Review Dead – In The Bondage Of Vice

Es ist mal wieder so weit. DEAD, die Könige des deutschen Grinds haben ihr nächstes Album veröffentlicht. Hinter dem Namen „In The Bondage Of Vice“ versteckt sich ein gesunder Mix aus Death und Grindcore, gepaart mit einer gehörigen Portion düsterem Humor.So sind auch dieses Mal wieder Songtitel wie „Dixi Diver“ oder „Asstronaut“ mit von der Partie.

„Never change a running system“ scheint auch das Motto bei DEAD zu lauten. So gehen sie auch auf ihrem vierten Werk kein Risiko ein und bieten dem Death und Gore Fetischist erneut eine gelungene Portion aus groovigem, schleppen Death Metal und Grindcore. Wobei man die Betonung eindeutig auf „groove“ legen sollte, denn die meisten Songs sind eindeutig im Mid-Tempo Bereich angesiedelt und orienteren sich an den älteren Stücken der Band. So ist wohl „Asstronaut“ einer der Songs der DEAD-Geschichte. Einen richtig gelungenen, langsam alles zermürbender Groove, kombiniert mit purer Grindcore-Gewalt. So müssen 3:28 Minuten deutscher Death/Grind sich anhören!Doch das die Temporeduzierung nicht an Schlagzeuger Ali liegt, beweisen die Jungs mit „Dixi Diver“. Dieser Song wummert mit vollem Tempo aus den heimischen Boxen.

Ganz nach dem Motto der Jungs „Mehr Sleaze und Schmuddel, statt stupider Porngrind“ lässt sich auf „In The Bondage Of Vice“ eine gewisse Struktur erkennen, ohne dass der Hörgenuss darunter leiden muss. Hier wird deutlich, warum Dead seit nun fast 20 Jahren ihren Namen in der Szene inne haben. Denn dieses Genre kann mehr bieten, als Rumpelkammergrind mit dementsprechender Produktion.

Aufgrund der kurzen -für Grind-Verhältnisse wiederrum recht langen- Spielzeit von 35 Minuten bleibt nichts weiter mehr zu sagen als: kaufen!DEAD ist mal wieder eine richtig schöne Scheibe für die lauen Sommernächte gelungen.

Wertung: 8 / 10

Geschrieben am 6. April 2013 von Metal1.info

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