ESKIMO CALLBOY haben sich, wie berichtet, mit ihrem Song “Pump It” für den Vorentscheid zum Eurovision Song Contest 2022 beworben. Der NDR hat sich aber anders entschieden und ESKIMO CALLBOY nicht zum Vorentscheid eingeladen – der Song sei nicht radiotauglich genug.
In den sozialen Medien waren in der Folge viele Fans überrascht und entrüstet. Es wurde auch eine Online-Petition ins Leben gerufen, ESKIMO CALLBOY doch noch zum Vorentscheid einzuladen, die bereits über 30.000 Menschen unterschrieben haben.
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Zensur FTW.
Sollte man sich doch im Zensurstaat der Bevormundung, Deutschland, mittlerweile dran gewöhnt haben. Oder etwa nicht ?
Dass Eskimo Callboy bei der Auswahl der Künstler für den Vorentscheid nicht berücksichtigt wurden, ist eher keine Zensur. Vielmehr liegt es daran, dass der NDR als Entscheider konservativ und massenkonform denkt und somit seichte, gleichförmige Musik ausgewählt hat. Dass man damit höchstwahrscheinlich kläglich in der Masse untergehen wird, wurde dabei nicht bedacht. Eskimo Callboy wären eine mutige Entscheidung gewesen, mit der man Aufmerksamkeit erregt hätte. Gerade bei einem Wettbewerb wie dem ESC, bei dem ein Künstler unter fast 30 Künstlern für drei Minuten auf der Bühne steht, wäre das sicher gut angekommen. Der ESC ist schließlich schon lange kein “radiotauglicher” und so massenkonformer Wettbewerb mehr, wie er es mal war.
Zensur und Bevormundung sind in diesem Fall also nicht die richtigen Begriffe, eher Verbohrtheit und Ignoranz.