Interview mit Sami Yli-Sirniö von Kreator

Normalerweise führt man Interviews zu neuen Studioalben. Mittlerweile sind schon Liveshows etwas so Besonderes geworden, dass sie Anlass für ein Interview werden können. Nach den ersten Konzerten von KREATOR seit der Pandemie haben wir mit Gitarrist Sami Yli-Sirniö über die Themen unserer Zeit gesprochen: Über die Rückkehr der Live-Shows und welche Einschränkungen wir dafür in Kauf nehmen müssen, über die Zeit der Lockdowns und wie KREATOR darin ein Album geschrieben haben – und nicht zuletzt über den Umgang der Metalszene mit rechten Umtrieben, der im Kontext des „Steelfest-Shitstorms“ unlängst für viele Diskussionen gesorgt hat.

Hallo und danke, dass du dir die Zeit genommen hast. Alles gut bei dir?
Ja, ich bin gerade in Essen und alles ist super!

Zuerst möchte ich dir gratulieren – du bist jetzt ja seit 20 Jahren bei KREATOR!
Ist das die Wahrheit! Wow. 20 Jahre, das ging sehr schnell vorbei. Über solche Sachen sollte man gar nicht nachdenken! (lacht)

„Wow. 20 Jahre, das ging sehr schnell vorbei.“

Hättest du damals träumen lassen, dass das die Band würde, die dein Leben prägt?
Über sowas denkt man ja oft gar nicht so nach … aber ich freue mich, dass es schon so lange geht! Aber damals? Nein, das hätte ich nie gedacht. Für unser erstes gemeinsames Album, „Violent Revolution“, haben sie mich ins Studio eingeladen – da wusste ich noch nicht, wie es weitergehen würde. Aber zum Glück ist es dann weitergegangen, und wir haben danach noch viele Alben gemacht und überall auf der Welt viel live gespielt!

 Kreator MusicHall Innsbruck

Sami und Mille mit KREATOR live in Innsbruck (2021); © Andi Brückner/Metal1.info

Wie bist du damals eigentlich zu KREATOR gekommen?
Zwei oder drei Jahre vor meinem Einstieg hatte sich der damalige KREATOR-Gitarrist Tommy Vetterli die Hand gebrochen oder hatte einen Tennisarm oder so. Also brauchen sie sehr kurzfristig einen Ersatz. Ich kannte den damaligen Manager der Band, und hatte auch Mille schon mal kurz kennengelernt, als ich eine Zeit lang in Dortmund und Berlin gelebt habe. Wir hatten dann wirklich nicht viel Zeit, die Songs einzustudieren – vielleicht drei, vier Tage – aber das hat ziemlich gut geklappt und wir konnten die Show spielen. Danach bin ich zurück nach Finnland gezogen, aber als Tommy dann ein paar Jahre später keinen Bock mehr hatte oder so (lacht), haben KREATOR mich gefragt, ob ich nicht fest einsteigen will. Das war für mich damals natürlich eine geile Gelegenheit, da habe ich sofort ja gesagt. Ich kannte die Band ja schon als Kind! (lacht)

„Wir freuen uns alle sehr darauf,
jetzt bald unser neues Album aufzunehmen.“

Gab es in den 20 Jahren ein absolutes Highlight, dein bester Moment mit Kreator?
Hm (überlegt) – heute im Proberaum, als wir drei neue Songs für unser Demo eingespielt haben. Wir freuen uns alle sehr darauf, jetzt bald unser neues Album aufzunehmen. Unser Produzent, Artur Rizk, kommt am Freitag hergeflogen, dann machen wir ein paar Proben am Samstag und Sonntag – vielleicht hat er ja was dazu zu sagen … oder auch nicht (lacht) … und dann geht es mit den Aufnahmen los, in den Hansa-Studios in Berlin.

Ihr seid also aktuell in der Vorproduktion und das Album ist fertig geschrieben?
Wir feilen noch an kleinen Details. Die sind wichtig im Thrash Metal! Das ist sehr detaillierter Metal! (lacht)

Wart ihr in der Corona-Zeit dann besonders produktiv und viel im Probenraum, oder lag die Band auch mal auf Eis, weil ihr keine Liveshows spielen konntet?
Im letzten Sommer, also 2020, hatten wir immer wieder so Zwei-Wochen-Sessions gemacht, um Songs zu schreiben. Ich war immer mal wieder zwei Wochen hier, zwei Wochen in Helsinki, dann wieder hier … und dann gab es ja die Zeit, in der man gar nicht reisen konnte. Aber das heißt ja nicht, dass man nicht weiter an den Songs arbeiten kann. Insofern hat der Prozess eigentlich schon letztes Jahr angefangen. Natürlich sind die Corona-Zeiten nicht die besten im Leben, aber immerhin hatten wir viel Zeit, um Songs zu schreiben und das alles hinzubekommen. Ich hoffe einfach, dass sich jetzt alles öffnet. Ich glaube auch daran, dass unsere Tour stattfinden kann … manche sind da ja noch pessimistisch, ich versuche wenigstens, optimistisch zu bleiben.

Für viele Musiker war es in der Corona-Zeit auf der anderen Seite auch sehr schwer, kreativ zu bleiben – der Input von außen ist ja komplett weggebrochen. War das für euch auch zeitweise ein Problem, oder war es wirklich eher ein Vorteil, weil einfach mal viel Zeit da war?
Keine Shows spielen zu können, ist natürlich für jeden Musiker tragisch – für alle, nicht nur für uns. Und nicht nur für Musiker! Für alle, die nicht normal arbeiten konnten, oder von zu Hause aus arbeiten mussten, war das alles nicht gut. Aber das einzig Positive, was man daran finden kann, ist eben die Zeit, die man normal eben nicht hat – jetzt hat man mehr als genug davon. Das kann man positiv sehen, finde ich.

„Es ist ja nicht nur für Musiker
eine schwere Zeit gewesen, sondern für alle.“

Keine Shows spielen zu können, trifft einen Berufsmusiker wie dich ja auch finanziell. Inwieweit hat das System der Hilfsgelder dir da weitergeholfen – gab es in Finnland Unterstützung für Künstler?
Nun, es waren natürlich schwierige Zeiten, für jeden. Es gab in Finnland eine kleine staatliche Unterstützung für Musiker, aber das hat ziemlich lange gedauert – und für mich war das nicht möglich, weil ich in einer deutschen Band spiele. Aber generell ist das auch nicht viel. Es ist ja nicht nur für Musiker eine schwere Zeit gewesen, sondern für alle. Oder für die meisten. Mein Bruder arbeitet in der Logistik für Lebensmittel, für den lief es gut. (lacht)

Sami mit KREATOR live in München (2018); © Afra Gethöffer-Grütz/Metal1.info

Hast du mit der frei gewordenen Zeit noch etwas anderes angestellt, als Musik zu machen – hast du für dich ein „Corona-Hobby“ entdeckt, etwas, wofür dir bisher die Zeit gefehlt hat?
Eigentlich nicht, man durfte ja nicht so viel raus. Das war das Problem. Aber zum Glück mehren sich jetzt die Anzeichen, dass es damit vorbei ist. Die Beschränkungen hier in Finnland sollen Ende September fallen, weil 80 % der Bevölkerung geimpft sind. Ab morgen gelten die 2-m-Abstandsregeln nicht mehr. Vielleicht gibt es dann auch bald wieder Konzerte. Momentan dürfen hier aber nur 50 % der eigentlichen Kapazität reingelassen werden – das ist natürlich ein Problem für bereits ausverkaufte Shows. Wen lässt man dann rein? Das ist alles noch nicht ganz klar.

„Was soll man machen? Einfach spielen!“

Ihr habt jetzt ja auch erste Shows wieder gespielt, etwa auf dem Alkatraz-Festival oder dem Bloodstock. Was waren das für Erlebnisse?
Das war natürlich großartig, für uns alle! Für das Bloodstock in England war es noch etwas kompliziert, wir mussten dort zunächst zehn Tage in Quarantäne. Aber wir haben in Castle Donington gewohnt und dort in der Nähe ein kleines Studio als Proberaum gemietet – das hieß Abbey Lane, nicht Abbey Road! –, insofern war das auch eine produktive Zeit. Und es war einfach großartig, endlich mal wieder weg von zuhause zu sein und als Musiker arbeiten zu können. Das Bloodstock war dann auch sehr gut, es war eine große Show und es gab es keine Beschränkungen für die Fans; auch das Alkatraz war super. Dann waren wir in Spanien, auf einer Mini-Version des Resurrection Fest in Viveiro. Dort war es noch nicht so offen und die Leute mussten sitzen und Masken tragen. Aber was soll man machen? Einfach spielen! (lacht)

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Aber was war das dann für ein Erlebnis für dich, vor einem sitzenden Publikum zu spielen? Das ist ja dann doch etwas anderes als auf einen wilden Moshpit hinunterzublicken. Fällt es da schwerer, auf der Bühne in Stimmung zu kommen?
Zum Glück habe ich gemerkt, dass die Leute nicht sitzen wollten. Sie mussten halt. Aber es war trotzdem gut! Ein Bisschen anders ist es natürlich schon, aber da gibt’s nur eins: einfach spielen! (lacht) Wir hatten ja auch letztes Jahr einen Livestream für das Wacken Open Air gemacht, also nur für Kameras gespielt … das kann man natürlich nicht mit einer normalen Show vergleichen, aber dann denkt man sich eben: einfach spielen! (lacht)

Dann habt ihr neulich noch ein paar Hallenshows zusammen mit Eluveitie gespielt – eine ziemlich ungewöhnliche Kombination. [Lies hier unseren Bericht zur Show!] Wie kam es zu diesen gemeinsamen Shows?
Das ist natürlich eine Entscheidung der Booker, aber wir kennen Chrigel [Christian Glatzmann, Bandkopf von Eluveitie, A. d. Red.] und die anderen seit Ewigkeiten, wir haben vor etwa zehn Jahren auch schon eine Tour mit Eluveitie gespielt – die hatten damals allerdings noch ein ganz anderes Lineup. Mag sein, dass der Musikstil ein anderer ist, aber das stört mich nicht – dann ist es nur gut für die Zuschauer. Wer will schon den ganzen Abend den gleichen Musikstil hören? So ist für jeden was dabei … in Budapest, bei der zweiten Show, waren sogar noch Jinjer im Billing.

„Da hat man schon ein Gefühl von ‚Endlich Freiheit‘ gespürt“

Sami mit KREATOR live in Innsbruck (2021); © Andi Brückner/Metal1.info

Hattest du dann das Gefühl, dass da zwei Lager im Publikum standen, oder waren das einfach alles Metalheads, die heiß auf Livemusik waren?
In Innsbruck gab es auch keine Beschränkungen, das war wie eine „normale“ Show. Da hat man schon ein Gefühl von „Endlich Freiheit“ gespürt – egal, welche Musik spielt, Hauptsache live! Aber das war ein guter Gig und ein toller Abend … dass das überhaupt möglich war. Eluveitie sind gut angekommen, und wir hoffentlich auch! (lacht)

Wir haben bereits über unterschiedliche Beschränkungen und Regelungen für Livekonzerte gesprochen – hier in Deutschland ist ja die 3-G- oder sogar 2-G-Regel in der Diskussion … Wie stehst du als Betroffener aus dem Showbusiness dazu? Wie wird die Normalität aussehen müssen?
Wenn das Vorzeigen des EU-Corona-Passes der einzige Weg ist, Konzerte wieder möglich zu machen, dann ja. Natürlich ist das etwas „diskriminierend“, beziehungsweise hat auch das zwei Seiten. Aber aus meiner Sicht muss man einfach etwas tun, damit die Welt wieder normal wird. Natürlich ist es nicht „normal“, dass man so einen Pass vorzeigen muss, aber wenn das die Veranstaltungen möglich macht, sage ich dazu ja. Und hoffentlich ist das ja auch nur eine Phase, vielleicht ein halbes Jahr oder so, dann wird das wieder wegfallen. Aber das weiß ja keiner. Ich hoffe einfach, dass es einen Weg gibt … was meinst du?

Ich sehe das ganz pragmatisch: Wenn es ohne diese Auflagen nicht möglich ist, sichere Veranstaltungen abzuhalten, müssen sich die Leute eben entscheiden, ob sie zu diesen Konditionen auf Konzerte gehen oder daheim bleiben. Wir können nicht die ganze Eventbranche brach liegen lassen, nur weil ein paar Egoisten meinen, sie könnten eine Pandemie aussitzen. Die Leute im Event-Business können das nämlich sicher nicht …
Ja … das ist wohl wahr. Es ist wohl im Moment der einzige Weg. Vielleicht diskriminierend, aber es bleibt ja hoffentlich nicht so. Andererseits, „diskriminierend“ … keiner muss für seine Impfung bezahlen und es ist genug für jeden da. Insofern ist es nicht diskriminierend … es ist jetzt einfach so.

„Dass es diese Szene jetzt auch in
Finnland gibt, ist traurig, finde ich.“

steelfest 2022Noch ein anderes eher unerfreuliches Thema: In den letzten Tagen gab es einen großen Shitstorm für eure Kollegen von Sodom, nachdem diese einen Auftritt auf einem finnischen Festival angekündigt hatten, auf dem auch viele rechte Bands spielen. Am Ende haben Sodom dann doch abgesagt. Gerade Mille ist ja sehr offen links eingestellt, wie handhabt ihr das – checkt ihr das Lineup von Festivals, auf denen ihr auftretet, auf kritische Bands?
OK … ich weiß nicht, ob wir wegen so etwas schon mal abgesagt haben, aber das Steelfest war für 2020 geplant, und auf einmal ist das Lineup für 2022 ganz anders gewesen. Da waren dann eben leider einige rechte Bands dabei. Dass Sodom das abgesagt haben … ja, warum nicht. Es ist nicht mehr das gleiche Festival, wie es eigentlich geplant war. Meine Kumpels von Moonsorrow haben jetzt auch abgesagt. Ich verstehe das … vielleicht hätte ich auch abgesagt.

Es hat aber eines großen Shitstorms seitens der Metal-Community bedurft, damit die Bands auf dieses Problem aufmerksam wurden und entsprechende Konsequenzen gezogen haben. So ganz aus eigenen Stücken war das also nicht. Wie siehst du das – haben Bands da eine Mitverantwortung? Müssen Bands darauf achten, in welchem Setting sie auftreten?
Das ist eine gute Frage. Vor Jahren hatte das Party.San Open Air auch noch einen schlechten Ruf. Aber wir haben dort trotzdem gespielt. Es ist eine schwierige Frage. Aber das Steelfest hätte ich wahrscheinlich auch abgesagt, weil sich das ganze Bild, das man von dem Festival bekommt, komplett geändert hat. Als Sodom damals gebucht wurden, sah es noch nicht so schlimm aus. Aber dann, ein Jahr später, sah es auf einmal viel schlimmer aus. Ich finde, da ist es OK, das abzusagen. Aber nicht sofort. Und Tom Angelripper ist natürlich nicht verantwortlich dafür, welche Bands auf einem Festival spielen. Das ist nicht seine Entscheidung – aber er kann entscheiden, ob er in diesem Setting gesehen werden will. Das ist eine Entscheidung, die er, oder die Band, jetzt getroffen haben, und das ist OK.

Ich hätte mir in dem Fall nur von den Bands klarere Statements gewünscht, und vor allem aus eigenen Stücken, nicht auf den Druck der Szene hin.
Ja … (wirkt etwas ratlos)

Sami und Mille mit KREATOR live in München (2018); © Afra Gethöffer-Grütz/Metal1.info

Ich habe schon das Gefühl, dass die Hemmschwelle nach rechts kleiner geworden ist, dass es normaler geworden ist, dass rechte Bands „mitschwimmen“ dürfen. Hast du diesen Eindruck auch?
Ich kenne die Veranstalter des Steelfest nicht und ich kenne auch die meisten Bands nicht, die da spielen. Aber das klang überhaupt nicht gut. Ich würde da nicht als Besucher hingehen und ich würde da auch nicht gerne spielen. Dass es diese Szene jetzt auch in Finnland gibt, ist traurig, finde ich. Aber in Finnland ist mittlerweile auch die rechte Partei Perussuomalaiset [„Die Finnen“, A. d. Red.] die zweitgrößte Partei. Ich weiß nicht, wie das passieren konnte … aber die reden die Dinge eben schöner, als sie eigentlich sind.

„Alle möglichen Leute haben in der
Corona-Zeit etwas für uns aufgenommen“

Kommen wir zurück zur Musik: Du bist ja noch in zwei anderen Bands – kannst du uns hier ein Update geben, was gerade passiert? Von WALTARI erscheint ja bald eine neue Compilation?
Ja! (lacht) Ein 30-jähriges-Jubiläum-Paket! (lacht) Für das 25-jährige Jubiläum hatten wir eine Show in Helsinki gespielt, da hatten wir sehr viele Gäste dabei, die unsere WALTARI-Songs interpretiert haben. Daraus entstand die Idee, diese Songs so aufzunehmen, und viele der Gäste haben mitgemacht. Zum Beispiel Marco Hietala von Nightwish hat den Song „Below Zero“ gesungen, und die Sängerin der deutschen Band April Art hat den Song „Helsinki“ gesungen. Es gibt noch viele weitere Gäste, etwa Jyrki 69, der Sänger von The 69 Eyes … alle möglichen Leute eben, die mitmachen wollten, haben in der Corona-Zeit etwas für uns aufgenommen. Ich fand das eine lustige Idee! Wir waren im Studio von Jonne [Jäarvelä, A. d. Red.] von Korpiklaani, er hat das für uns alles gemacht. Die Platte kommt jetzt am 14. September – ich hoffe, die Leute finden das gut. (lacht)

Und wie steht es um BARREN EARTH? Ist die Band derzeit aktiv?
Wir wollten uns eigentlich diesen Sommer treffen, aber da ist nichts draus geworden (lacht). Aber Oppu [Olli-Pekka Laine, A. d. Red.], der ja eigentlich der Gründer der Band ist, spielt jetzt ja wieder bei Amorphis. Und die machen ja gerade ein neues Album mit Jens Bogren, deswegen hat er nicht so viel Zeit. Vielleicht machen wir irgendwann wieder etwas, aber aktuell haben wir keine aktiven Pläne.

OK, danke für das Update! Zum Abschluss eine Nerd-Frage: Es gibt von KREATOR ein Signature-Plektrum, auf dem ein „Knight of Ni aus Monty Pythons „Ritter der Kokosnuss“ zu sehen ist und der Satz „the knight who says NONIIN!“ – ist das dein Pick und was hat es damit auf sich?
(lacht) Das kommt von Paddy, unserem Gitarren-Techniker. Ich sage oft „noniin“ als Antwort, wenn er mich etwas fragt. Das ist Finnisch und heißt eigentlich gar nichts … weder ja noch nein. Das funktioniert als Antwort auf jede Frage. Noniin! Wenn deine Frau etwa fragt, ob du später nach Hause kommst … noniin, noniin! Und er meinte dann eben, ich sei der „Ritter, der noniin sagt“, in Bezug eben auf Monty Python. Ahrg! (lacht) Ich finde die Plektren mit den Weingläsern besser!

Danke, das wars dann auch schon! Ich wünsche dir einen schönen Abend – ich hoffe, man sieht sich bald mal auf einer KREATOR-Show!
Das hoffe ich auch – und danke für das Interesse! Schönen Abend dir!

Dieses Interview wurde per Telefon geführt.

Geschrieben am

Fotos von: Afra Gethöffer-Grütz und Andreas Brückner

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