Interview mit Simon Michael von Subway To Sally

SUBWAY TO SALLY befinden sich aktuell sehr erfolgreich auf „Nackt III“-Tour, nahezu jede Stadt meldet ausverkauft. Wir haben den Tourstopp in München genutzt, um vor dem Konzert mit Drummer Simon Michael über die Neuauflage der Akustik-Tour, die Zukunft der Band und fränkischem Bier zu sprechen. 

Nach über einem Jahrzehnt kehrt ihr zum „Nackt“-Konzept zurück. Warum war genau jetzt der richtige Zeitpunkt, die Akustikinstrumente wieder für eine Tour auszupacken?
Die Zeit war reif dafür. Wir hatten das Gefühl, dieses Produkt nochmal beleben zu wollen. Das gehört inzwischen einfach zur Tradition der Band, zuletzt mit der „NEON“-Ekustik-Tour. Dazu kommt, dass „Nackt I“ vor genau 20 Jahren stattfand. Auch mit Blick auf dieses Jubiläum haben wir gesagt: eigentlich müsste man nochmal eine „Nackt“-Tour spielen, mit dem Setting der ersten Tour, also mit B.Deutung als Gast und mit einem Best-of der bisherigen Akustik-Touren plus ein paar Specials. Ich bin auch der Meinung, dass das ganz viele Leute wieder zurückgeholt hat, die früher öfter bei uns waren. Und man sieht an den Besucherzahlen und auch am Zuspruch der Leute, dass das Konzept funktioniert.

Habt ihr mit diesem Erfolg gerechnet?
Nein, haben wir nicht. Wir sind jetzt aktuell bei einer Auslastung von 90 % auf die gesamte Tour gesehen, und damit haben wir nicht gerechnet und nicht kalkuliert. Auch nicht damit, dass das Programm so gut ankommt. Das ist gerade eine wirklich sehr, sehr harmonische Zeit, die wir miteinander verbringen.

„Nackt III“ folgt auf zwei sehr erfolgreiche Vorläufer. Wie hat sich der Anspruch an eine Akustik-Show für euch seit „Nackt II“ (2010) verändert?
Ich glaube schon, dass der Anspruch gestiegen ist, insbesondere was die Optik angeht, in der heutigen Zeit. Das betrifft auch die ganze Tourvorbereitung, also dass man für eine Tour drei neue Songs herausbringt oder dass man Videos dreht und Fotos macht. Der ganze Punkt mit den sozialen Medien ist einfach viel wichtiger geworden und erfordert viel mehr Aufmerksamkeit und auch viel mehr finanziellen Aufwand. Und was die musikalische Vorbereitung angeht, sind wir inzwischen digitaler unterwegs. Bei uns läuft viel über das Internet im Vergleich zu „Nackt I“, wo wirklich noch Demos auf CD gebrannt und verteilt wurden und man auch viele Arrangements im Proberaum erspielt hat.

Das Motto der Tour lautet „Lügen & Legenden“. Was steckt dahinter?
Im Grunde genommen geht es um die Songs, die wir spielen und um die Geschichten, die wir in den Titeln erzählen. Das Motto kann man aber auch auf die Bandgeschichte beziehen. Es gibt zum Beispiel unzählige Gerüchte und Geschichten über die Band, den Bandnamen und so weiter. Eigentlich war der Plan, ein bisschen mehr im Konzertprogramm darauf einzugehen. Wir haben aber festgestellt, wenn wir alle Songs spielen würden, die wir spielen wollen, dann wären wir schon über drei Stunden. Dazu kämen noch die Sprechparts und das hätte den Rahmen komplett gesprengt. Jetzt sind wir so bei einer Netto-Spielzeit von 2 Stunden 20 Minuten und das ist eine gute Strecke, das ist in Ordnung so.

SUBWAY TO SALLY im März 2026 in Bamberg
SUBWAY TO SALLY im März 2026 in Bamberg

Und mit einer Pause.
Natürlich, wir sind über 40 (lacht). Nein, das hat den Hintergrund, dass wir viele bestuhlte Venues spielen. Du kannst nicht in einer bestuhlten Venue über zwei Stunden am Stück spielen, weil die Leute einfach auch mal zwischendrin aufstehen wollen, was trinken wollen. Wir haben überlegt, das in den Rockclubs nicht zu machen, aber da das ganze Programm so eine gewisse Dramaturgie hat, ziehen wir das in Locations wie hier auch durch.

Aber die Locations habt ihr euch gezielt ausgesucht?
Ja, die sind schon mehr oder weniger handverlesen. Wir waren gestern in Aschaffenburg im Stadttheater. Das hat nur eine Kapazität von 440 Personen, war auch super schnell ausverkauft. Da nimmst du nicht viel mit finanziell, vorsichtig gesagt. Aber sowas war zum Beispiel Inspiration für den Backdrop. Heute wirst du den Backdrop nicht vollständig sehen, weil er aufgrund der Bühnengröße gefaltet ist, aber darauf ist ein verfallenes Theater dargestellt. Die Vorlage dafür war ein Foto von diesem Theater in Aschaffenburg. Das war eine intime Atmosphäre dort, weil die Leute so dicht an dir dran waren. Es gab zwei oder drei Ränge und der oberste war so zehn Meter über uns, das war wie in einem Fantasyfilm. Und ja, in solchen Venues willst du dann natürlich spielen.

SUBWAY TO SALLY im März 2026 in Bamberg
SUBWAY TO SALLY im März 2026 in Bamberg

Dagegen ist das Backstage in München heute richtig unspektakulär.
Auch das hat seinen Reiz. Wir haben uns bewusst für das Backstage entschieden, weil wir auf den bisherigen Akustik-Touren hier schon öfter zu Gast waren und immer so eine krasse Stimmung war. Also wirklich ganz speziell. Und als wir in München nach anderen Venues gesucht haben, habe ich sofort gesagt: Ich will eigentlich wieder genau dieses Setting im Backstage haben.

Seit „Nackt II“ habt ihr einige weitere Alben veröffentlicht. Welcher eurer neueren Songs hat euch bei der akustischen Umgestaltung am meisten überrascht?
Wir spielen heute „Weit ist das Meer“ und das ist so eine Nummer, die ausgesprochen gut funktioniert. Da gibt es eine kleine, sehr emotionale Überraschung nach dem Song.

Gibt es Songs, die „nackt“ einfach nicht funktionieren, oder lässt sich jeder eurer Titel in ein akustisches Gewand kleiden?
Ja, da gab es welche. Wir haben jetzt auf dieser Tour nichts rausgeschmissen deswegen. Es gab aber Songs, die wir lange geprobt, dann aber doch entfernt haben, weil das Set einfach zu lang wurde. Bei „Nackt I“ oder „Nackt II“ gab es aber Songs, die wir probiert haben und an denen wir gescheitert sind. Wobei wir das große Glück haben, dass Ingo, unser Gitarrist, wirklich ganz ausgezeichnete Arrangements macht und Songs komplett neu erfindet.

Welche Songs machen euch bisher auf Tour am meisten Spaß?
Alle (lacht). Du wirst es sehen, es ist wirklich ein hochemotionales Programm. Es bietet die gesamte Bandbreite von ganz leise bis ganz laut.

SUBWAY TO SALLY im März 2026 in Bamberg
SUBWAY TO SALLY im März 2026 in Bamberg

Als Gastmusiker habt ihr wieder B.Deutung am Cello dabei. Wie kam es dazu?
Er war bei „Nackt I“ und „Nackt II“ schon dabei. Die Verbindung zu B.Deutung über Erik, die gibt es, glaube ich, schon länger als SUBWAY TO SALLY. Wir hatten erst überlegt, die ganze Tour ohne Gastmusiker zu spielen und dann aber gesagt, das können wir nicht machen. Wir wollen B.Deutung dabei haben. Er ist Part of the Band und vor allen Dingen Teil dieser ganzen Akustik-Tour-Historie. Ich könnte mir das ohne ihn überhaupt nicht vorstellen, sowohl musikalisch als auch menschlich.

„Nackt“ bedeutet auch „ungeschützt“. Ist der Druck auf der Bühne größer, wenn man sich nicht hinter einer Wand aus Verzerrung „verstecken“ kann?
Das ist schon anders, ja. Am Tag der Premiere in Berlin in der Passionskirche hat die Luft gebrannt. Die Nerven lagen so blank. Wenn du über tausend Konzerte als Band gespielt hast und dann sowas nochmal erleben darfst, dass wirklich Leute komplett on Fire und aufgeregt sind, ist das schon speziell. Jetzt hat sich das ein bisschen eingegroovt und wir werden besser von Abend zu Abend. Wir haben auch ein gutes Publikum, muss man dazu sagen. Wenn du rausgehst und du weißt, dass die Leute wirklich richtig Bock haben und sich darauf freuen, dann nehmen die dir auch kleine Schwächen nicht übel. Das gehört dazu, wenn du ein neues Programm spielst. Shit happens, da kommt nicht jeder Pass an und jede Vorlage wird versenkt. Dementsprechend ist es umso schöner zu sehen, dass unsere Fans das dann mit einem Lächeln quittieren können.

SUBWAY TO SALLY im März 2026 in Bamberg
SUBWAY TO SALLY im März 2026 in Bamberg

Bedeutet auch, dass ihr ohne Backing Tracks arbeitet und alles live spielt?
Natürlich. Bei uns läuft auch ein Backing Track mit, aber das hat zwei Gründe. Hauptgrund ist, immer ein konstantes Timing zu haben. Ich habe auf den letzten Akustik-Touren die meisten Sachen zum Metronom gespielt, auch ohne Backing Tracks, einfach um eine gewisse Sicherheit zu haben. Ich habe es gerade angesprochen, bei der ersten Show waren alle voll mit Adrenalin. Wenn dein Herz schneller schlägt und dein Körper auf Alarm ist, dann nimmst du auch Geschwindigkeit anders wahr. Dann spielst du schneller. Deswegen denkt man sich dann auch so: Boah, das ist so langsam, oder die spielen alle so langsam. Irgendwann dreht sich dann Bodenski zu mir um und schaut mich fragend an, nach dem Motto: „Was machst du da?“ (lacht). Um dem vorzubeugen, spiele ich liebend gern mit einem Metronom.Und dann ist es inzwischen auch so, dass bei uns die Light-Show Timecode gesteuert ist. Das macht vieles einfacher. Das macht zum Beispiel die Soundcheck-Zeiten kürzer und hilft der Crew, sich beim Aufbau auf andere Dinge zu konzentrieren. Dementsprechend, ja, da läuft was mit. Aber wir haben sehr viel Wert darauf gelegt, dass alles live gespielt ist und alles live gesungen wird. Zu den Bands, die ich produziere, sage ich immer: Klar, ihr könnt die Backing-Tracks vollpacken, wie ihr wollt, aber es wird der Tag kommen, an dem sich irgendeiner verspielt oder das Ding ausfällt. Wenn du dann dastehst, wie ein kompletter Idiot, dann hast du was falsch gemacht. Wir könnten heute die Tracks ausschalten und wir würden wirklich das Konzert 1:1 durchspielen können.

Du hast das Bühnenbild schon angesprochen. Kannst du noch etwas zu den Hintergedanken der visuellen Umsetzung sagen?
Wir denken immer über ein starkes optisches Konzept für unsere Produkte nach. Erstmal überlegen wir uns, was wir damit erzählen wollen und wie das aussehen könnte. Diesmal war beispielsweise die Geschichte „Momo“ von Michael Ende die Inspiration, in der Momo in einem alten, verfallenen Theater lebt. Wir hatten von Anfang an die Idee, dass wir gerne in einem verlassenen Theater sitzen wollen. Was natürlich mit unseren Mitteln und Möglichkeiten nicht so einfach darzustellen ist. Als Reminiszenz an früher wollten wir außerdem die Stühle der ersten „Nackt“-Tour wieder reaktivieren. Fun Fact am Rande: Bodenski war sich sicher, dass er die mal bei einem Osterfeuer verbrannt hat. Vor ein paar Monaten haben wir den Proberaum aufgeräumt und sie doch noch gefunden. Du kannst dir nicht vorstellen, wie groß die Freude darüber war.

SUBWAY TO SALLY im März 2026 in Bamberg
SUBWAY TO SALLY im März 2026 in Bamberg

Klingt nach einem aufwändigen Konzept.
Ja, wir haben jetzt ein Stage-Setting gebaut aus Traversen und einem großen Backdrop. Wir wussten ja, dass wir große Venues spielen, wie Theater, wo wir den Backdrop mit den kompletten zwölf Metern Breite und acht Metern Höhe hängen können. Wir wussten aber auch, dass wir in Läden spielen wie heute, wo wir es nicht hängen können. Und deswegen haben wir ein Raum-in-Raum-Konzept gebaut. Bedeutet, dass wir den Backdrop im Grunde genommen an den Seiten einklappen und ihn verkleinern können und trotzdem noch einen Raumeindruck dahinter haben. Statt eines kompletten Theaters, gibt es dann nur noch den Blick auf die Bühne.

Werdet ihr die Tour auch wieder in Bild und Ton festhalten?
Nein. Wir haben uns dazu entschieden ein einzigartiges Erlebnis zu schaffen, dass die Leute einfach einen Abend lang erleben können. In der heutigen Zeit kann man sich sowieso ständig alles auf Social Media und YouTube anschauen.

SUBWAY TO SALLY im März 2026 in Bamberg
SUBWAY TO SALLY im März 2026 in Bamberg

Wie geht es mit SUBWAY TO SALLY nach dieser Special Tour weiter? Habt ihr schon Pläne für ein neues Album?
Wir haben zuletzt für unsere Verhältnisse viele Alben veröffentlicht. Wir gehen jetzt dann erstmal auf Festivals und spielen dann unsere EISHEILIGEN NÄCHTE mit unseren Freunden von FIDDLER’S GREEN, MANNTRA und SAINT CITY ORCHESTRA. Dann schauen wir weiter und werden sehen, was die Zeit bringt. Jetzt ist diese Tour aber erstmal ein Riesending für uns und wir spielen noch ein paar Konzerte und sortieren uns dann.

Nach den Promotexten zu „Himmelfahrt“ sind die Fans sowieso froh, dass ihr immer noch aktiv seid.
Das liegt einzig und allein an den Fans. Ich weiß nicht, ob es an uns liegt. Wir haben sicherlich zuletzt zwei gute Alben gemacht und zur richtigen Zeit unseren Fans das gegeben, was sie gebraucht haben. Deswegen jetzt auch diese Tour. Es ist aber wirklich außergewöhnlich. Normalerweise geht die Erfolgskurve einer Band nicht 35 Jahre nach oben und so ist es auch bei SUBWAY TO SALLY nicht. Wir hatten immer wieder unsere Höhen und Tiefen und uns ist vollkommen klar, dass wir keine Stadionrocker mehr werden. Aber wir sind einfach super dankbar, für das, was gerade passiert. Wir machen eine Akustiktour in einem gewissen Umfang, die haben wir geplant, die haben wir kalkuliert und wir sind mit 90 Prozent ausgelastet.

SUBWAY TO SALLY im März 2026 in Bamberg
SUBWAY TO SALLY im März 2026 in Bamberg

Nach Corona war das aber nicht so.
Corona hat uns als Band sehr getroffen. Wenn du dann angreifst und das irgendwie auch nicht mehr so richtig krass steil nach oben geht, dann denkst du wirklich über viele Dinge nach. Aber die Erfahrungen nach „Himmelfahrt“ und „Post Mortem“, dann die EISHEILIGE NACHT mit SCHANDMAUL, was die erfolgreichste Tour in der Bandgeschichte war und jetzt diese Akustiktour. Das sind alles Dinge, die uns auch wieder Aufwind geben. Und letzten Endes wissen wir nicht, wann für uns der letzte Vorhang fällt. Ich kann es dir nicht sagen. Ich kann nur sagen: Es wird nicht mehr ewig weitergehen. Meine Kollegen sind alle über 60. Im Moment haben wir wirklich sehr viel Freude daran und im Endeffekt haben es die Fans in der Hand. Also, wenn wir jetzt keine Scheiße bauen und die Fans uns weiter treu sind und uns so nach vorne pushen, wie sie es die letzten Jahre getan haben, dann bin ich guter Dinge, dass wir vielleicht noch über Jahre statt Monate sprechen können.

Nochmal zurück zum Motto „Lügen & Legenden“ – sind auf der bisherigen Tour schon neue Lügen und/oder Legenden entstanden?
Gute Frage. Wir sind so ruhig geworden inzwischen (lacht). Also eine Lüge ist, dass jede Nacht die Party abgeht ohne Ende. Das ist wirklich eine Lüge und eine Legende. Also liebe Kinder, ich kann euch sagen, nach 35 Jahren Karriere ist das nicht mehr so (lacht). Es stellt sich eine Entspanntheit ein. Wir lieben große Festivals, wir lieben die EISHEILIGEN NÄCHTE. Aber jetzt sind wir unterwegs mit einer Travelparty von 17 Leuten. Wir haben den ganzen Tag über die Location für uns, das Catering für uns. Es ist wie Urlaub mit erwachsenen Kindern, einfach alles entspannt. Und wir haben zum Beispiel viel Zeit für den Soundcheck. Manchmal ist es dann so wie heute, wenn der Mischer meint, wir spielen nur zwei Songs, das reicht ihm. Und das ist auch okay, man spart ganz viel Energie für die Show auf. Das hat alles sehr, sehr viel Positives.

Zum Abschluss machen wir noch das traditionelle Metal1-Brainstorming:
• Legendenstatus
Ja, so halb. Also auf uns bezogen so halb.

• Starkbier
Nee, nee. Also, das ist ja subjektiv. Ich bin Franke. Und in Franken trinkt man traditionell ein dunkles, sehr stark eingebrautes Bier. Und ich hasse es. Ich hasse es, wirklich. Ich hasse fränkisches Bier (lacht). Ich liebe bayerisches Helles. Das ist so schön mild und angenehm, das kann man zu jeder Tageszeit trinken. Ich hab’s schon gefeiert, als ich den Kühlschrank hier aufgemacht und gesehen habe, da steht der Kasten Gustl drin (lacht).

• Notizbuch vs. Handy
Beides. Wobei ich immer mehr umsteige. Ich bin eigentlich ein totaler Paperguy und schreibe meine ganzen Noten und Songtexte von Hand. Tatsächlich ist mir aber aufgefallen, dass ich immer mehr die Notizen-Apps von meinen Mobile Devices verwende. Weil ich sie einfach immer dabeihabe. Jetzt schreibe ich auch Einkaufslisten und sowas ins Handy. Wahrscheinlich im Zweifelsfall dann doch Handy. Frag mich in einem Jahr nochmal (lacht).

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Juan Esteban

Publiziert am von

Dieses Interview wurde persönlich geführt.

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