Interview mit Guðmundur Óli Pálmason von Katla.

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Mit KATLA. hat Guðmundur Óli Pálmason, ehemals Schlagzeuger bei Sólstafir, mit Thorberg Guðmundsson von Fortíð ein spannendes neues Projekt gegründet. Allein dessen Debütalbum „Móðurástin“ böte genügend Gesprächsstoff für ein umfangreiches Interview. Wenn auch sichtlich genervt, beantwortet Gummi aber auch alle unsere Fragen zu seinem Rauswurf bei Sólstafir und zeichnet dabei ein komplett konträres Bild zu den Darstellungen von Aðalbjörn im Metal1.info-Interview.

Du hast eine neue Band namens KATLA. gegründet. Könntest du uns die Band in kurzen Worten beschreiben?
Normalerweise würde ich das nicht machen. Aber weil du nett gefragt hast, kann ich es ja mal versuchen. KATLA. ist ein ganzheitliches Kunstprojekt, das Musik, Dichtkunst und visuelle Kunst verbindet, um eine Atmosphäre zu erschaffen, die denjenigen, der sie empfängt, hoffentlich berührt.

Wann hattest du die Idee, diese Band zu gründen – war das, nachdem du bei Sólstafir rausgeworfen wurdest, oder hattest du schon früher die Idee zu einem Soloprojekt?
Bei einem Job wirst du rausgeworfen. Bei etwas, das du erschaffen hast und an dem du rechtmäßig Miteigentümer sein solltest, kannst du nicht rausgeworfen werden. Das ist eine feindliche Übernahme. Aber ja, als meine Zeit mit dieser Band vorbei war, brauchte ich etwas Neues, an dem ich arbeiten konnte. Insofern: Nein, ich hatte KATLA. nicht schon vorher als Soloprojekt geplant, und es ist auch jetzt kein Soloprojekt. Ich bin die Hälfte von KATLA. – tatsächlich schreibt Einar aber mehr von unserer Musik als ich.

Würdest du KATLA. also als deine Version von „Sólstafir“ bezeichnen? Klingt KATLA. so, wie du dir Sólstafir gewünscht hättest? Oder ist es für dich ein ganz neues Ding?
Nein, KATLA. ist nicht meine, beziehungsweise unsere Version von Sólstafir oder irgendeiner anderen Band. KATLA. ist KATLA., und damit etwas Neues für uns beide. Natürlich haben wir beide unsere persönlichen Erfahrungen aus der Zeit davor, das nicht zu haben ist ja gar nicht möglich. Ich kann aber trotzdem sagen, dass KATLA. deutlich mehr nach der Musik klingt, die ich wirklich machne will, als das letzte echte Album, das Sólstafir gemacht haben [gemeint ist „Ótta“, A. d. Red.]. Bei KATLA. gibt es keine aufgeblasenen Egos, die von kitschigen 80’s-Stadionrock-Power-Balladen inspiriert sind. Es gibt bei KATLA. keinen Druck, kommerziell erfolgreiche Musik zu schreiben – insofern sind wir künstlerisch viel freier als ich es in den letzten acht Jahren oder so erlebt habe.

Bei diesem Projekt hast du dich mit Einar Thorberg Guðmundsson von Fortíð zusammengetan. Wie kam es dazu, kennt ihr euch schon lange?
Ja, ich kenne Einar jetzt seit über 20 Jahren – wir haben seit 1997 immer wieder zusammen Musik gemacht. Ich habe für eines seiner Projekte, Hel, als Sessiondrummer ausgeholfen, und unter dem Projektnamen Potentiam haben wir unser erstes Studioalbum zusammen veröffentlicht – „Bálsýn“. Wir haben zusammen auch Musik aufgenommen, die nie das Tageslicht erblickt hat. Als meine Zeit mit meiner vorigen Band zu Ende war, brauchte ich einfach schnell etwas Neues – Einar war da eine ganz natürliche Wahl. Ich habe auch ein paar andere Leute kontaktiert, aber am Ende lief es auf uns beide hinaus. Das war das Einfachste und Schnellste, wenn man bei null anfängt. Mit mehr Leuten hätte alles viel länger gedauert.

Die Band ist nach einem Vulkan in Island benannt, und alle Nicht-Isländer dürften froh sein, dass ihr euch da nicht den Eyjafjallajökull ausgesucht habt. Warum aber KATLA.? Was war die Idee hinter dem Bandnamen?
Warum KATLA.? Weil Eyjafjallajökull kein wirklich guter Bandname ist. (lacht) Nein, im Ernst: Wir fanden die zerstörerische, aber auch lebensspendende Kraft eines Vulkans zu 100 Prozent passend für unser Konzept, unsere Musik. „Lebensspendend?“, magst du jetzt vielleicht fragen. Aber ja – obwohl Vulkane sehr zerstörerisch und tödlich sein können, wären wir ohne sie nicht hier. Vulkane spucken nicht nur viel Lava und Asche und Feuer, verstehst du? Vulkane haben auch die Atmosphäre erschaffen, indem sie Gase ausgespuckt haben, die sonst im Inneren der Erde gefangen gewesen wären. Natürlich ist auch dieses Gas für uns tödlich, aber über Millionen von Jahren hat sich dieses Gas in die Atmosphäre verwandelt, die wir atmen. Leben und Tod sind auf ewig verbunden. Davon abgesehen wollten wir einen Namen, der mit der Natur Islands verbunden ist. Wir beide genießen die Natur sehr – ich arbeite als Tourenführer, bin also jeden Tag in der Natur draußen. Das ist unsere Realität.

Ihr habt einen Vertrag bei Prophecy Productions unterschrieben. Wie kam es dazu? Etwas überraschend, nachdem auf dem Prophecy Fest 2017 die „neuen“ Sólstafir gespielt haben und nicht KATLA.?
Ich sehe da die Verbindung nicht. Das eine ist ein Festival, das andere ist eine Plattenfirma. Das Festival bucht nicht nur Bands, die bei ihrem Label unter Vertrag stehen. Und KATLA. ist keine Liveband, insofern hätten sie uns gar nicht buchen können.

Euer Debüt heißt „Móðurástin“, Mutterliebe. Was war die Idee hinter diesem Titel, warum habt ihr euch für diesen Begriff entschieden?
Ich weiß es gar nicht so genau. (lacht) Der Titel ist mir irgendwann einfach eingefallen und ich fand, es wäre ein toller Titel für einen Black-Metal-Song. Als wir den härtesten Song des Albums geschrieben haben, wusste ich, dass dieses Stück so heißen muss. Später kam mir, dass es auch ein cooler Albumtitel wäre, aber ich hatte die Befürchtung, dass Einar ihn nicht mögen würde. Zu meiner Überraschung stimmte er dann aber zu, den Begriff auch als Albumtitel zu verwenden.

Der Text zu diesem Song ist nicht wirklich schön, wie man vielleicht denken könnte. Er handelt von einer Mutter, die ihr Neugeborenes in der unbarmherzigen Natur Islands zurücklässt, damit es vor Hunger und Kälte stirbt. Das war früher keine ungewöhnliche Sache, wenn die Arbeiterfrauen und Sklavinnen von ihren Herren geschwängert worden waren. Solche Kinder wurden als weiterer zu stopfender Mund angesehen, also mussten die Mütter sie loswerden. Es gibt in unserer Geschichtsschreibung etwas Literatur dazu und ein paar Gedichte darüber.

Wer hat die Texte geschrieben und gibt es ein Konzept, das die Themen der einzelnen Texte zusammenhält?
Wir schreiben beide Musik und Texte, aber Einar schreibt mehr Musik und ich mehr Texte. Der rote Faden, der sich durch das Album zieht, ist das Thema Familie und Generationen. Es geht um Island, seine Natur und die Leute hier – ihren Kampf gegen die Elemente, gegen die erbarmungslosen Bedingungen hier im hohen Norden. Aber auch über die Freuden des Sommers und das Leben, das sich trotz der harschen Umstände durchsetzt.

Alle eure Texte sind auf Isländisch geschrieben – für die meisten eurer Hörer geht der Inhalt also schon in dem Moment verloren, da er Einars Lippen verlässt. Ist das nicht frustrierend, und warum habt ihr euch trotzdem für eure Muttersprache entschieden?
Das ist wirklich frustrierend, ja – weil wir wirklich viel Arbeit in unsere Texte stecken. Die Texte sind nicht nur dafür da, dass die Stimme komische Geräusche machen kann. Die Texte gehören zum Gesamtkonzept, sie bereichern die Atmosphäre. Aber wir hatten keine echte Wahl: Wir müssen uns selbst treu bleiben, und am ehrlichsten drückt man sich, was Worte angeht, nun einmal in seiner Muttersprache aus. Das Label hat uns gefragt, ob wir der Special Edition eine englische Übersetzungen beilegen wollen, und wir haben lange darüber nachgedacht. Aber in der Übersetzung würde eventuell zu viel verloren gehen. Wir benutzen viele Wörter, die man gar nicht richtig übersetzen kann.

Das dominante Element bei KATLA. ist der Klargesang – sowohl von Einar, als auch die Frauenstimme. Wer ist die Sängerin?
Sie heißt Sylvía Guðmundsdóttir und ist Einars Schwester. Und ganz am Ende des Songs [„Móðurástin“, A. d. Red.] kann man eine Aufnahme meiner Urgroßmutter Laugheiður Jónsdóttir aus dem Jahr 1934 hören. Wir sind sehr stolz darauf, dass alles in der Familie geblieben ist.

Hattet ihr auch in Erwägung gezogen, Screams für den Gesang bei KATLA. einzusetzen?
Ich glaube nicht, dass wir jemals Screams als Hauptgesangsstil einsetzen werden – dafür ist diese Gesangsart einfach zu limitiert. Geschrei ist gut, um Angst oder Ärger auszudrücken, aber das war’s dann auch schon. Trotzdem haben wir ein paar Screams auf dem Album, und vielleicht werden wir auch in Zukunft mehr davon einsetzen, wenn es zum Konzept der Texte passt. Aber Klargesang wird immer unser vornehmlicher Gesangsstil bleiben. Einar ist ein großartiger Sänger und wirklich sehr tonsicher, warum sollten wir diesen Vorteil nicht nutzen? (lacht)

Wie viel hast du zu den Songs von „Móðurástin“ beigetragen?
Einar schreibt wie gesagt den Großteil der Songs, aber ich habe ein paar Riffs beigesteuert, die wir zusammen dann zu kompletten Songs ausgearbeitet haben. Ich habe auch ein paar der Gesangsmelodien entworfen.

Ich frage, weil vor ein paar Wochen Aðalbjörn im Interview erzählt hat, dass sich der Songwriting-Prozess bei Sólstafir nach deinem Rauswurf nicht geändert habe, nachdem du „nie etwas zum Songwriting beigetragen“ hättest. Willst du dazu etwas sagen?
Nicht, dass ich Lust auf solche Fragen hätte oder dass mich interessieren würde, was die sagen – aber das ist einfach nicht wahr. Jeder, der uns persönlich kennt und auch nur einmal bei einer Sólstafir-Probe anwesend war, weiß, dass das eine Lüge ist. Ich habe mich als einziges Bandmitglied mit Post-Metal beschäftigt, hatte damals 1996 als erster Neurosis und 1998 oder so Godspeed You Black Emperor aufgetan …und noch viele andere Bands.
Das Gleiche gilt für atmosphärischen Black Metal: Ich war die Kraft, die Sólstafir in die Richtung gestoßen hat, die wir dann eingeschlagen haben, wohingegen Addi [Aðalbjörn, A. d. Red.] nur von AC/DC, Judas Priest und Slayer inspirierten Heavy-Thrash spielen wollte. Das kann man sehr gut auf der grottigen 7“-EP „Black-Death“ hören, die für mich ein Schritt in die falsche Richtung war – ein Schritt, den Addi der Band aufgezwungen hat. Auch nach „Köld“ fing Addi an, sich von diesen kitschigen Powerballaden von Scheißbands wie Foreigner inspirieren zu lassen. Ich habe sehr stark dagegen angekämpft, habe versucht, Sólstafir als eine atmosphärische Metalband zu erhalten. Hör dir einfach mal ihr neues Album an, von dem ich gehört habe, dass es absoluter Schrott sein soll, und sag mir, ob ich mich irre! (lacht)

Darüber hinaus hatte Addi folgendes gesagt:

Addi

„Du musst verstehen, dass es keine andere Option gab [als Guðmundur Óli Pálmason zu feuern, A. d. Red.] – das war die einzige Lösung. Die Band lag im Sterben, es gab keine Freundschaft mehr, keiner hatte mehr Spaß. Niemand hat mehr gesprochen, es war einfach eine verdorbene Atmosphäre mit ständigen Streitigkeiten bis hin zu Gewalt. Wir drei hatten eigentlich keine Probleme untereinander, aber seine Aktionen und sein Verhalten waren der Grund für seinen Rauswurf. Es ist wie in einer Ehe. Du reichst nicht die Scheidung ein, bis wirklich große Scheiße passiert. Und da reden wir jetzt über Dinge, die zwei bis vier Jahre vor seinem Rauswurf passiert sind. Aber am Ende wurde alles nur schlimmer und schlimmer, bis niemand es mehr tolerieren konnte. Aber wenn jemand nicht selbst über Jahre in einer Band gespielt hat, die ständig auf Tour ist, oder zumindest eine Langzeitbeziehung geführt hat, erwarte ich nicht, dass er das versteht.“

>> Das komplette Interview mit Aðalbjörn hier nachlesen!

Willst du dazu Stellung nehmen? Warum ist es aus deiner Sicht gekommen, wie es gekommen ist?
Ich werde mich nicht auf dieses Niveau herabbegeben. Ist das hier ein KATLA.-Interview oder eines über Sólstafir? Ich habe viele, viele Details zurückgehalten – es wäre nicht günstig für sie, würde ich die ganze Geschichte erzählen. Ich wurde aus Gier und Eifersucht ausgegrenzt. Wenn du glaubst, Mobbing gäbe es nur zwischen Kindern, irrst du gewaltig. Ich kann dir sagen: Ich wurde in der Band über Jahre hinweg gemobbt. Wenn die Gründe, aus denen sie mich gezwungen haben, die Band zu verlassen, gerechtfertigt waren, hätten sowohl Addi als auch Svavar aus den gleichen Gründen schon Jahre vor mir rausfliegen müssen.

Du hast die Band nach deinem Rauswurf sogar verklagt. Worum geht es in dem Rechtsstreit? Um Geld oder verletzten Stolz?
Weder noch. Es geht um mein Recht. Glaubst du wirklich, etwas wie eine Band über 20 Jahre hinweg aufzubauen ist wie eine Ehe? Nein, ist es nicht. Es ist wie ein Geschäft – du reißt es nicht einfach alles an dich und lässt eine Person mit weniger als nichts zurück. Wenn ich sage „weniger als nichts“, meine ich damit, dass sie mich sogar mit den Schulden der Firma, die die Band betrieben hat, sitzen haben lassen, während sie die Einkünfte eingeschoben haben. Sie haben alle Spesen auf einer Tour, bei der ich nicht einmal dabei war, mit den Kreditkarten der Firma bezahlt – die Einnahmen aber in die eigene Tasche gesteckt. Ist das verletzter Stolz?
Jemand, der das mit einer Ehe vergleicht, hat einen kaputten Moralkompass, dem fehlt es komplett an Ethik – und der wird vermutlich auch einen lausigen Vater abgeben. Denn wenn eine Band wie eine Ehe sein soll, sind die Songs wohl die Kinder. Diese Metapher ist totaler Schwachsinn. Die Songs und das Merchandise sind Produkte, wie jedes andere Produkt einer Firma auch. Nach 20 Jahren harter Arbeit steht dir als Gründungspartner ein Anteil am Einkommen zu. Sie verkaufen heute noch Merchandise, das ich entworfen habe, und ich habe von ihnen seit Januar 2015 nicht einen Cent gesehen. Erklär mir einer, wie das irgendwie richtig oder fair sein soll.

Hast du dir ihr neues Album „Berdreyminn“ angehört?
Nein, nicht einen einzigen Song.

Mit Sólstafir hattest du es „geschafft“ und ein bestimmtes Popularitätslevel erreicht. Wie schwer ist es, jetzt mit KATLA. wieder bei  null anzufangen, motiviert zu bleiben, obwohl alles, was du vorher erreicht hattest, dahin ist und du wieder um jeden neuen Fan, jedes verkaufte Album kämpfen musst?
Wenn ich aus den falschen Gründen Musik machen würde, wäre es vermutlich verdammt hart. Davon abgesehen: Wenn du denkst, dass Sólstafir es geschafft haben, irrst du gewaltig. Niemand in der Metal-Szene „schafft es“, außer Metallica und Slayer, und vielleicht noch Mastodon. Ich führe jetzt ein großartiges Leben – meine wunderschöne Freundin unterstützt mich in allem, was ich tue und wir haben einen wunderschönen, glücklichen Sohn – außerdem habe ich ja noch meine beiden älteren Kinder. Ich habe den besten Job in dieser verdammten Welt, fahre mit sogenannten Super-Jeeps, umgebauten Geländewagen – googelt das mal! – Berge hinauf, auf Gletschern herum und durch Flüsse. Jeder Tag in diesem Job ist ein echtes Abenteuer in unserer unbeschreiblichen Natur. Wenn du denkst, dass ich kleine, stinkige Clubs, das Leben aus dem Koffer in einem Bus und den notorischen Geldmangel vermisse, liegst du verdammt falsch.

Was erwartest du dir von der Zukunft bezüglich KATLA.? Glaubst du an einen internationalen Durchbruch?
Ich erwarte mir für KATLA. auch in Zukunft weitere Fragen bezüglich Sólstafir, wenn dieses Interview ein Maßstab ist. Mir ist es egal, ob wir es „schaffen“ – ich mache Musik nicht, um ein aufgeblasenes Ego und einen komplett fehlgeleiteten Sinn für die eigene Wichtigkeit zu befriedigen. Ich mache Musik nicht, damit irgendjemand denkt, dass ich etwas Besonderes bin. Ich mache Musik, weil ich das Gefühl habe, das machen zu müssen – mich selbst künstlerisch ausdrücken zu müssen. Das Gleiche gilt für Einar, der, wie du anscheinend komplett vergessen hast, 50 Prozent von KATLA. ausmacht.

Vielen Dank für das Interview. Zum Abschluss ein kurzes Brainstorming:
Island:
Der Scheiß!
Kim Jong Un: Kleiner Scheiß.
Politik in Island: Beschissener Scheiß.
Angela Merkel: Ist mir scheißegal.
Dein Lieblingsalbum 2017: Der neue Scheiß von Legend.
KATLA. in zehn Jahren: Beantworten immer noch Fragen über eine andere, beschissene Band.

Nochmal Danke für deine Zeit und Antworten! Die letzten Worte gehören dir:
Danke schön! Hellisheiðarjarðvarmavirkjun!

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3 Kommentare zu “Katla.”

  1. Ankhalymon

    „Wenn du denkst, dass ich kleine, stinkige Clubs, das Leben aus dem Koffer in einem Bus und den notorischen Geldmangel vermisse, liegst du verdammt falsch.“

    Mögen die Buben nicht auf Tour? :-(
    Das was ich bis jetzt zu hören bekommen habe: Gottverdammtescheiße, wie geil :-)
    Ich hoffe inständig daß man Katla wenigstens auf unseren einschlägigen Festivals zu hören bekommen wird.

  2. Winterpercht

    Was soll man sagen, man wird nie erfahren, was wirlich vorgefallen ist. Irgendwo habe ich aber das Gefühl, dass das Ganze musikalisch Katla weit interessanter werden lässt, als eben Solstafirs letzte Platte. Für mich wirkt er irgendwie ehrlicher oder sagen wir besser „menschlicher“ als die Gegenseite. Solstafir finden es ja befremdlich, wenn man sagt, dass mit Gummi die Seele der Band gegangen ist, aber genau das empfinde ich beim Hören der neuen Solstafir-Platte. Das mögen die Herren jetzt nicht verstehen, aber so geht es scheinbar mehr Menschen. Ich denke Katlas Debut wird ein großer Wurf werden und mit Prophecy haben sie den wesentliche sympathischeren Partner an der Seite als mit Seasons of mist.

    Ach ja, ich finde es übrigens sehr gut, dass ihr da nicht nur Standartfragen abschickt, sondern durchaus auch kritisch nachfragt. Gelungenes Interview, welches die menschliche Seite hervorragend einfängt. Danke!

    1. Moritz Grütz Beitragsautor

      Hallo! Zunächst danke für die lobenden Worte. Das war in dem Fall zugegebenermaßen auf Risiko gespielt – es hätte genauso gut sein können, dass Gummi die Fragen gar nicht beantwortet … und in der Tat hätte da wohl nicht viel gefehlt, wie man zwischen den Zeilen auch mehrfach rauslesen kann. Da war im Anschluss noch einige Beschwichtigungsarbeit zum Glätten der Wogen nötig. ;)

      Im Endeffekt wars das Risiko aber wert, weil nur so von beiden Parteien ein Statement zu bekommen war. Womit ich beim inhaltlichen wäre: Ich bin ganz bei dir: Natürlich wird an beiden Versionen was dran sein – aber mit der Firmenkreditkarte weiterzahlen und die Gewinne in die eigene Tasche stecken beispielsweise ist nicht die feine englische Art. So das stimmt, und es spicht wenig dagegen, glaube ich persönlich Gummi seine Version eher als dem Rest der Band.

      Bezüglich Katla. hast du ebenfalls recht – das Album ist weit spannender als das letzte Solstafir-Werk! Unser Review dazu folgt in Kürze!

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