CD-Review: Goatwhore - Constricting Rage Of The Merciless

Besetzung

L. Ben Falgoust II - Gesang
Sammy Pierre Duet - Gitarre, Gesang
James Harvey - Bass
Zack Simmons - Schlagzeug

Tracklist

01. Poisonous Existence In Reawakening
02. Unraveling Paradise
03. Baring Teeth For Revolt
04. Reanimated Sacrifice
05. Heaven's Crumbling Walls Of Pity
06. Cold Earth Consumed In Dying Flesh
07. FBS
08. Nocturnal Conjuration Of The Accursed
09. Schadenfreude
10. Externalize This Hidden Savagery


Quasi seit ihrer Gründung im Jahre 1997 kochen die Amis von GOATWHORE die Ursuppe des Bösen: Ein dreckiger Bastard aus Black-, Death-, und Thrash Metal. Nach zweijähriger Wartezeit schicken sie nunmehr Album Nummer sechs ins Rennen. Nach den grundsoliden, jedoch qualitativ nie wirklich über das gehobene Mittelmaß hinaus ragenden Vorgängern „Carving Out The Eyes Of God“ und „Blood For The Master“ soll nun „Constricting Rage Of The Merciless“ zeigen, ob sie diesem Umstand Einhalt gebieten können.

Dabei wurde an den Zutaten ihres musikalischen Gebräus merklich wenig geändert: Aggressive Death-Metal-Riffs treffen auf angeschwärzte Thrash-Metal-Eruptionen und ein bemerkenswertes Gespür für wohldosierte Portionen ordentlich groovender Versatzstücke (man höre sich hiezu einmal „Baring Teeth For Revolt“ an). Die Produktion ist dank Erik Rutan (der bereits zum vierten Mal als Produzent fungiert) dabei ähnlich kraftvoll und organisch ausgefallen wie beim vorangegangenen Werk „Blood For The Master“. Glücklicherweise versprüht die Platte trotz (oder gerade wegen?) ihres vergleichsweise klaren Klangs einen räudigen Old-School-Charme, was vor allem den Songs mit einer eher thrashigen Schlagseite („Reanimated Sacrifice“oder auch „FBS“) gut zu Gesicht steht. Im Gegensatz zu den Vorgängern hat vor allem Drummer Zack Simmons ordentlich zugelegt: Sein Spiel ist deutlich facetten- und abwechslungsreicher ausgefallen. Wo früher viele gute Abschnitte unter einem Dauer-Sperrfeuer eher untergegangen sind, ist es ihm auf „Constricting Rage Of The Merciless“ gelungen, in den richtigen Momenten auch mal auf die Bremse zu treten und den Stücken so einen Raum zur Entfaltung zu gewähren. Die restliche Mannschaft meistert ihre Arbeit gewohnt souverän und serviert ein Schlachtfest auf hohem Niveau. Messerscharfes Riffing trifft auf grimmiges Shouting trifft auf groovige Bassarbeit. Das alles gewohnt präzise umgesetzt ergibt für GOATWHORE schlussendlich die Formel des Erfolgs!

Das neueste Werk des Quartetts aus New Orleans strotzt vor Abwechslung und hält viele Höhepunkte für den Hörer bereit. Zusammenfassend kann man beim Genuss dieses Werkes nur zu einem Entschluss kommen: Das Böse war selten schöner! Gratulation zu diesem saustarken Werk!

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Bewertung: 8 / 10

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