CD-Review: Iron Maiden - Somewhere In Time

Besetzung

Bruce Dickinson - Gesang
Dave Murray - Gitarre
Adrian Smith - Gitarre
Steve Harris - Bass
Nicko McBrian - Schlagzeug

Tracklist

01. Caught Somewhere In Time
02. Wasted Years
03. Sea Of Madness
04. Heaven Can Wait
05. The Loneliness Of The Long Distance Runner
06. Stranger In A Strange Land
07. De Ja Vu
08. Alexander The Great


„Iron Maiden“, „The Number Of The Beast“, „Powerslave“! Was haben IRON MAIDEN da für Alben herausgebracht? Ein klasse Debüt, mit „The Number Of The Beast“ eines der allerwichtigsten Alben im gesamten Bereich des Metals! Jedoch ist die 86er Scheibe „Somewehere In Time“ das Beste, was die Engländer jemals veröffentlicht haben. Auf den ersten Blick mag die etwas außerirdische Aufmachung ein wenig abschreckend wirken, doch ich muss sagen, dass es zur dargebotenen Musik kein besseres Thema hätte sein können.

Von den acht Songs, die 51 Minuten Vergnügen bringen, sind es wirklich alle acht Songs, die am besten sind. Angefangen bei „Caught Somewhere In Time“, das mit einer Kraft nach vorne pirscht und wegen seiner Klasse Gänsehaut verursacht geht es zu „Wasted Years“. Dies ist für manchen der vielleicht beste IRON MAIDEN-Song, den es gibt. Der Mitsing-Refrain zeigt, dass es auch absolut berechtigt ist. „Sea Of Madness“ kann durch die starken Bassspielereien von Steve Harris und ein hymnisches Solo mehrfach punkten.

Bei „Heaven Can Wait“ zeigt Bruce Dickinson einmal mehr dass er ein Ausnahmesänger ist und besticht durch schnelle Gesanglinien, die von seinen vier Kollegen perfekt unterstützt werden. Während sich „The Loneliness Of The Long Distance Runner“ dann in allen Belangen entfaltet zeigt sich „Stranger In A Strange Land“ von einer anderen Seite. Bei „The Loneliness Of The Long Distance Runner“ steht nach dem schönen, ruhigen Beginn das Tempo im Vordergrund, sowie lang gesungener Refrain. Das Gitarrensolo lässt dann alles hinter sich. Aus dem nichts kommend ist diese Melodie unter den Top 3 Soli in der IRON MAIDEN Geschichte einzuordnen. Wie erwähnt ist „Stranger In A Strange Land“ mit einer langsameren Aufmachung etwas anders aufgebaut. Mit seinen stampfenden Gitarren- und Schlagzeugstellen sorgt dieser Song für wunderbare Abwechslung und lässt im Refrain erneut die Lust zum Mitsingen aufkommen.

Mit „De Ja Vu“ folgt anschließend der wohl beste Up-Tempo Song, den IRON MAIDEN jemals geschrieben haben. Mit knapp fünf Minuten ist es der kürzeste auf „Somewhere In Time“ und hat somit die perfekte Voraussetzung, um als schnelle Nummer zu überzeugen. Als letzter Song steht mit „Alexander The Great“ eine epische Hymne an, die einen würdigen Abschluss bildet und etwas die Funktion eines „Rime Of The Ancient Mariner“ einnimmt. Der Refrain ist hier ein weiteres Mal blendet geeignet, um Glücksgefühle hervorzurufen.

Was soll ich jetzt noch großartig sagen? Schade, dass „Somewhere In Time“ etwas wenig Beachtung geschenkt wurde. Denn diese Scheibe ist einfach diejenige auf der jeder Song den vorherigen schlägt. Davor gab es kein besseres Album und dahinter kam niemals ein Besseres.

Bewertung: 10 / 10

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