CD-Review: AC/DC - High Voltage

Besetzung

Ronald Belford "Bon" Scott – Gesang
Angus Young – Gitarre
Malcom Young – Gitarre
Mark Evans – Bass
Phil Rudd – Schlagzeug

Tracklist

01. It’s A Long Way To The Top (If You Wanna Rock ‘n’ Roll)
02. Rock ‘n’ Roll Singer
03. The Jack
04. Live Wire
05. T.N.T
06. Can I Sit Next To You Girl
07. Little Lover
08. She’s Got Balls
09. High Voltage


Mit „High Voltage“ begann die Karriere der legendären Australier, den Pionieren des Hard Rock. 1976 wurde der Longplayer als Schallplatte auf den Markt geworfen und 1994 auf CD aufgenommen. Dem Sound wurde noch eine moderner Schliff verpasst, und schon konnte man das Album auf CD kaufen.
Der erste Song heißt „It’s A Long Way To The Top (If You Wanna Rock ‘n’ Roll)”. Sofort bekommt man die typisch krächzenden AC/DC Riffs zu hören. Dazu die unverkennbare hohe Stimme von Bon Scott. Insgesamt geht es zunächst sehr gemächlich zu. Zwischendrin ertönen noch Klänge eines Dudelsacks, die recht gut dazu passen. Der Song droht schon auszuklingen, fängt aber dann quasi noch mal von vorne an. Das selbe Szenario spielt sich wieder ab, bis nach 5:15 Schluss ist.

„Rock ‘n’ Roll Singer“ beginnt ähnlich wie die Nummer eins. Es ist kein großer Unterschied zu erkennen, bis auf dass, das der Dudelsack fehlt. In der Mitte Songs kommt ein schönes Solo im gewohnten Style. Zum Ende hin verstummt der Sound teilweise etwas und nur noch der Gesang ist zu hören.
„The Jack“ unterscheidet sich etwas mehr von dem vorangegangenen. Es wirkt schwerer und langsam. Die ruhigen Riffs sind manchmal kaum zu hören. Nur die Stimme von Scott ist zu erkennen. Diese ist aber auch nicht so prall wie vorher. Im Refrain wird Sekundenlang „She’s got the Jack“ gesungen. In der Mitte wieder ein Solo und zum Ende blüht der Track in Form von Geschwindigkeit noch etwas auf.

Danach steht „Live Wire“ auf dem Programm. Zögernder Beginn bevor es in einen eingängigen Rhythmus mündet. Die Strophen ziehen sich etwas, der Refrain noch mehr. Das Solo steigert sich im Gegensatz zu den anderen noch etwas und ist auch angenehm lang. Dann wieder eine parallele zum ersten Track: Man hat schon den Ausklang im Ohr, da geht es doch noch mal weiter. Nach mehrmaligem Refrain kommt noch ein weiteres Solo, das den Song abschließt.Zu „T.N.T“ braucht man wohl nicht viel sagen. Jedes Rockerherz wird diesen Kultsong kennen. Eines der AC/DC Klassiker.
“Can I Sit Next To You Girl” ist die Single, die vor dem Album Release 1975 herausgebracht wurde. Ein harscher Sound der klassisch und schnell ist. Mittendrin wird es manchmal etwas ruhiger. Dieser Teil wird immer wieder gut eingeschoben. Zum Ende explodiert der Gesang etwas und ist aggressiver. Das ist kein Abbruch und tut dem Album gut.
„Little Lover“ ist wieder sehr träge. Langgezogene Riffs und Drums bereichern den Song. Dieses Lied ist etwas langweilig weil die Geschwindigkeit nicht richtig stimmt. Dazu klingt der Refrain etwas „schwul“. Durch das Solo kommt ein bisschen mehr Pepp rein, kann aber nichts mehr rumreißen. Dann noch ein weiterer Ausrutscher. In der letzen Minute bleibt das Lied auf einmal hängen bevor es dann ausklingt.

Mit „She’s Got Balls“ wird es wieder besser. Dieser Song rockt zwar auch nicht viel mehr kommt trotzdem besser als „Little Lover“. Wieder mal ein typischer AC/DC Song der sich zu den anderen Tracks der LP gut einfindet.Mit „High Voltage“ kommt dann der Titeltrack. Zum Schluss nochmals ein runder Song der sich von den letzten beiden stark differenziert. Mehr Rock wird hier geboten und der „Gruppengesang“ im Refrain. Als Abschluss noch mal ein tolles Solo von Angus, auch wenn es zu kurz ist.
„High Voltage“ ist sicherlich kein Meilenstein der Rockgeschichte, aber auch kein Album das man einfach ignoriert im Regal verkommen lassen sollte. Wer den Stil von AC/DC mag kann hier nicht viel falsch machen und bekommt Klassiker wie „T.N.T.“ oder „The Jack“ geboten.

Bewertung: 7 / 10

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