In einem Video auf YouTube setzen sich die Veranstalter des PARTY.SAN METAL OPEN AIR, Mieze und Jarne, mit Fankritik – etwa an der Erhöhung der Ticketpreise für 2025 – auseinander. In dem rund 30-minütigen Clip erläutern die beiden Veranstalter, warum manche Dinge so sind, wie sie sind:
Das Festival finanziert sich ohne Großsponsoren, was die Unabhängigkeit sichere, aber die Kalkulation erschwere. Einnahmen stammen im Wesentlichen aus Tickets, Gastronomie und Merchandise.
Die gestiegenen Preise seien demnach unumgänglich. Gründe seien höhere Personalkosten, gestiegene Gagen (auch kleinerer Bands), teurere Dienstleistungen (Technik, Sicherheit, Sanitär) sowie zusätzliche Abgaben. Im Vergleich zu Großfestivals sei das PARTY.SAN METAL OPEN AIR weiterhin deutlich günstiger. Bier- und Getränkepreise habe man jahrelang bewusst niedrig gehalten, trotz mehrerer Preiserhöhungen der Brauerei.
Das reduzierte Angebot an Duschen und Toiletten im Jahr 2025 sei auf Streitigkeiten zwischen Stadt und Flughafenbetreiber zurückzuführen: Über Jahre genutzte Wasser- und Abwasserleitungen seien kurzfristig entzogen worden. Das sei keine Sparmaßnahme, sondern ein Infrastrukturproblem, das sich kurzfristig nicht lösen ließ.
Campreservierungen gebe es seit Jahren für größere Gruppen. Man sei jedoch an Grenzen gestoßen – ein Drittel der Fläche sei bereits reserviert. Künftig wolle man dennoch Lösungen für Einzelanreisende und kleinere Gruppen ausbauen.
Höhere Gagen für große Acts machten diese oft unerschwinglich. Der Fokus bleibe deswegen auf Qualität und Abwechslung, nicht allein auf „großen Namen“. Viele Bands im aktuellen Line-up seien erstmals auf dem Festival.
Die Kritik, es gebe „zu wenig Veränderung“ kontern die Veranstalter dem Konzept des Events zu: Besucher sollen sich „wie zu Hause“ fühlen, daher blieben Lagepläne und Strukturen bewusst stabil.
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Ich fands wieder top und die Getränke Preise sind nicht gestiegen….!!! Alles nah beinander- ein Platz zum wohlfühlen…. Wir kommen wir!!! p.s.—Ok -das mit der Anzahl der dixis sei nochmal zu überdenken…..!!
Ein ganz ganz großes Interview der Beiden. Fachlich und menschlich auf höchsten Niveau. Mega Rhetorik. Da kann sich so mancher Meckersack in Politik & Gesellschaft ne Scheibe abschneiden.
Weiter so. Bleibt stabil. Euch ist der Erfolg von Herzen zu gönnen.
Moin!
Ich kann Mieze und Jarne voll und ganz folgen. Es dürfte sich mittlerweile herumgesprochen haben, in welche Richtung sich Kosten generell entwickeln. Und gemessen daran kann ich Kritik an der Preisentwicklung auf dem Festival nicht nachvollziehen. Und alle die es auch nur ansatzweise ehrlich mit unserer Musik und unserem Livestyle meinen, sollten dankbar für ein Festival ohne profitorientierte Vorgaben von außen sein.
Die Duschcamps sind super ( okay, Wasserdruck- aber wir sind halt auf’m Acker….), dieses Jahr zwar nur eins, aber mit doppelter Anzahl an sanitären Einrichtungen. Für alle, die alt genug sind: Remember Eindhoven 1995!!!
Die Laufwege vom Zeltplatz zum/ zur Bühne/ Zelt (und ich bin froh, neben dem Auto zelten zu dürfen, das kenne ich ebenfalls auch anders) sind für mich persönlich in Ordnung. Ich hatte dieses Jahr ca. 1,5km pro Strecke und bin den Weg mehrfach am Tag hin und zurück . Mann ey, wir sind Metaller!!!
Fazit: Macht weiter wie bisher! Ich freue mich auf 2026- und die Herbstoffensive ist eingeplant.
Einige Dinge haben sich für mich nun erklärt (Duschen und WCs). Alles in allem top so wie es ist. (Mehr Schatten wäre wünschenswert xD)
Kein Grund zur Panik! Gerne mal die Augen und den Kopf auf machen und wahrnehmen, was hier gerade überall passiert in puncto Preisentwicklung und Umverteilung. Es wäre freilich schön, wenn man Kalkulationen und Preise immer klar und gleich beibehalten könnte. Die Realität ist deutlich anders.
Und das Line up ist breit gefächert. Wer Superstars braucht soll bei Eventim buchen. Mein Wunsch. Bleibt bei der bisherigen Ausrichtung. Authentisch und einzigartig. Kritik hilft beim aufmerksam bleiben. Lässt das zu, aber verliert eure Idee nicht aus den Augen.
Danke