Der Jahresrückblick 2018 von Sarah Punke 2018

Meine Top-5 der Metal-Alben 2018

  1. Between The Buried And Me – Automata I
  2. A Forest Of Stars – Grave Mounds And Grave Mistakes
  3. Whoredom Rife – Nid – Hymner Av Hat
  4. The Monolith Deathcult – V2 – Vergelding
  5.  Wiegedood – De Doden Hebben Het Goed III

Schlechtestes Metal-Album des Jahres

Ersetze „schlecht“ durch „hinter meinen Erwartungen zurückgeblieben“ und die aktuellen Alben folgender Bands fallen in die Kategorie: Rivers Of Nihil, Tesseract, (vor allem!) Devin Townsend Project,  (vor allem!!) Manes und (vor allem!!!) Ivar Bjørnson & Einar Selvik.

Bestes Entmetallisiert-Album des Jahres

Sol Invictus mit „Necropolis„. Ein grandioser Abgang!

Mein bestes Konzert des Jahres

Tesseract im Berliner Lido. Fantastischer Sound, hervorragende Setlist und ein Dan Tompkins in Hochform!

Mein schlechtestes Konzert des Jahres

Between The Buried And Me aufgrund der schlechten Gesangsabnahme im Vorprogramm von Tesseract. Das hat mir „Millions“ leider absolut versaut.

Bestes Coverartwork des Jahres

Haken – Vector. Inhalt der Lyrics und Artwork absolut stimmig vereint.

Schlechtestes Coverartwork des Jahres

Das Cover von Hardcore Anal Hydrogens neuer Platte ist ebenso nichtssagend wie die Platte als solches. Und eine Welle von Köpfen als Cover für ein Album namens „Cobra Speed Venom“ zu nehmen, leuchtet mir ebenfalls nicht ein.

Mein Newcomer des Jahres

Der skandinavische Black Metal brachte großartige Neulinge hervor: Avast lieferten ein starkes Debüt, was lediglich durch Avsluts erster Platte übetroffen wird.

Meine Entdeckung des Jahres

The Contortionist gefallen mir mit ihrem aktuellen Album, bei Perturbator trifft das sogar auf die gesamte  Diskografie zu. Abstract Void, Four Stroke Baron, Haunted Shores, Siibiir, Currents sowie Author & Punisher hauten mich ebenfalls um.

Meine Enttäuschung des Jahres

Wardruna mit „Skald„. Der Schock darüber sitzt noch immer so tief, dass ich mich nicht weiter dazu äußern kann.
Ähnlich, wenngleich nicht in dem dramatischen Ausmaß: Thy Catafalque.

Überraschung des Jahres

Carpathian Forest melden sich zurück und ihre Landsmänner von Immortal haben es noch immer drauf – und wie! Ebenfalls erfreulich: Nachtmystium geben ein Lebenszeichen.

Mein Song des Jahres

  1. The AlgorithmFragmentation
  2. Between The Buried And Me – Millions
  3. Thomas Giles – Everyone Is Everywhere (feat. Einar Solberg)

Mein bestes gelesenes Buch

Gelten auch Hörbücher? Wenn ja, dann „Das Erwachen“ von Andreas Brandhorst sowie „Passagier 23“ von Sebastian Fitzek, „Control“ von Daniel Suarez entäuschte auf den letzten Metern leider.

Mein bester gesehener Film

Kinofilme schaffen kaum noch das, was den Netflix-Originalen mit Leichtigkeit gelingt, allen voran: Auslöschung, Extinction sowie The Cloverfield Paradox. Außerdem: Mittlerweile sind Serien > Filme, ziemlich gelungene Beispiele hierfür stellen die aktuellen Staffeln dieser Serien dar: American Horror Story, Altered Carbon, The Man In The High Castle, Wermut, House Of Cards sowie Mindhunter.

Mein Wunsch / Hoffnung für das kommende Jahr

Dass mich die angekündigte Townsend-Platte ebenso vom Hocker reißt wie das kommende Album von Tool! Außerdem rumort es bei Darkthrone, Fleshgod Apocalypse, Dream Theater, Korn, Mastodon, Periphery, Rammstein und Septicflesh – diese Ankündigungen versprechen Großes!