Interview mit Florian Wieder - Stage- und Production-Design von Rammstein

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Florian Wieder hat schon Bühnen für unzählige TV-Events wie den Eurovision Song Contest oder die MTV-Awards designt – aber auch für Megastars wie Beyonce, Jennifer Lopez oder U2. Warum das Stage- und Production-Design für die RAMMSTEIN-Tour das schönste Projekt seiner Karriere ist und wie eine Bühne vom Entwurf bis zur Stadionreife entsteht, berichtet der gebürtige Münchner in Teil 1 unserer Serie „RAMMSTEIN – Hinter den Kulissen der Stadiontour“.

Soweit ich weiß, entwirfst du sonst vornehmlich Bühnen für Fernsehshows – jetzt die Bühne zur Stadion-Tour von RAMMSTEIN …
Das ist nur bedingt richtig, ein Großteil unser Projekte sind Musik- und Tour-Produktionen. Natürlich machen wir auch TV-Produktionen wie den Eurovision Song Contest, die MTV-Awards oder die Country-Music-Awards. Die meisten dieser Produktionen sind allerdings in den USA, wo auch meine Design-Company ansässig ist. Im Musikbereich haben wir in der Vergangenheit viel mit Künstlern wie Beyoncé, Jennifer Lopez oder auch U2 gearbeitet. In Deutschland ist das Tourgeschäft für uns weniger interessant, weil die Budgets meistens nur Standardbühnen zulassen – das ist für mich als Designer wenig reizvoll. Bei RAMMSTEIN ist das komplett anders. Ihre Stadiontour ist aktuell eine der größten Tourneeproduktionen weltweit und alles ist individuell dafür konzipiert worden.

Was sind die zentralen Unterschiede zwischen einer TV- und einer Stadionkonzertproduktion?
Der Unterschied liegt hauptsächlich darin, dass eine Tourproduktion ausschließlich für einen bestimmten Künstler oder eine Band maßgeschneidert wird. Bei TV-Musikproduktionen performen meist verschiedene Künstler auf der Bühne und es muss irgendwie für jeden funktionieren. Das lässt weniger Freiraum für Individualität. Auch der kreative Austausch mit der Band oder dem Künstler ist bei einer Tour deutlich intensiver. Schließlich müssen die sich damit identifizieren können und müssen sich selbst darin sehen.

Bist du selbst RAMMSTEIN-Fan oder interessiert dich die Band privat eigentlich gar nicht?
Natürlich kannte ich die Band und ihre Musik, hatte sie auch bei diversen anderen Shows zu Gast. Ich habe mich aber bis dahin nicht intensiv mit RAMMSTEIN beschäftigt, weil das ohne eine konkrete Anfrage nicht relevant ist. Die Band, ihre Musik und Shows mochte ich allerdings schon vorher und fand sie immer großartig. Es gibt natürlich nichts Besseres, als für eine Band arbeiten zu dürfen, die man selbst auch gut findet. Das ist ja zwangsläufig nicht immer so der Fall. Hier war es gefühlt eine ideale Konstellation.

Wie geht man beim Bühnendesign vor, wie sind die Arbeitsabläufe?
Es gibt keine klare Regel bezüglich der kreativen Herangehensweise, denn jeder Künstler ist in der Zusammenarbeit anders. Manche haben klare Vorstellungen oder Ideen, andere weniger. Als RAMMSTEIN bei uns angefragt hat, gab es bewusst kein kreatives Briefing seitens der Band, außer der Info, dass es eine Stadiontour werden soll und sie keine Standard-Open-Air-Bühne haben wollen. Obwohl die Band eine sehr klare Vorstellung hat, wie sie sich präsentieren, war es in diesem Fall so, dass sie mir keine kreativen Einschränkungen geben wollten.

Wie hast du dann im konkreten Fall angefangen?
Ich habe wochenlang alles aufgesaugt, was ich über RAMMSTEIN finden konnte. Von Interviews, wie sie sich selbst sehen, bis hin zu ihren bisherigen Shows. Danach hatte ich zumindest für mich ein klares Bild vor Augen. Ich wollte ein gewaltiges, architektonisches Statement kreieren, das schon vor Konzertbeginn beeindruckend wirkt, wenn die Zuschauer das Stadion betreten. So entstand die Idee, in die Höhe zu bauen und einen gewaltigen Tower zu entwerfen. Das Ganze im typischen RAMMSTEIN-Look. Eine Mischung aus „Blade Runner“, Steampunk, „Tron“ und „Metropolis“ inspiriert durch den Art déco aus den 1920er Jahren. Das Ganze dann transferiert ins Jahr 2019.

Wovon hast du dich inspirieren lassen?
Die Inspiration war im ersten Schritt der Film „Metropolis“ aus den 1920er Jahren. Das dann konsequent in eine Richtung weiterentwickelt, die für RAMMSTEIN unique ist. Ich habe auch bewusst Elemente integriert, die man in etwas anderer Form bereits aus vergangenen Konzerten kannte, wie zum Beispiel die überdimensional großen OP-Saal-Lampen – allerdings mit neuen Features versehen und in der Größe an eine Stadiontour angepasst. Ebenso wollte ich neben den typischen, massiven Lightbeam-Looks noch weitere kreative Komponenten hinzufügen.

Wurden in die Bühne keine Teile früherer Bühnenkonstruktionen integriert?
Nein, alte Teile wurden nicht verwendet.

Entsteht ein solches Bühnendesign auf dem Papier, via Konstruktionssoftware oder gar mit Modellen?
Zuerst gab es nur Skizzen, dann habe ich nach Referenzen gesucht, die meine Idee am ehesten reflektieren. Im zweiten Schritt haben wir das Ganze im Computer als 3D-Modell gebaut und gerendert. Unsere Computer-Visuals sind nahezu fotorealistisch, sodass man eine sehr konkrete Vorstellung davon bekommt, wie das Ganze aussieht. Zu diesem Zeitpunkt habe ich die Idee das erste Mal der Band präsentiert. Ein gebautes Modell gab es dann später, in dem bis ins letzte Detail alles in einem kleineren Maßstab gebaut wurde.

Hat sich die Band dann auch noch kreativ eingebracht?
Das Entscheidende war, dass die Band die Designidee wirklich mochte. Es ging dann eher um Details, wie viele LED-Screens man integriert und wie die eigentlichen Performance-Flächen angelegt werden. Ebenso wie man die Infrastruktur jedes einzelnen Musikers am besten in das Konzept integrieren kann. Am Design wurde eigentlich kaum etwas verändert.

Worin lag die größte Herausforderung bei diesem Projekt – verglichen mit einer Fernsehproduktion?
Die Bühne soll RAMMSTEIN bestmöglich repräsentieren, nicht irgendein Sendungskonzept. Das Komplizierte an einem individuellen Tourdesign, das nicht auf existenten Bühnenelementen basiert, ist die technische Logistik: Es muss ja ständig in kürzester Zeit auf- und abgebaut werden. Jede Kleinigkeit muss durchdacht und so effizient wie möglich geplant werden, damit später die Kosten nicht explodieren. In unserem Fall sind es mehr als 120 Sattelschlepper, mit denen die Bühne von A nach B transportiert wird. Dafür gibt es Spezialisten wie Jeremy Lloyd von der Londoner Firma Wonder Works, der die technische Planung gemacht hat. Ansonsten sind es hauptsächlich Größe und Proportionen, die für ein Stadion passen müssen. Wir haben so ziemlich jede erdenkbare Größe bis aufs Maximum ausgereizt. Das gilt sowohl für die statisch machbare Höhe des Turms als auch für das Gesamtvolumen der Tour.

Was für einen Unterschied macht es, dass es sich nicht um Hallenshows, sondern um Stadien handelt?
Bei einer Stadiontour sind die Gegebenheiten komplett anders als bei einer Arenatour mit einem Dach darüber: Man kann nichts von der Decke hängen lassen. Alles ist ground supported. Auch beginnt die Show nahezu im Tageslicht. Erst ab der Mitte wird es dunkler, sodass diverse Lichteffekte ihren vollen impact erst später in der Show entwickeln können.
Wir haben das Konzert deswegen gemeinsam mit der Band in drei Akte aufgeteilt: Für die hellen Momente am Anfang eher architektonische und auf physischen Elementen basierende Looks, wie zum Beispiel die Fahnen. Dann sehr helle, lineare Looks, die die Architektur nachzeichnen. Ein bisschen wie im Film „Tron“. Gegen Ende kommen die für RAMMSTEIN typischen, monumentalen Beam-Looks zum Einsatz, die bei Dunkelheit in ihrer Kraft kaum zu überbieten sind.

Die entscheidende Anforderung an die Bühne selbst dürfte gewesen sein: Alles muss feuerfest sein. Richtig?
Das ist in der Tat so. Nicolai Sabottka, der mit seiner Firma FFP die Band seit vielen, vielen Jahren mit einzigartigen Pyro-Effekten versorgt, hat das Konzept und die Umsetzung dafür gemacht. Wir hatten viele Gespräche, wie und wo man am besten die von ihm und der Band geplanten Effekte integrieren kann. Das klingt einfach, ist aber enorm komplex: Ein Großteil der Pyro-Effekte und die dafür nötige Technik wurde speziell für diese Tour entwickelt. Ich denke, die Dimension der Pyro-Effekte ist einzigartig und übertrifft alles bisher Dagewesene.

Wie eng musst du mit Leuten wie Nicolai zusammenarbeiten, um direkt beim Bühnendesign auf die Anforderungen der Show und der Effekte einzugehen?
Nicht nur Nicolai ist für die Pyro zuständig, sondern auch der Tourmanager der Band. Zum einen kennen wir uns bereits von anderen gemeinsamen Projekten, das macht die Zusammenarbeit deutlich einfacher. Zum anderen ist die Kommunikation sehr direkt und damit effizient. Jeremy ist auf große Tourproduktionen spezialisiert und hat die Fäden aus technischer Sicht zusammengehalten. Das gilt auch für das Zusammenführen des Lichtkonzepts mit dem Pyrotechnikkonzept, der Beschallung/PA und dem von uns entwickelten Gesamterscheinungsbild bezüglich des Bühnendesigns.

Hast du ein paar Zahlen und Fakten für uns – welche Ausmaße hat die Bühne?
Der Turm ist circa 50 Meter hoch … höher ging leider technisch nicht. Die Breite beträgt in etwa 60 Meter. Das Gewicht ist schwer zu sagen, weil es einfach zu viele Komponenten sind.

Fällt die technische Umsetzung der Bühne dann auch noch in deinen Bereich oder ist dein Job mit dem fertigen Entwurf erfüllt?
Die technische Planung wurde von Wonder Works gemacht, die Umsetzung von vielen verschiedenen Firmen, die jeweils auf einen bestimmten Bereich spezialisiert sind. Der ganze Prozess wird bis zum Ende hin von uns betreut, um sicherzustellen, dass es später auch so aussieht, wie es entworfen wurde. Auf dem Weg dahin gibt es unzählige Meetings, in welchen Tausende von Details abgestimmt werden.

Welchen zeitlichen Rahmen hat ein solches Projekt – wie lange hat es vom Entwurf zur fertigen Bühne gebraucht?
Der Entwicklungsprozess dauert in etwa drei bis vier Wochen. Eine solche Tour von Anfang bis zur Fertigstellung umzusetzen dauert circa ein Jahr. Wir hatten in diesem Fall in etwa neun Monate Zeit.

Und zur groben Einordnung: Wie viel Geld steckt allein in der Bühne, vom Design bis zum Bau?
Dazu kann ich leider nichts sagen …

Inwieweit bist du über die Bühnendesign hinaus auch für das Produktionsdesign zuständig, und was darf sich der Laie darunter genau vorstellen?
Wir sind ja neben der Band selbst ein Pool an Kreativen. Licht-, Pyro-, Bühnendesign und so weiter. Die Band bringt sich sehr stark in den Inszenierungsprozess ein. Sie haben eine sehr klare Vorstellung davon, was sie gut finden und was nicht. Das Spannende ist, dass es innerhalb des Creative-Teams keine Hierarchie gibt. Das erlaubt ein gewisse Dynamik und ist am effizientesten: Letztendlich ist es egal, wer eine Idee hatte – wenn es alle gut finden, wird es gemacht. Die finale Entscheidung trifft aber natürlich immer die Band, im Fall von RAMMSTEIN als Kollektiv.

Gibt es ein Detail an der Bühne oder im von dir konzipierten Produktionsdesign, auf das du besonders stolz bist?
Ich bin grundsätzlich sehr stolz, das für RAMMSTEIN machen zu dürfen. Ich kann ohne Einschränkung sagen, dass es bis dato mit Sicherheit das schönste Projekt meiner Karriere ist. Das liegt zum einen an der kollegialen Zusammenarbeit mit der Band, die uns in ihre Familie aufgenommen hat; zum anderen aber auch an der Tatsache, dass ich mich zu hundert Prozent mit der Band und dem gemeinsam erarbeiteten Ergebnis identifizieren kann. Besonders cool finde ich den fahrbaren Screen und Balkon. Als ich die Idee dazu hatte, fanden es alle großartig. Es war aber zu diesem Zeitpunkt nicht hundert Prozent sicher, ob es auch wirklich umsetzbar und finanzierbar sein wird.

Nach den Shows haben Fans vermehrt die Kritik geäußert, dass man wegen der zentralen Leinwand von den Sitzplätzen aus zu wenig von der Show sehen konnte. Tatsächlich fügt sich die eine Leinwand zwar perfekt ins Bühnenbild, ist für eine Stadionbühne aber relativ klein. Ist das etwas, wo eventuell das Design über die Funktionalität gestellt wurde, und würdest du das wieder so machen?
Es wurde entschieden, keine grossen Screens zu verwenden, weil das Konzert als Spektakel im Ganzen wahrgenommen werden soll. RAMMSTEIN versteht sich als Gesamtkunstwerk. Sprich: Ihre Musik und visuellen Inszenierungen sind nicht voneinander trennbar. Der Fokus der Zuschauer soll auf die Bühne gerichtet sein, nicht auf Video-Screens, auf denen ein Konzert wie ein Film abläuft. Das kann man sich als DVD kaufen und zu Hause ansehen. Ich kann nur jedem empfehlen, sich die Show zweimal anzusehen und zwar aus verschiedenen Positionen: Einmal nah an der Bühne und einmal von weiter weg. Es sind zwei komplett unterschiedliche Erlebnisse. Ich zitiere mal Paul der sagte: „Caesar hatte ja auch keine Screens im Colosseum und die Shows haben wunderbar funktioniert.”

Wie weit begleitest du das Projekt dann noch weiter, überwachst du auch die Produktion und die Testläufe?
Absolut! Das ist ein ganz wichtiger Teil meiner Arbeit. Erst wenn alles steht, bekommt man ein wirkliches Gefühl für das Ganze. Das Gleiche gilt auch für technische Probleme, die bei den Proben auftauchen können und gelöst werden müssen. Vorher ist das Ganze ein Stück Bühnendesign, das vielleicht ganz gut aussieht. Wirklich zum Leben erweckt wird es aber erst durch die Band und ihre Musik! Das Bühnendesign ist als Support zu verstehen – das Wichtigste ist die Band! Die stehen immer im Vordergrund, denn dafür wurde die Bühne ja gemacht.

Warst du dann auch bei einer der Shows, um deine Bühne im Einsatz zu sehen?
Ich war bis jetzt in Gelsenkirchen, München und in Berlin. Ich liebe die Musik von RAMMSTEIN und denke, dass man dieses Spektakel gesehen haben sollte – egal ob man Fan ist oder nicht. Ich bin nach allen Proben und den vier Shows noch lange nicht müde, die Band live zu sehen. Es ist einfach immer wieder aufs Neue ein unfassbares Erlebnis!

Zum Abschluss eine Frage zu deiner Vita – wie bist du Bühnendesigner geworden?
In meiner Arbeit hilft es mir sehr, selbst Musiker zu sein. Ich habe in den USA Gitarre studiert und kenne die Bedürfnisse aus der Sicht der Künstler. Meine Karriere als Musiker verlief allerdings deutlich weniger erfolgreich als die als Designer. Meine zwei Leidenschaften und Talente sind Design und Musik. Das habe ich für mich geschafft zu kombinieren.

 

Teil 2 exklusiv auf Metal1.info:

Das ganze Special im Überblick:

Dieses Interview wurde per E-Mail geführt.
Zur besseren Lesbarkeit wurden Smilies ersetzt.

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14 Kommentare zu “Rammstein”

  1. Glatz

    Ich war – neben Barcelona – auch in München zum Rammstein-Konzert (am 09.06.2019). Leider startete das Konzert sehr früh um 20:30 Uhr (in Barcelona erst um 22:00 Uhr), so dass es ja zu Beginn noch sehr hell ist. Mir persönlich ist dabei aufgefallen – und dies fand‘ ich (neben dem frühen Beginn) etwas „störend“ – dass hinter der Bühne die leeren Plätze so deutlich zu sehen sind. Das Konzert ist ausverkauft und hinter der Bühne sieht man dann die leeren grünen Plätze. Ich fände es passend, um die Atmosphäre zu wahren, dass diese leeren „grünen“ Plätze (natürlich nicht die orangenen Reihen, die für den Notausgang bestimmt sind) schwarz abgedeckt wären. Für die Atmosphäre!!!! Und ein späterer Beginn wäre auch schön. Aber sonst alles mega :-) !!!!!

  2. Moritz Grütz Beitragsautor

    Liebe Leser, nachdem die Frage nach den Leinwänden hier nun mehrfach in den Kommentaren aufgetaucht ist, haben wir Florian Wieder dazu nochmal befragt. Hier unsere Frage und seine Antwort, wie wir sie auch oben im Interview nachträglich eingearbeitet haben:

    Nach den Shows haben Fans vermehrt die Kritik geäußert, dass man wegen der zentralen Leinwand von den Sitzplätzen aus zu wenig von der Show sehen konnte. Tatsächlich fügt sich die eine Leinwand zwar perfekt ins Bühnenbild, ist für eine Stadionbühne aber relativ klein. Ist das etwas, wo eventuell das Design über die Funktionalität gestellt wurde, und würdest du das wieder so machen?

    Es wurde entschieden, keine grossen Screens zu verwenden, weil das Konzert als Spektakel im Ganzen wahrgenommen werden soll. RAMMSTEIN versteht sich als Gesamtkunstwerk. Sprich: Ihre Musik und visuellen Inszenierungen sind nicht voneinander trennbar. Der Fokus der Zuschauer soll auf die Bühne gerichtet sein, nicht auf Video-Screens, auf denen ein Konzert wie ein Film abläuft. Das kann man sich als DVD kaufen und zu Hause ansehen. Ich kann nur jedem empfehlen, sich die Show zweimal anzusehen und zwar aus verschiedenen Positionen: Einmal nah an der Bühne und einmal von weiter weg. Es sind zwei komplett unterschiedliche Erlebnisse. Ich zitiere mal Paul der sagte: „Caesar hatte ja auch keine Screens im Colosseum und die Shows haben wunderbar funktioniert.”

    1. Carsten Rönnau

      Moin Moin und Ahoi…
      Ich habe die Show 2 mal besucht. Zuerst in Barcelona, Paul’s Seite ca. 75 m in Augenhöhe Sitzplatz 15 m von der BStage. Genial vor allem von Anfang an dunkel.
      Absolut geile Nummer!
      Dann in Berlin genau gegenüber der Bühne ertse Sitzplatz Reihe.
      Auch fette Nummer da man alle Türme und alle Effekte im Blick hatte. Klar kommt die einzelne Person auf der Bühne nicht so zur Geltung, aber das gesammt Ergebnis ist der Hammer
      Darum nächstes Jahr geht’s nach HH in den Volkspark🤘

    2. Tanja

      Leider können Rollstuhlfahrer sich die Show nicht aus der Nähe anschauen und die Rollstuhlplätze sind immer ziemlich weit weg. Die Mimik und Gestik, gerade von Till, ist aus dieser Entfernung nicht wahrnehmbar und für die Darstellung der Songs aber doch wichtig. Man konnte gerade mal den riesigen Kinderwagen erkennen. Deshalb schon sehr schade, dass es keine großen Leinwände gibt. Die Show ist natürlich trotzdem einfach genial und gigantisch.

  3. Danilo

    Und dann ist die pyro schon nicht mehr machbar in dem ein oder anderen Stadion, man will ja nicht die Überdachungen der VIPs anbrennen ;)

  4. Lutz

    Tolle Bühne. Nur leider mit vielen Sichtbehinderungen behaftet. Schade.
    Würde wahrscheinlich schon helfen die beiden Haupttürme weiter nach außen u. hinten zu platzieren. Man will ja schließlich was sehen…

    1. Juli

      Stimmt.
      Leinwände mögen zwar ein wenig die künstlerische Gesamtwirkung des Bühnen Eindrucks schmälern, aber es stimmt, dass man von den Sitzplätzen aus fast nichts von der Band sehen kann außer 6 winzig kleine Männchen, eines ganz golden. Dabei sind sie ja eigentlich gar nicht so besonders klein und die Show lebt auch von ihrer Mimik und Gestik. Da kann von der Puppe kein Kopf abgerissen werden, wenn man nicht einmal den panzergroßen Kinderwagen erkennen kann.
      Das wäre aber auch schon der einzige Kritikpunkt.. ansonsten: unglaublich geile Show!!

  5. Fati

    Vielen Dank für diesen tollen Bericht! Habe schon lange darauf gewartet/gehofft, mehr Hintergrundinformationen zu diesem Mamutprojekt zu erfahren! Einfach GROßARTIG!!! Freu mich schon riesig, auf die nächsten Berichte/Interviews!
    LG von einem Groooßen Rammsteinfan :).

    1. Moritz Grütz Beitragsautor

      Gerne – ging mir ähnlich, deswegen bin ich da (trotz einiger Hürden) so drangeblieben. Die nächsten Teile werden spannend, bleib dran!

  6. Andreas Fischer

    Es ist ein tolles Bühnenbild und die Show ein absoluter Kracher.
    Leider sind aber links und rechts der Bühne keine screens installiert worden.
    je nachdem wie seitlich man zur Bühne sich befindet, verpasst man alles was über den fahrbaren Screen in der nach hinten versetzten Bühnenmitte ausgestrahlt wird. Dies ist ein kleines Manko

  7. Manuel Mijalkovski

    In Stadien gehören Leinwände!
    60.000 Menschen bezahlen weit über 100,00 € für Tickets und sehen dann
    einen kleinen Punkt auf der Bühne.
    Die einzige Fehlplanung bei einem ansonsten sehr, sehr geilem Konzept!

    1. Klaus Stange

      Das sehe ich komplett anders. Leinwände lenken massiv von der Show ab die als Geamtkonzept funktioniert. Musik, Bühne und Stadion bilden eine Welt und ich möchte nicht das die Aufmerksamkeit durch Leinwände künstlich gelenkt wird. Das war genau so geil wie es war. Bitte nicht ändern.

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