CD-Review: The Damnation - Into The Pits Of Hell

  • Veröffentlichung: 2006
  • Label: Eigenproduktion
Besetzung

Michael – Gitarre, Gesang
Marcel – Gitarre
Lars – Bass, Gesang
Swen – Schlagzeug

Tracklist

01. Step Aside
02. Torn To Pieces
03. Dawn Of The Dead
04. The Knife
05. Past
06. Into The Pits Of Hell
07. Hatemachine
08. Pazuzu (Bringer Of Desolation And Plague)
09. Altered Soul
10. Evil Supremacy
11. Rise


Damn it! THE DAMNATION haben verdammt noch mal Eier, und das nicht zu knapp. „A Tribute To Old Skull Death Metal“ prangt groß auf dem der Promo-CD beiliegendem Zettel, und somit weiß man schon mal, in welche Richtung „Into The Pits Of Hell“ gehen muss.

Und die Ostfriesen halten dann auch was sie versprechen, nachdem sie den Hörer 35 Minuten lang in ihrer höllischen Grube festhalten, nämlich eine Death/Trash-Attacke der alten – vorwiegend amerikanischen – Schule. Kein wildes und unkontrolliertes Geknüppel, sondern gewaltiger Groove und mächtig Power werden durch sägende Riffs und ein brutal-treibendes Schlagzeug erzeugt. Der Gesang passt dann auch noch wunderbar über das instrumentale Grundgerüst, Frontmann Michael krächzt und keift rau und aggressiv ins Mikrophon.

Unter den elf Tracks sticht dabei keiner heraus oder bietet wirkliche Überraschungen, das Gesamtwerk stimmt hier einfach. Mein persönlicher Favorit aber ist „Dawn Of The Dead“ mit seiner schicken Melodie und dem herrlichen simplen Mitgrölrefrain. Ob es daran liegt, dass ich den Song als ersten kannte oder ob er wirklich noch ein Stückchen größer ist als die anderen, kann ich nun nicht mit Sicherheit sagen. Der Rest steht dem jedenfalls in nichts nach, „The Knife“ etwa brennt ein silvesterwürdiges Thrash-Feuerwerk ab, während die nur zweiminütige „Hatemachine“ teilweise fast schon doomig und rotzig rockig daherkommt und das anschließende „Pazuzu“ mit teils galoppierendem Riffing straight ins Ohr geht.

Dabei können und wollen THE DAMNATION natürlich keinen Innovationspreis gewinnen, aber wer will das hier schon erwarten? Niemand mit einem Stückchen Restverstand, und wer diesen noch sein Eigen nennt, kann ihn sich problemlos beim Genuss von „Into The Pits Of Hell“ aus der Rübe ballern. Ein Debütalbum, das rundum Spaß macht und einfach gnadenlos abgeht!

Bewertung: 8 / 10

Geschrieben am

Antworten

Your email address will not be published. Required fields are marked *

You may use these HTML tags and attributes: