YUNGBLUD hat sich in einem Statement von Till Lindemann distanziert: Ein kürzlich von Lindemann in den Sozialen Medien veröffentlichtes „Fan-Foto“ mit YUNGBLUD hatte im Fanlager des britischen Rock-Musikers einen Shitstorm ausgelöst. Die Aufnahme, die in Perth entstanden ist und auf Lindemanns Instagram geteilt wurde, zeigt die beiden Musiker gemeinsam im Freien. Lindemann kommentierte das Bild mit den Worten: „War mir eine Freude, @yungblud in Perth getroffen zu haben. Viel Spaß in Mumbai!“
In einer Sprachnachricht auf seinem Instagram-Kanal erklärte YUNGBLUD nun, dass das Treffen zufällig und ohne Kenntnis von Lindemanns Vergangenheit stattgefunden habe. „Ich hatte keine Ahnung – momentan treffe ich viele Menschen täglich, ohne genau zu wissen, wer sie sind oder wofür sie stehen“, sagte er. „Und ich versichere euch, wenn ich von irgendwelchen Vorwürfen gewusst hätte, wäre es eine völlig andere Geschichte gewesen. Ihr alle wisst, wofür ich immer stehe. In Zukunft werde ich darauf achten.“
Der Skandal um Till Lindemann und das professionell wirkende System, mit dem ihm bei Shows von RAMMSTEIN und TILL LINDEMANN wohl bis heute Frauen zugeführt werden, war vornehmlich im deutschen Sprachraum Thema.


Es ist eine Sache zu sagen, er hätte nicht gewusst wer dieser alte, schäbige Mann ist, der da ein Foto mit ihm machen möchte. Eine andere jedoch im Nachgang sich damit zu rechtfertigen, er hätte nichts von den Vorwürfen mitbekommen. Wer ein wenig nur die internationale (Musik-) Presse verfolgt hat, ist unweigerlich über eben jene gestolpert.
Die Vorstellung, dass Yungblud das einfach als „Creepy-Fan-will-Foto-mit-mir-Situation“ erlebt hat, hatte mich auch schon erheitert – dass ein im Rock-Business großgewordener Musiker jedoch wirklich nicht weiß, wer TL ist, kann ich mir am Ende doch eher schwer vorstellen. Ebenso, dass er als Brite nichts von dem Skandal mitbekommen haben will. Dass sich dafür in Amerika niemand interessiert hat, ist nochmal ein anderes Thema, aber zumindest bis GB dürfte die Geschichte schon gekommen sein …
Sowohl BBC, als auch CNN haben darüber berichtet. Amerikanisches und englischsprachiges YouTube war ebenso am Start. Das klingt einzig nach einer sehr schlechten Ausrede und es bleibt abzuwarten was für einen Dienst er sich damit nun selbst erwiesen hat.
Ich warte nur auf das Video von Til, in welchem die beiden zusammen „Feuer Frei!“ singen.
In einer Welt, in der der eigentliche Skandal dem eigentlichen Verursacher nicht im Geringsten geschadet hat, brauchst du dir da wohl leider nicht viel zu erwarten …