[Update – Hoax] Snorre W. Ruch (Thorns) und Rune Røstad (Slagmaur) werden vermisst

[UPDATE – 14.11.25] Bei der „Vermisstenmeldung“ von Snorre W. Ruch (THORNS) sowie Rune „General Gribbsphiiser“ Røstad (SLAGMAUR) scheint es sich um einen PR-Coup der beiden norwegischen Musiker gehandelt zu haben.

Die Aktion, die offenbar Aufmerksamkeit auf eine kommende musikalische Kollaboration der beiden lenken sollte, wurde mit Meldungen in einer fingierten Website (fosen-folket.no) aufgezogen, die der norwegischen Lokalzeitung Fosna Folket (fosna-folket.no) nachempfunden ist.

Aufgedeckt hatte den Hoax das Chaoszine. Ein offizielles Statement der Musiker zu der fragwürdigen Aktion steht derzeit noch aus. Wir bitten die auch über die Kanäle von Metal1.info verbreitete Fehlinformation zu entschuldigen.


Die norwegischen Black-Metal-Musiker Snorre W. Ruch (THORNS) sowie Rune „General Gribbsphiiser“ Røstad (SLAGMAUR) werden derzeit in den Bergen bei Tjønnstua, Norwegen, gesucht.

Wie die norwegische Zeitung Fosna-Folket berichtet, suchen Feuerwehr und Rotes Kreuz nach beiden Männern, nachdem diese heute Morgen nicht wie geplant von einer Wanderung zurückgekehrt waren:
„Die Männer hatten angeblich vor, landeinwärts in Richtung Tussbotna zu wandern, bei Teksdalsdammen das Wasser zu überqueren und dort zu übernachten, bevor sie am nächsten Tag nach Torsenget hinaufsteigen wollten, um dort Fotoarbeiten zu erledigen. Das Rote Kreuz folgt nun der geplanten Route, deren Zurücklegung zu Fuß schätzungsweise sieben Stunden und vierzig Minuten dauern wird. Warum das Auto jedoch in Tjønnstua geparkt ist, bleibt ein Rätsel.“ 


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7 Kommentare zu “[Update – Hoax] Snorre W. Ruch (Thorns) und Rune Røstad (Slagmaur) werden vermisst

  1. Es gibt übrigens zwischenzeitlich ein ausführliches Statement der Musiker zu der Aktion in der der Grund hierfür und auch angegeben wird, dass Rettungskräft in diese involviert und Behörden informiert gewesen sind. Da ich nicht weiß, ob es erlaubt ist hier links zu verlinken, lasse ich das mal bleiben.
    Ich korrigiere mich aber selbst noch an der Stelle – es handelt sich nicht um eine Satireseite, wie es der Postillon ist, sondern um eine eigens für diese Aktion gebaute Seite.

  2. Wenn das lediglich über eine, offenbar reine, Satirezeitung ins Leben gerufen wurde ist es meiner Ansicht nach vollkommen in Ordnung. Haben wir hier ja den Postillon und wenn da jemand drauf reinfällt, dann lache ich mir jedesmal einen Ast – oder gar zwei.
    Und in diesem Fall bleibt bei mir als Botschaft eben auch hängen, nicht blind jeder Quelle (in diesem Falle metal1.info) zu vertrauen, sondern ggf. mal gegenchecken. Im Falle hier war es mir persönlich aber auch nicht wirklich wichtig ob der Bericht stimmt oder nicht. Vielleicht sensibilisiert es ja aber mal wieder sowohl die Lesenden hier, als auch die Schreibenden wo die Info denn im Ursprung her kommt.
    Ich werde jedenfalls dieses Projekt der beiden mal verfolgen, mag ich doch deren Musik ohnehin.

    1. Quellen – auch uns – kritisch zu hinterfragen schadet nie, in diesem Fall sind wir tatsächlich „reingefallen“. Tatsächlich war es bei einer rein norwegischen Quelle, getarnt als vermeintliche Lokalzeitung, aber gar nicht so einfach zu enttarnen – mit einem so groß angelegten Hoax hatte ich schlicht nicht gerechnet – auch, weil man mir beigebracht hat, nicht zum Scherz um
      Hilfe zu rufen. Wer immer das gelesen und nicht als „Witz“ verstanden hat, könnte sich ggf. sogar in Gefahr begeben haben, zumal ausdrücklich um Unterstützung bei der Suche gebeten wurde. Das finde ich als PR-Stunt einfach unterste Schublade. Aber offensichtlich muss man im Black Metsl heute wirklich mit jeder Dummheit rechnen. Und offenbar sind sich die beiden auch bewusst, dass allein die Musik nicht reichen wird, um sie wieder ins Gespräch zu bringen… das sagt auch einiges.

      1. Ich verstehe das so, dass alle Behörden, Rettungskräfte, Polizei davon wussten und die Hotline, die zur Verfügung stand war hoffentlich eigens dafür vorgesehen um etwaige Menschen, die helfen wollten, dann eben nicht weiter in dem Glauben zu lassen, es handele sich tatsächlich um einen echten Rettungseinsatz/Notfall. Das Statement der beiden ist auch sehr umfangreich und beschreibt eine lange Vorbereitung der Aktion und die dahinterstehende Intention. Man darf – auch als Journalist mal auf solche Dinge hereinfallen, das sensibilisiert dann doch mal wieder und solange kein Schaden entstanden ist ist es doch als Kunstaktion – so sehe ich das zumindest – vollkommen in Ordnung.

        1. Na ja, das sagst du jetzt so als Unbeteiligter. Diverse Leute aus meiner Social-Media-Bubble haben – als Freunde/Bekannte/Kollegen der Beteiligten – Beiträge dazu geteilt und sich offensichtlich Sorgen gemacht. Wenn einem das etwas Extra-PR wert ist, oder man das als „Kunstaktion“ cool findet, klar, ist das „in Ordnung“. Ich finde es trotzdem geschmacklos und wäre, wäre ich ein Freund, ziemlich angepisst über den unnötigen Stress.

  3. Wenn es solche Aktionen braucht, kann es ja um die musikalischen Qualitäten nicht weit her sein. Allein wegen dem Schmarrn hör ich noch nicht mal rein, wenn was kommt. So!

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