Interview mit Eric Daniels & Twan van Geel von Soulburn

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Oldschool-Death-Metaller müssen jetzt ganz stark sein. Denn mit „Quantifying Cosmic Doom“ haben SOULBURN ein beeindruckend vielseitiges Album veröffentlicht, das von Avantgarde über Doom bis zu Dark Metal einmal quer durch alle Genres prescht. Wie es zu diesem Stilwechsel kam, warum dieser aus Sicht der Band gar nicht so überraschend kommt und was für ein Konzept hinter dem Albumtitel und -cover steckt, verraten uns Eric und Twan im Interview.

Ich persönlich war von eurem neuen Album extrem überrascht: Für mich fühlt es sich wie ein sehr bedeutender stilistischer Wandel im Vergleich zu euren bisherigen Veröffentlichungen an. Siehst du das auch so, oder betrachtest du es eher als eine natürliche Weiterentwicklung?
Eric: Das kann ich verstehen! Wir fühlen uns nicht daran gebunden, jedes Mal die gleiche Art von Stil zu machen. Die Kernaspekte von SOULBURN findet man auch auf unserem neuen Album. Wir spielen die Musik, die wir spannend finden – inklusive all der Nuancen darin. Die neuen Songs kamen ganz natürlich zu uns, und insgesamt ist die Musik vielfältiger als auf den vorherigen Alben. Wir wollen auch nicht weiter im selben musikalischen Teich fischen, weil dann am Ende jedes Album gleich klingen würde. Wir sind vielseitig, und genau so mögen wir es.

Auch der Ansatz bei den Vocals ist dieses Mal ausgeprägter. Das Zusammenspiel zwischen den extremen Vocals und den wirklich klaren Clean Vocals ist auf diesem neuen Album viel präsenter. Unser Ziel war es als Musiker schon immer, uns zu erweitern und zu erneuern, nicht daran festzuhalten, nur um der extremen Musik willen auf einen bestimmten Ansatz fixiert zu bleiben. Auf diesem Album wollten wir wirklich Musik im vollen, ausdrucksstarken Sinne des Wortes machen, weshalb es sich ganz natürlich anders anhört als unsere bisherigen Veröffentlichungen. Wir sehen dieses neue Album als einen weiteren Schritt nach vorn, und tatsächlich kann man diese Schritte zwischen all unseren früheren Platten nachzeichnen. Für uns war es schon immer eine natürliche Entwicklung.

SOULBURN; © S.M. – De Schaduwzijde

Auf jeden Fall klingen SOULBURN heute sehr anders, als sie es in den frühen Jahren getan haben. Natürlich ändert eine Band nicht einfach so ihren Namen, aber viele Bands passen ihr Logo im Laufe der Zeit an. War es für euch jemals ein Thema, euch vom Old-School-Death-Metal-Logo zu lösen – oder das Album sogar unter einem anderen Namen zu veröffentlichen?
Eric: Nein, dieser Gedanke ist uns nie in den Sinn gekommen. Wir haben nicht das Gefühl, dass wir zu einer komplett anderen Band geworden sind, also gab es nie einen Grund, unseren Namen oder unser Logo zu ändern. Wenn man sich das neue Album anhört, kann man ganz klar die Aspekte unserer Wurzeln durchscheinen hören. Wir respektieren all unsere bisherigen Arbeiten und sind immer noch sehr stolz darauf. Das Logo zu ändern würde bedeuten, dieses ganze Vermächtnis zu verlieren. Und außerdem: Wir lieben unser Logo einfach. Es ist unsere Identität, darin steckt, wer wir sind und wofür wir stehen. Dass wir heute anders klingen, ist irgendwie erwartbar, oder? Zwischen unserem Debüt „Feeding On Angels“ und diesem neuen Album liegen 30 Jahre.

Trotzdem sind Name und Logo von SOULBURN seit jeher stark mit Old-School-Death-Metal verbunden. Hast du darüber nachgedacht, wie Fans auf diese Veränderung reagieren könnten?
Eric: Für uns ging es immer darum, die Art von Musik zu machen, die wir selbst spielen wollen. Wir machen Musik für uns selbst – nicht, weil jemand danach fragt, und auch nicht danach, wie wir „klingen sollen“. Wir sind völlig kompromisslos. Wir tun, was wir wollen, und wir tun es so, wie wir es wollen. Als Band kannst du nie alle Erwartungen erfüllen. Die Leute mögen unsere Musik entweder oder sie mögen sie nicht; das ist ganz schwarz-weiß. Als Musikliebhaber habe ich selbst immer diesen Instinkt gehabt: Ich höre etwas und weiß sofort, ob es mich packt oder nicht. Bisher haben viele Leute gesagt, dass ihnen das neue Album gefällt; es ist fantastisch, und natürlich ist das schön zu hören. Wir nehmen unsere Fans mit auf diese neue kosmische Reise, mit all den Emotionen, die damit einhergehen.

Das auffälligste Merkmal des Albums ist der cleane Gesang. So stark hast du ihn bisher noch nie eingesetzt. Wie kam es zu dieser Idee? War das von Anfang an geplant oder hat sich das spontan entwickelt?
Twan: Die Atmosphäre, die ich aus Erics Riffs bekomme, ebnet den Weg dafür, wie ich mich entscheide, darauf zu singen. So wie ich es sehe, muss das, was ich wähle, am Ende das Gesamterlebnis des Songs stärken und bereichern. Wenn ein Riff zum Beispiel so ein spaciges Achtziger-Feeling hat, stelle ich mir vor, wie eine alte Legende wie David Bowie dazu gesungen hätte. Oder wenn es mysteriös und düster ist, könnte ich an Nick Cave oder Nocturno Culto denken – aber natürlich bleibt es, weil es meine Stimme und meine Texte sind, immer SOULBURN. Es gibt einen unendlichen Quell an Möglichkeiten – aber das heißt nicht, dass du einfach rausgehen und alles machen musst. Unterm Strich ist immer die Frage: Tragen die Vocals zum gewünschten Ergebnis bei? In diesem Sinne dürfen Fortschritt und Freiheit niemals verwehrt werden, wenn man Musik aus dem Herzen macht.

Wie sind die Reaktionen aus deiner Sicht ausgefallen? Hast du auch negatives Feedback bekommen?
Eric: Nun ja, als Musiker und als Band muss man mit Kritik an seiner Musik umgehen können. Das ist nur logisch; Musik ist etwas Persönliches; entweder findest du sie großartig oder eben nicht. So funktioniert das nun mal. Und neben all den positiven Reaktionen und Albumkritiken, die wir bekommen haben, wird es natürlich auch negative geben. Das beeinflusst uns nicht; wir machen die Musik, an die wir glauben, und wenn die Leute uns auf dieser Reise begleiten, bekommen sie etwas, das ihnen gefällt. In den sozialen Medien ist ohnehin alles sehr schwarz-weiß: Die Leute lieben es entweder oder eben nicht. Kurz gesagt, man bekommt Kritik und man bekommt Lob. Und als Veteranen, wie man uns wohl bezeichnen kann, wissen wir, wie man damit umgeht.

Wie war deine eigene Reaktion, als du gehört hast, wie anders die Band plötzlich klang? Warst du selbst überrascht, wie SOULBURN klingen kann?
Eric: Nein, überhaupt nicht, ich war nicht im Geringsten überrascht. Und wenn ich überrascht gewesen wäre, dann auf eine extrem positive Art. Schon bei den allerersten Kompositionen und der Art, wie die Songs anfingen, Form anzunehmen, hatten wir das Gefühl, dass das etwas ist, worauf wir richtig Bock haben. Und das Endergebnis, das komplette Album, ist absolut fantastisch geworden. Kurz gesagt: Wir hatten während des Prozesses keine Scheuklappen auf. Wir wussten ganz genau, wie es klingen würde und was es werden würde. Musik in ihrer reinsten Form zu schaffen, war unser Ausgangspunkt, und das haben wir bis ins Mark erreicht!

Passagenweise klingt der Gesang fast avantgardistisch; an anderen Stellen wirkt er stark im Black Metal verwurzelt, dann hat er mal wieder einen deutlich doomlastigen Charakter … es erinnert mich manchmal an ROTTING CHRIST, aber auch an VIRUS. Wo siehst du SOULBURN 2026 stilistisch – auch in Bezug darauf, passende Bands zum Touren auszuwählen?
Eric: Das sind sehr schöne Vergleiche, danke dafür. Im Moment haben wir ehrlich gesagt keine Ahnung, was in Sachen Shows und Touren auf uns zukommt. Diesen Oktober werden wir zusammen mit MORK, unseren norwegischen Metal-Brüdern, eine Europa-Tour machen. Das wird großartig; das wissen wir jetzt schon. Wir waren 2022 mit ihnen in Südamerika auf Tour, und das war eine unglaubliche Erfahrung. Diese Verbindung geht tief. Und es gibt bereits bestätigte Shows für 2027, also gehen wir wieder raus und verbreiten unseren „Quantifying Cosmic Doom“. Unser Booker bei We‑Live Agency kommt immer mit großartigen Angeboten um die Ecke, also schauen wir mal, was uns dieses Mal über den Weg läuft. Es ist wie immer ein Abenteuer!

Welche Art von Musik hörst du persönlich heutzutage? Hat sich dein eigener Geschmack ebenfalls verändert? Gibt es direkte oder indirekte Einflüsse, die helfen zu erklären, warum es zu diesem stilistischen Wandel gekommen ist?
Eric: Wir hören alle möglichen Arten von Musik – von PINK FLOYD, FLEETWOOD MAC, Bowie und Nick Cave bis hin zu den extremsten Formen von Metal. TYPE O NEGATIVE, TRELLDOM, ORANSSI PAZUZU … unser Musikgeschmack ist sehr breit. All diese Einflüsse finden ihren Weg in unsere Inspiration, aber immer nur indirekt. Wir kopieren nie irgendetwas. Was auch immer bei uns Resonanz auslöst, nehmen wir in uns auf und verwandeln es in etwas, das zu unserem Eigenen wird – eine echte SOULBURN-Zutat.

SOULBURN; © S.M. – De Schaduwzijde

Wie hängen das Cover-Artwork, der Titel und die Texte zusammen? Ist das ein Konzeptalbum?
Twan: In gewisser Weise ja. Und deshalb habe ich auch die Kapitel hinzugefügt, damit es als Ganzes mehr zusammengefügt wirkt. Die Verbindung, die ich versuche, durch das Album hindurch zu weben, ist die Vorstellung, dass alles ein Universum für sich ist. Egal, wie tief du nach innen reist, oder wie weit du dich nach außen streckst – Linien, Formen, Gestalten und Figuren; Bewegungen, Kräfte und wiederkehrende Muster – jede Existenz ist gefangen in dem, was wir, in unserer menschlichen Unzulänglichkeit, „Zeit“ zu nennen gewählt haben. Vieles davon liegt weit außerhalb der Reichweite unseres begrenzten Verstandes, und genau dorthin will ich, wenn ich schreibe. Die Musik von SOULBURN Musik wird zum grenzenlosen Gefäß, das mich dorthin trägt. Und genau wie bei Musik – auch wenn es mit Worten schwerer zu erreichen ist – glaube ich, dass Texte Raum für Mehrdeutigkeit lassen müssen. Sie sollten sich von Moment zu Moment unterschiedlich offenbaren: etwas, zu dem man zurückkehren kann, um sich gedanklich damit zu verschwören, oder es einfach als Quelle von Inspiration und Vorstellungskraft zu erleben.

Wie sind die Texte entstanden, was inspiriert dich?
Twan: Die Texte speisen sich aus verschiedenen Quellen. Zuerst kommt die Musik, die meine Hauptinspiration für die Stimmung der Texte ist. Sie gibt mir eine Richtung, ein Tempo, und das geht mit einer Art Gesangslinie oder Melodie einher, wie ich dazu singen will. Und dann bringt diese Gesangslinie Worte mit sich, die anfangen zu fließen, sie baut sich selbst auf, und von da an setzt sie einen Ton an Emotionen. Ich denke eigentlich nie wirklich darüber nach, was ich schreiben werde, ich fühle buchstäblich einfach. Und dann fangen Worte einfach an zu fließen und bilden Texte. Themen sind in ihrer DNA immer philosophisch. Kombiniere das mit einer tief verwurzelten Dosis poetischer Menschenfeindlichkeit und einem lüsternen Wunsch, mit mehrdeutiger Tiefe zu faszinieren. Die Musik ist das Gefäß, die Worte sind ihr Geist.

Was verbindest du in diesem Kontext mit dem Artwork?
Twan: Das Artwork für „Quantifying Cosmic Doom“, geschaffen von Manuel Tinnemans (Comaworx), ist zutiefst faszinierend. Es verwebt Kraken, Sanduhren und kosmische Bildsprache, zentriert um eine weibliche, göttinnenartige Figur. Diese Elemente prallen aufeinander und existieren nebeneinander und verstärken die Themen des Albums: Zeit, Transzendenz und die Suche der Menschheit nach Bedeutung innerhalb der weiten Gleichgültigkeit des Universums. Während unserer Südamerika-Tour mit MORK im Jahr 2022 waren wir eines Tages in São Paulo. Die Stadt beherbergt diesen riesigen Friedhof, und dort, inmitten der Stille, stieß ich auf diese Statue, so eine Art weibliche Figur. Sie traf mich sofort. Ich habe sofort ein Foto gemacht, mit der stillen Intuition, dass es eines Tages zum Samen eines zukünftigen Albums werden könnte. Zu dieser Zeit war noch kein einziger neuer Song geschrieben. Für mich verkörpert die Figur das, woran Menschen sich festklammern, während sie durchs Leben gehen – einen Anker, eine Quelle von Bedeutung. Im Artwork steht sie im Herzen des Kosmos, umringt von einer Schlange und von Tentakeln, die nach außen greifen. Zeit läuft als zentraler Faden durch das Album, daher die Sanduhren. Die eine hält einen Embryo, die andere eine Feder – Symbole dafür, wie ein ganzes Leben in gewisser Weise innerhalb der Zeit schwebt, unausweichlich und unerbittlich. Ihre Hände sind abgetrennt und schweben unter den Sanduhren und symbolisieren ‚den Dieb der Zeit‘. Und doch bleibt der Kosmos ungerührt, völlig gleichgültig gegenüber all dem. Es ist dieser stille, beunruhigende Kontrast, den ich so fesselnd fand.“

SOULBURN; © S.M. – De Schaduwzijde

Einige musikalische Elemente sind überraschend oder sogar verstörend – zum Beispiel das „Besetztzeichen“ im Opener oder das zerrüttete Ende von „Stalactites Of Molten Flesh.“ Sind das rein musikalische Ideen, oder gehören sie zu einem größeren Konzept?
Eric: Wenn du damit die Samples meinst, die manchmal die Songs verbinden, oder bestimmte Soundeffekte: Die meisten davon waren schon in der Demo-Phase geplant. Wir fangen immer damit an, zu Hause in Cubase einen ersten Entwurf zu erstellen, und von dort aus entwickeln wir die Songs zu dem weiter, was wir unsere Blaupausen nennen – die Versionen, die wir mit ins Studio nehmen. Diese Demos enthalten die Samples bereits, aber sobald wir im Studio sind, kommen uns meist noch mehr Ideen. Da dieses Album außerdem von Erwin Hermsen im Toneshed Studio produziert wurde, hat er auch ein paar eigene Ideen beigesteuert, die perfekt zur Gesamtatmosphäre des Albums passten.

Wie plant ihr, dieses Material live zu präsentieren? Werdet ihr für einige Elemente Backing-Tracks verwenden oder lasst ihr das weg?
Eric: Ja, das ist richtig – wir werden live definitiv welche benutzen. Nicht extrem viel, aber in den Momenten, in denen es wirklich etwas hinzufügt, werden wir auf jeden Fall Backing-Tracks einsetzen. Das macht das gesamte Erlebnis noch atmosphärischer und wiedererkennbarer. Wir haben uns das gründlich überlegt und es in das neue Live-Set eingebaut, das wir zusammengestellt haben, und das wir bei unseren kommenden Shows und der Europatour im Oktober auf die Bühne bringen werden.

Und ganz allgemein: Werdet ihr die alten und neuen Songs in der Setlist mischen?
Eric: Ja, das tun wir. Tatsächlich haben wir in die neue Setlist mindestens einen Songs von jedem Album aufgenommen, das wir veröffentlicht haben. Natürlich gibt es ein paar Tracks mehr vom neuen Album, weil wir es ordentlich promoten wollen. Die Setlist zusammenzustellen war nicht einfach, aber Twan hat eine großartige Grundlage erstellt, der wir alle zugestimmt haben. Die Leute können also bei unseren Live-Shows mit einem sehr abwechslungsreichen SOULBURN-Repertoire rechnen.

SOULBURN; © S.M. – De Schaduwzijde

Danke für deine Zeit und deine Antworten – lass uns dieses Interview mit einem kurzen Brainstorming abschließen. Bitte wähle aus jedem Paar eines aus und sag uns, warum du es bevorzugst:
Eric: Vielen Dank, Moritz, auch für dieses Interview – lass uns loslegen!

Vinyl oder Streaming?
Eric: Vinyl. Ich bin oldschool …  ich bin seit fast 43 Jahren dabei, ich bin ein echter Metal-Dinosaurier (lacht). Es ist immer noch Vinyl – der Sound ist besser, wärmer, und es ist schön, etwas auf den Plattenteller zu legen. Wenn ich ein großer Fan einer Band bin, will ich die Vinyl-Version haben.
Twan: Vinyl. Ich bin in den letzten Jahren eigentlich zu 90% beim Streaming, aber kaufe mir trotzdem gelegentlich bei Konzerten schönes Vinyl, wenn die Band abgeliefert hat. So werden sie zu Souvenirs, die man von Zeit zu Zeit wieder rausholen kann und dabei vielleicht sogar diese Show noch mal erlebt und sich die Leute in Erinnerung ruft, mit denen man an dem Tag dort war.

Pizza oder Pasta?
Eric: Pizza. Ich liebe die Beläge auf einer Pizza, und auch diesen schön knusprigen Boden.
Twan: Ich würde jederzeit eine Pasta aglio olio e peperoncino und eine gute Flasche Wein nehmen.

Festival oder Clubshow?
Eric: Schwierige Frage! Beides. Ich weiß, ich soll mich für eins entscheiden, aber in diesem Fall kann ich wirklich nicht das eine oder das andere sagen. Beides macht richtig Spaß, und jedes hat seine ganz eigene unglaubliche Atmosphäre.
Twan: Clubshow. Da sind weniger Leute, und weniger Sonne oder Regen, und weniger Leute, die buchstäblich zu allem headbangen und sich wie Einhorn-Zebras verkleiden. Bei einer Clubshow kommt das Publikum mehr aus derselben Blase wie du.

Cannabis oder Bier?
Eric : Bier. Es gibt nichts Besseres, als nach einer Show backstage zu sitzen und ein eiskaltes, köstliches Bier zu genießen. Pures Glück.
Twan: Bier. Ich liebe die Kohlensäure, ich liebe den Geschmack, außerdem bin ich ein großer Fan von IPAs und belgischen Sour-Bieren. Ich liebe Bier verdammt noch mal. Habe ich Bier schon erwähnt? Bier.

Studio oder Bühne?
Eric: Noch eine schwere Frage, und wieder muss ich sagen: beides. Im Studio ist es fantastisch, weil man hört, wie die Songs wachsen, und es ist unglaublich, sie gemeinsam aufzubauen. Und die Bühne… die ist auf ihre eigene Art unglaublich – die Atmosphäre, die Energie, und zu sehen, wie Menschen genießen, was wir erschaffen. Beide haben ihren eigenen Zauber.
Twan: Bühne. Ich mag das Studio und den ganzen kreativen Prozess sehr. Aber auf der Bühne fließt das Blut wirklich dahin, wo es hingehört. Dort übersteigt die Magie alles, und dort finde ich einen echten Sinn. Und wenn die Dinge so laufen, wie sie sollten, dann fällt das ganze Puzzle des Lebens einfach genau an seinen Platz.

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Moritz Grütz

Publiziert am von

Dieses Interview wurde per E-Mail geführt.
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