CD-Review: Various Artists - Servants Of Chaos II

  • Veröffentlichung: 2018
  • Label: Debemur Morti Productions
  • Spielart: Black Metal
Besetzung

siehe Tracklist

Tracklist

01. Behexen – Queen Of Apostasy
02. Slidhr – Stones On Soil
03. Arkona – Silence In The Dark
04. Aoratos – Ecstases Of Dread
05. Blut Aus Nord – Dimensions Of Chaos
06. Au Champs Des Morts – Sanglot
07. Au Champs Des Morts – Blashyrkh (Mighty Ravendark) (Immortal cover)
08. Wallachia – Transilvanian Majesty
09. October Falls – Without Credence
10. Manes – The Answer (Is At The End)
11. Yeruselem – Autoimmunity
12. Throane – Nuées
13. Tenebrae In Perpetuum – Triumphata Morte
14. Dodsengel – Thothfire
15. Terra Tenebrosa – Donum Serpentis


Wie lässt sich das Jubiläum eines Labels besser zelebrieren als mit einer Compilation von Tracks der Künstler, die für die Vielseitigkeit des Labels stehen? Wohl kaum besser, dachten sich auch die Franzosen des kultigen Labels Debemur Morti Productions, einer Institution im klassischen und vermehrt avantgarden Black-Metal-Bereich.

15 Jahre, 15 Tracks von 14 Bands, eine Scheibe namens „Servants Of Chaos II“. Von den eher traditionell zu Werke gehenden Behexen, Dødsengel, Slidhr und Wallachia schlägt die Platte außerdem die Brücke zu der beklemmenden Düsternis von Blut Aus Nord, dessen neuestem Nebenprojekt Yeruselem sowie Throane und endet bei den expermentierfreudigen Terra Tenebrosa und Manes.

Das gestaltet nicht nur „Servants Of Chaos II“ abwechslungsreich, sondern ist zugleich die beste Werbung für das Label an sich: Wer seinen Black Metal sowohl harsch als auch facettenreich mag, findet bei Debemur Morti Productions aktuellem Roster von 33 Bands definitiv etwas für sich.

So bietet das Label zwar vordergründig Black Metal der klassischen Variante an, allen voran mit Setherial und Behexen, weiß allerdings durch die vermehrten Ausflüge in Avantgarde-, Prog-, Experimental-, Sludge- und Post-Gefilde zu begeistern. Nicht verwunderlich also, dass die Compilation mit Songs aus allen Richtungen gespickt ist.

Besonders die erste Hälfte scheucht den Hörer mit bitterbösen Riffing auf, ehe Au Champs Des Morts mit ihrer Interpretation des Immortal-Klassikers „Blashyrkh (Mighty Ravendark)“ in die zweite Hälfte des Albums führen. Danach folgen Tracks von u.a. October Falls, Manes und Yeruselem, also auditive Leckerbissen für jene waghalsigen Über-den-Tellerand-Hörer, die Debemur Morti Productions anziehen wie das Licht die Motte.

Wer allerdings meint, dass das Immortal-Cover der selling point dieser Platte ist, täuscht sich, denn das sind auch die anderen 14, da bisher unveröffentlichten, Tracks. „Servants Of Chaos II“ bietet somit über anderthalb Stunden exklusiven Black Metal in unterschiedlichen Nuancen und aus dem Querschnitt des Rosters von Debemur Morti Productions. Man darf gespannt sein, was die Franzosen für das größere Jubiläum in fünf Jahren ihren Fans bescheren werden!

Keine Wertung

Geschrieben am

Antworten

Your email address will not be published. Required fields are marked *

You may use these HTML tags and attributes: