Kanonenfieber veröffentlichen neue Single „Meine Lieben“

KANONENFIEBER präsentieren ihre neue Single „Meine Lieben“. Das Stück steht ab sofort auf allen gängigen Streaming-Plattformen bereit. Außerdem hat die Band ein dazugehöriges Lyric-Video veröffentlicht:

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Der Song ging aus dem Bandprojekt „Soldatenschicksale“ hervor, bei dem Hörer Dokumente und Berichte ihrer im Ersten Weltkrieg dienenden Vorfahren einreichten. Den inhaltlichen Schwerpunkt bildet die Feldpostkorrespondenz des hessischen Infanteristen Philipp Schopp, dessen Nachfahren der Gruppe seine Briefe zur Verfügung stellten. KANONENFIEBER verarbeiten in dem Titel die letzten Postkarten Schopps an seine Familie vor seinem Tod durch einen Granatsplitter im Jahr 1916.

Hier die komplette Beschreibung der Band zum Werdegang des Songs (dt. Übersetzung):

„Dieser Song entstand aus unserem ‚Soldatenschicksale‘-Projekt, bei dem wir unsere Hörerinnen und Hörer dazu eingeladen haben, die Geschichten ihrer Vorfahren zu teilen, die im Ersten Weltkrieg dienten.

Unter den vielen Einsendungen stach eine Geschichte sofort heraus: die von Philipp Schopp. Seine Nachkommen schickten uns ein sorgfältig zusammengestelltes PDF, das seine komplette Feldpostkorrespondenz mit seiner Familie enthielt – jeden Brief und jede Feldpostkarte, chronologisch geordnet und akribisch dokumentiert.

Die Geschichte dieses hessischen Infanteristen hat uns so tief berührt, dass wir sie zum Gewinnerbeitrag gewählt haben.

‚Meine Lieben‘ ist von den letzten Postkarten inspiriert, die Philipp Schopp von der Front nach Hause schickte. Anhand seiner eigenen Worte erzählt der Song von den Hoffnungen, Ängsten und Gebeten eines jungen Soldaten, der sich danach sehnte, seine Familie wiederzusehen. Zu diesem Wiedersehen sollte es nie kommen. 1916 wurde Philipp durch einen Granatsplitter getötet und nahe dem Schlachtfeld beerdigt.

Wir möchten den Nachkommen von Philipp unseren herzlichsten Dank dafür aussprechen, dass sie dieses außergewöhnliche Stück Familiengeschichte mit uns geteilt haben. Wir hoffen, dass dieser Song dazu beiträgt, Philipps Geschichte vor dem Vergessen zu bewahren und ihm das Gedenken erweist, das ein Mann, dessen Leben so tragisch verkürzt wurde, reichlich verdient.“

 

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Markus Frey

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