CD-Review: Carnage Calligraphy - End Of Days

Besetzung

Robert - Gesang
Daniel - Gitarre
Schulz - Gitarre
Jani - Bass
Max - Schlagzeug

Tracklist

01. Borderlines
02. Unrevealed Truth
03. End Of Days
04. Spartan
05. Stonewar


Heimat scheint zu verpflichten, CARNAGE CALLIGRAPHY kommen aus dem mittelfränkischen Dinkelsbühl und der Metalfan weiß: Dort findet jährlich das Summer Breeze statt. Die zusätzliche Nähe zur Oettinger-Brauerei schadet der Sache wohl ebenso nicht…

Gut, bevor es hier zur Gänze zu einem Tourismusführer verkommt, wenden wir uns lieber mal der ersten EP der Band zu. „End Of Days“ kommt mit fünf schnörkellosen Songs im melodischen Todesgewand mit gelegentlichem Core-Einschlag. Diese manifestieren sich in gerade mal 18 Minuten, der Hörer sollte also besser keine progressiven Strukturen erwarten, entsprechend einfach gestaltet sich der Aufbau und so überspringt lediglich der Titeltrack die Vierminutenmarke. In der zur Verfügung stehenden Zeit zeigen CARNAGE CALLIGRAPHY das, was sie können. Solides Riffing, hier und da ein Break, ein paar Tempovariationen, alles in allem also nichts, was für Begeisterungsstürme sorgt.
Handwerklich lässt sich dem Quintett kein Vorwurf machen und auch der Umstand, dass es selbst für so eine kurze EP ziemlich lange dauert, bis etwas hängenbleibt, ist so einigermaßen vernachlässigbar. Auch wenn es technisch nicht zu hochwertig zur Sache geht, ihre Instrumente beherrschen die Jungs plus Bassistin schon.

Und darauf sollten sie aufbauen. Das Songwriting ist eine Sache, derer sie sich annehmen sollten, in die Songs muss einfach mehr Pep rein. „End Of Days“ hat ein paar ganz gute Ansätze, dabei bleibt es aber noch. Kein Grund zur Panik für solche Erfahrungen ist eine EP schließlich gedacht. Melodic-Death-Allessammler schlagen natürlich bedenkenlos zu, Freunde der Band und Metaller mit einem Underground-Faible auch, alle anderen warten, bis CARNAGE CALLIGRAPHY neue Musik am Start haben.

Keine Wertung

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