CD-Review: Postmortem - Join The Figh7Club

Besetzung

Putz Malone – Gesang
BJ Malone – Gitarre
E-Malone – Gitarre
T Malone – Bass
Schrod Malone - Schlagzeug

Tracklist

01. Final Master
02. Freaky Monster
03. Fightin’ The Club
04. Blood For Blood
05. XX_Bastard
06. Fight For Your Right (Beastie Boys Cover)


Postmortem wird dem normalen Metal/Rock Hörer auf Anhieb wohl nicht so viel sagen. Obwohl die Band schon seit 1991, also gut 12 Jahre, existiert. Nach 5 Alben wurde 2003 der Soundtrack und zugleich das Mini-Album für das Internetportal „Join The Figh7Club“ eingespielt. Der Stil beläuft sich nach eigenen Angaben des Fünfers auf ein Mix von Hardcore und Death’n Roll. Die MCD enthält fünf Tracks plus eine Coverversion.

Das erste Lied heißt „Final Master“ und beginnt mit einem Riff das zum „jumpen“ einlädt. Die sehr runden Rhythmen werden von aggressivem und rauem Gesang unterstützt. Dazwischen stechen immer mal wieder ein paar grelle Schreie aus den Boxen.
Nach diesem guten ersten Track kommt „Freaky Monster“. Dieser Song schlägt genau die Kerbe vom ersten ein. Hier sind die Vocals allerdings noch etwas wütender. Soundmäßig ist das ganze gleichgeblieben. Desweiteren kann man noch hinzufügen das einige kurze Double-Base Passagen enthalten sind. Dazu kommt noch ein recht einfaches Solo das gar nicht so schlecht ist.

Fightin’ The Club beginnt sehr schnell. Eine ziemliche Thrash Orientierung ist vorhanden. Die Stimme von Putz Malone bricht wieder unverändert alle Barrieren und ist sehr rauh. Nach knapp 3 Minuten ist dieses Lied dann auch zu Ende. „Blood For Blood“ kommt dann etwas gemäßigter daher. Aber der Sound wird schnell härter und kommt richtig in Fahrt. Die letzte Minute bläuft sich auf wenig Gesang und einen guten Übergang in den letzten Refrain.

An der fünften Stelle steht „XX_Bastard“. Hier ist auch kein allzugroßer Unterschied zu erkennen im Gegensatz zu den vorangegangen Stücken. Das Schlagzeug trommelt meines Erachtens ein wenig zu arg. Jedenfalls in diesem Track passt es nicht so gut wie davor. Die von bereits angesprochene Coverversion bildet den Abschluss. Opfer ist kein geringeres Lied als „Fight For Your Right“ von den Beastie Boys. Hier gibt zwei Daumen die nach oben gehen! Eine super Umsetung des Crossover Klassikers. Prodeuzent Harris Johns hat hier das Solo übernommen, dass wirklich saumäßig stark in die Hardcore Version übernommen wurde.

Eine sehr Starke MCD, die jeder Hardcore Fan bei sich haben sollte. Zwar ein wenig kurz geraten, aber dafür umso genialer was die Musik selbst angeht.

Bewertung: 8.5 / 10

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