Blood Fire Death: Statement zur Namensdopplung

BLOOD FIRE DEATH haben in einer Stellungnahme auf die aus ihrer Sicht unrechtmäßige Verwendung ihres Bandnamens durch ein zweites Projekt aufmerksam gemacht. Die deutsche Bathory-Tribute-Band betonen, den Namen BLOOD FIRE DEATH – A TRIBUTE TO BATHORY seit 2010 zu verwenden und als eingetragene EU-Marke schützen zu lassen.

In dem Schreiben verweisen BLOOD FIRE DEATH darauf, sich in mehr als 15 Jahren unter diesem Namen ihren Live-Ruf und ihre Promotion-Identität aufgebaut zu haben, unter anderem durch Auftritte auf Festivals wie dem Party.San Metal Open Air und dem Wolfszeit Festival Ende 2024 sei dann eine norwegische Formation unter demselben Namen in Erscheinung getreten, die als internationales All-Star-Projekt mit Mitgliedern bekannter Black-Metal-Bands und großem professionellen Umfeld beschrieben wird.

Nach eigenen Angaben haben BLOOD FIRE DEATH frühzeitig das Gespräch gesucht, um den Konflikt beizulegen. Die Reaktion der Gegenseite habe sich jedoch auf den Hinweis beschränkt, die Bands seien anhand ihrer Logos unterscheidbar. Gleichzeitig berichten BLOOD FIRE DEATH von wiederkehrenden Verwechslungen: Geschäftspartner der norwegischen Band, der Sender ARTE in Zusammenhang mit einem Hellfest-Auftritt, ein US-Veranstalter sowie öffentlich sichtbare Social-Media-Posts hätten mehrfach irrtümlich auf das deutsche Tribute-Projekt verwiesen.

Diese Verwechslungen hätten für BLOOD FIRE DEATH spürbare Folgen in Form von zusätzlichem Aufwand, Kosten und einem Schaden für ihre Glaubwürdigkeit und Promotionarbeit. Inhaltlich grenzen sie sich in ihrer Stellungnahme jedoch ausdrücklich von einer generellen Kritik an Tribute-Projekten ab und betonen ihren Respekt für Bathory und Quorthon sowie das Engagement der norwegischen Musiker.

Gleichzeitig kündigen BLOOD FIRE DEATH an, ihren Namen als zentrales Bandgut verteidigen zu wollen. Sollte die norwegische Formation den Namen „Blood Fire Death“ innerhalb der Europäischen Union weiter nutzen, wollen sie nach eigener Aussage weitere rechtliche Schritte einleiten. Die Band zeigt sich dennoch gesprächsbereit und hofft auf eine Lösung ohne weitere Eskalation.


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Janine Kasper

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