CD-Review: Mors Principium Est - ...And Death Said Live

Besetzung

Ville Viljanen – Gesang
Karri Kuisma – Gitarre
Jarkko Kokko – Gitarre
Teemu Heinola – Bass
Mikko Sipola – Schlagzeug
Joona Kukkola – Keyboard

Tracklist

01. The Awakening
02. Departure
03. I Will Return
04. Birth Of The Starchild
05. Bringer Of Light
06. Ascension
07. ...And Death Said Live
08. Destroyer Of All
09. What The Future Holds
10. The Meadows Of Asphodel
11. Dead Winds Of Hope


Ein lateinischer Bandtitel: MORS PRINCIPIUM EST – der Tod ist (nur) der Anfang. Was soll man davon halten? Nun ja, es legt zumindest schonmal nahe, dass es sich bei dem Album „And Death Said Live“ um Death Metal handelt, wenngleich dieser sich hier sehr melodisch gestaltet: Keyboardflächen, Pianos, Streicher, schwedische Gitarren – alles dabei. Die Band gibt es schon seit dem Jahr 1999, neben drei Demos ist „…And Death Said Live“ das vierte Full-Length-Album der Finnen.

Der erste richtige Song “Departure” zeigt auf, dass MORS PRINCIPIUM EST alle diese Elemente in überzeugender, jedoch gleichzeitig absolut konventioneller Form darbieten. Die drückende, zugleich höhenbetonte und ausgeglichene Produktion macht den Anfang, der Gesang von Frontmann Ville Viljanen gewinnt auch keinen Überraschungspreis. Da geben sich schnelle Lieder wie „Birth Of The Starchild“ und „Departure“ mit etwas gemächlicheren im Stile von „I Will Return“ die Klinke in die Hand – stark sind die selten, aber gezielt eingesetzten Soli, die sich auf durchweg sehr hohem Niveau befinden. „Ascension“ bricht derweil aus dem normalen Schema der Band aus, was den sehr schnellen Drums und zwischenzeitlichen Rhythmuswechseln geschuldet ist, die es in dieser Form auf „…And Death Said Live“ sonst nicht zu hören gibt.
Was bei MORS PRINCIPIUM EST sehr für Laune sorgt, ist die leicht symphonische Note, die in manchen Songs durchkommt – in dieser Kategorie kann man zuallererst den Rausschmeißer „Dead Winds Of Hope“ nennen, der mit extrem starken Melodieläufen punkten kann und in dem die sanften Keyboardspuren im Hintergrund ein hohes Maß an Atmosphäre schaffen. Ganz nett kommt auch das Klavier-Intro in „Destroyer Of All“ – noch besser wäre es allerdings, wenn das, was danach folgt, sich vom Rest der Platte ein bisschen mehr abheben würde. Einzig die Tapping-Leads, die es auch im letzten Lied gibt, machen hier etwas mehr her.

Letztendlich kann man im Fazit auf das zurückkommen, was bereits zu Beginn gesagt wurde: MORS PRINCIPIUM spielen klassichen skandinavischen Melodic Death. Nicht weniger, aber auch nicht mehr. Bis auf ein, zwei Ausreißer nach oben ist „…And Death Said Live“ daher ein anständiges Album, das sich nur marginal von der Masse abhebt. Genrefans können damit nichts falsch machen.

Bewertung: 6.5 / 10

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