Die Bestätigung von MARILYN MANSON als Support-Act ihrer Stadion-Tour in Südamerika sowie bei der groß angekündigten Show im Wembley Stadion 2027 hat SLIPKNOT viel Kritik von ihren Fans eingebracht. Nun hat sich Gitarrist James Root in einer Kommentarantwort auf Instagram dazu geäußert und jede Verantwortung dafür von sich gewiesen. Er erklärte, dass er sich aus der Tourlogistik heraushalte und daher nicht wisse, mit wem SLIPKNOT Shows spiele.
Weiterhin distanzierte sich Root in dem Kommentar überraschend deutlich vom letzten SLIPKNOT-Album „The End, So Far“ (im Kommentar als TESF abgekürzt); dieses sei zerrissen und durcheinander gewesen. Grund dafür sei die Pandemie und deren Folgen auf die Band gewesen. Ein Label habe allerdings die Einfluss auf die Musik von SLIPKNOT genommen.
Hier der an den User @thesdvegan gerichtete Kommentar in deutscher Übersetzung:
„@thesdvegan wir hatten nie einen A&R-Typen über unserer Schulter, der dies oder das vorschlug. Ich habe den Leiter von Warner einmal bei einer Besichtigung der Büros in NYC getroffen. Er brachte das Thema ‚bringing in outside writers‘ auf und ich sagte einfach … ‚Nein. Das ist nicht das, was wir tun‘ und das war das Ende davon. TESF war zerrissen und ein Durcheinander. Etwas gutes Zeug ist drauf. Aber insgesamt machten Covid und der Zustand der Welt das zu einem sehr harten Prozess für uns. Unter anderen Umständen. Ich halte mich aus der Logistik des Tourens und all dem heraus. Ich konzentriere mich auf das Schreiben und darauf, Gitarrist zu sein … also verzeih meine Unwissenheit darüber, mit wem wir Shows spielen. Es gibt andere Leute mit weit größeren Gehirnen als meinem, die das alles koordinieren, und offen gesagt bin ich nicht mit neuen Bands oder neuer Musik etc. nicht auf dem Laufenden. Ich hänge fest dabei, dieselbe Musik zu hören, die meine Eltern hörten, als ich mich als kleiner Mensch formte. Und ich höre absichtlich nicht auf oder achte nicht darauf, was ‚trending‘ ist oder was im Moment passiert, um mich von nichts beeinflussen zu lassen. 🤷♂️ Wenn man Teil der Familie ist, wird man auf die Reise mitkommen, die vor 26+ Jahren begann … sogar bevor ich Teil der Geschichte war. Wenn nicht. Cya 👋 und nun … ich bin zu spät fürs Studio. Bis später.“


