DVD-Review: Dream Theater - Distant Memories – Live In London

Besetzung

James LaBrie – Gesang
John Petrucci – Gitarre, Gesang
John Myung – Bass
Mike Mangini – Schlagzeug
Jordan Rudess – Keyboards

Tracklist

DVD 1 / Blu-ray 1:
01. Atlas (Intro)
02. Untethered Angel
03. A Nightmare To Remember
04. Fall Into the Light
05. Barstool Warrior
06. In The Presence Of Enemies – Part 1
07. Pale Blue Dot

DVD 2 / Blu-ray 2:
01. Scenes Live Intro
02. Scene One: Regression
03. Scene Two: I. Overture 1928
04. Scene Two: II. Strange Déjà Vu
05. Scene Three: I. Through My Words
06. Scene Three: II. Fatal Tragedy
07. Scene Four: Beyond This Life
08. Scene Five: Through Her Eyes
09. Scene Six: Home
10. Scene Seven: I. The Dance Of Eternity
11. Scene Seven: II. One Last Time
12. Scene Eight: The Spirit Carries On
13. Scene Nine: Finally Free
14. At Wit’s End
15. Paralyzed (Bonus Track)
16. Behind The Scenes

CD 1:
01. Untethered Angel
02. A Nightmare Ro Remember
03. Fall Into Rhe Light
04. Barstool Warrior
05. In the Presence Of Enemies – Part 1
06. Pale Blue Dot

CD 2:
01. Scenes Live Intro
02. Scene One: Regression
03. Scene Two: I. Overture 1928
04. Scene Two: II. Strange Déjà Vu
05. Scene Three: I. Through My Words
06. Scene Three: II. Fatal Tragedy
07. Scene Four: Beyond This Life
08. Scene Five: Through Her Eyes

CD 3:
01. Scene Six: Home
02. Scene Seven: I. The Dance Of Eternity
03. Scene Seven: II. One Last Time
04. Scene Eight: The Spirit Carries On
05. Scene Nine: Finally Free
06. At Wit’s End
07. Paralyzed (Bonus Track)


Mit „Distant Memories – Live In London“ bringen DREAM THEATER bereits ihr neuntes Livedokument auf den Markt. Braucht man das und ist es empfehlenswert? Ohne Umschweife lautet die Antwort: Ja! Hier ein paar gute Gründe dafür:

1) Die Aufnahmen dokumentieren den 20. Geburtstag des wohl bekanntesten und beliebtesten Albums der Band: „Metropolis Part 2 – Scenes From A Memory“. Es wird komplett aufgeführt, mitreißend dargeboten und hat definitiv nichts von seiner Faszination verloren. Allein dieser Teil der Show ist schon das Geld wert.

2) DREAM THEATER sind eine schlichtweg grandiose Liveband. Sie spielen ihre komplexe Musik mit mathematischer Präzision und scheinbar mühelos. Damals wie heute. Das ist beeindruckend und unterhaltsam zugleich.

3) Fans des letzten Albums „Distance Over Time“ dürfte es freuen, dass die Band die Platte nahezu komplett spielt. Und selbst wer die Scheibe nicht besonders mag, muss attestieren: Das ist mutig und selbstbewusst. DREAM THEATER wissen sicher ganz genau, dass ihre alten Gassenhauer aus Zeiten von „Images And Words“ oder „Awake“ Publikumslieblinge sind. Gespielt werden sie dieses Mal trotzdem nicht.

4) Ob Streaming, CD, DVD, Blu-ray oder LP: „Distant Memories – Live In London“ gibt es in jedem erdenklichen Format und vielen Kombinationen. Nur eine reine Blu-ray fehlt.

5) Bild und Ton sind auf hohem Niveau und transportieren die Live-Atmosphäre gut ins eigene Wohnzimmer. Das Publikum sitzt gediegen auf Stühlen und ist meist nur zwischen den Songs wirklich hörbar. Da musikalisch mehr als genug passiert, ist das halb so schlimm. Das Licht unterstützt die Musik, ohne ihr die Show zu stehlen: Die fünf Herren haben seit vielen Jahren wirklich ordentliche Visuals, sind bei der Lightshow aber durchaus klassisch unterwegs. Ohne viele bewegliche Elemente inszeniert sie die Band auf einer überdurchschnittlich hell ausgeleuchteten Bühne. DREAM THEATER schaut man live, um fünf hervorragende Musiker spielen zu sehen und ihre Musik zu genießen – genau das löst die Blu-ray auch ein.

Zu beanstanden gibt es lediglich das nicht gelungene Cover. Die Kombination aus Elementen der Artworks von „Scenes From A Memory“ und „Distance Over Time“, ergänzt um die Flagge Großbritanniens und die Tower Bridge, wirkt eher gewollt als gekonnt. Und wie immer hat es Sänger James LaBrie etwas schwer, sich gegen den Notenregen vier hervorragender Instrumentalisten durchzusetzen. Aber auch wenn bei ihm nicht jeder Ton perfekt sitzt, macht er einen wirklich guten Job. Das hier ist live, und das hört man auch.

Fazit: DREAM THEATER liefern eine durch und durch gelungene Aufzeichnung der „Scenes From A Memory“-Jubiläumstour ab. „Distant Memories – Live In London“ ist Fanservice par excellence. Das 2014er Livedokument „Breaking The Fourth Wall“ war vergleichbar gut und vielleicht eine Spur exquisiter – aufgrund der Setlist mit selten gespielten Perlen wie „Space-Dye Vest“, „Scarred“ oder „Trial Of Tears“.

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Bewertung: 9 / 10

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