CD-Review: Fueled By Fire - Spread The Fire

Besetzung

Jovanny "Gio" Herrara - Gesang, Gitarre
Chris - Gitarre
Anthony Vasquez - Bass
Carlos Gutierrez - Schlagzeug

Tracklist

01. Ernest Goes To Hell
02. Thrash Is Back
03. Striking Back
04. Spread The Fire
05. Betrayal
06. Massive Execution
07. Metal Forever
08. Dreams Of Terror
09. Command Of The Beast
10. Chaotic Punishment
11. Put To Death


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Wer ab und zu meine Reviews liest, hat vielleicht schon mitbekommen, dass ich kein großer Fan von Kopien (und übrigens noch weniger von wirklich abgrundtief hässlichen Covern) bin. Schlimmer als dummdreistes Kopieren und so tun als wäre nichts, ist, wenn auch noch offen darauf hingewiesen wird, dass einem nichts einfällt und man lieber Musik spielt, die es vor 20 Jahren schonmal genauso gab. FUELED BY FIRE bilden da keine Ausnahme. Die allseits bekannten Alben von Testament, Exodus oder Anthrax sind schon veröffentlicht worden und haben Kultstatus inne, “Spread The Fire” hat diesen aber trotz aller Bemühungen nicht inne und wird ihn auch nicht erlangen.

Zugegeben, man schlägt sich im Prinzip nicht schlecht dabei: Die Riffs fegen ab dem instrumentalen Opener “Ernest Goes To Hell” 46 Minuten ohne Unterbrechung messerscharf um die Ohren, und zumindest die meiste Zeit denkt man sich dabei “Das geht ganz schön ab!!!”. Instrumental als auch gesanglich wird hochklassig agiert, besonders gefällt, was die Abmischung angeht, dass man dies auch am Bass hörbar bemerkt. Melodische Leads stehen genauso wie pfeilschnelle Soli an der Tagesordnung, zusammen mit dem klaren Sound ergäbe sich also ein klasse Album.

…wäre es, wie schon erwähnt, nicht 2007, sondern eine ganze Weile früher erschienen. So macht “Spread The Fire” soweit schon Spaß, aber die Originale kann man eben, vielleicht mit Ausnahme der heute moderneren Produktion, mindestens genausogut hören, spart sich dabei die Kosten für die Neuanschaffung und kann bei seinen Kumpeln damit prahlen, nur ECHTEN Old School Thrash (natürlich auf LP) zu hören.

Bewertung: 5 / 10

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