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Black Space Riders – Amoretum Vol. 2

Mittlerweile existieren BLACK SPACE RIDERS seit zehn Jahren. Grund genug für zwei zusammenhängende Alben, deren erster Teil im Januar 2018 erschienen ist. Knapp ein halbes Jahr später folgt jetzt also „Amoretum Vol. 2“ mit 14 weiteren Titeln. Dieser zweite Teil wird im Promotext als Sturm bezeichnet, der durch den Garten der Liebe wütet. Versprochen werden Triphop, Dub bzw. Reggae und psychedelische Riffs. Nun gilt es also den (möglicherweise) wilden Ritt genauer zu begutachten.

Mit „Before My Eyes“ gelingt der Band ein flotter und kerniger Stoner-Rock-Einstieg, der durchaus Hitpotential aufweist. „LoveLoveLoveLoveLoveLoveLoveLoveLove! (Break The Pattern Of Fear)“ zeigt, nicht nur hinsichtlich des Titels, die sperrige Seite von BLACK SPACE RIDERS, die im weiteren Verlauf noch des Öfteren auftaucht. Gerade die Vielfältigkeit des organisch produzierten Longplayers ist es, die ihn so spannend macht. So begibt sich die Band weit in den Punk-Bereich („Assimilating Love“) oder schielt in den Chillout-/Synthpop-Bereich („In Our Garden“). Ein weiteres Highlight ist das Jam-artige „Ch Ch Ch Ch Pt. I (The Ugly Corruptor)“, das sich mit seinem Didgeridoo-Einsatz zu einem psychedelischen Trip mausert. Am wichtigsten ist aber die Erkenntnis, dass es egal ist, welcher Ausrichtung sich die fünf Musiker gerade bedienen: Intensiv ist jede Sekunde ihres Schaffens.

Gesanglich zeigen sich JE und SEB ebenfalls flexibel. Von rau-kraftvollem Gesang bis hin zu teilweise gesprochenen Vocals („Walls Away“) ist die Bandbreite weit gefächert. Überraschend präsentiert sich die tiefe Verneigung vor Sting bzw. The Police in „Take Me To The Stars“. Die Rhythmen von Schlagzeuger CRIP sind mal mehr, mal weniger wuchtig und doch durchgängig sehr kreativ ausgearbeitet worden. Über die Gitarren kann man wenig Negatives sagen, zu aberwitzig sind die Ideen und ihre Umsetzung, zu wild die Riffs und diversen Soli, aber auch die ruhigeren Momente umgesetzt. Dass diese weit verstreuten Einflüsse erst einmal entsprechend vom Hörer verarbeitet werden müssen, das erklärt sich eigentlich von selbst.

BLACK SPACE RIDERS sind ein Phänomen im Rock- und Metal-Bereich. So vielfältig ihre Einflüsse und Ideen sich in einem Reigen aus 14 scheinbar wild aneinandergereihten Titeln ergießen, so schlüssig und bündig ist das Endprodukt schlussendlich geworden. Natürlich ist es keine leichte Kost, die die Münsteraner einem vorsetzen und diese Variabilität entfaltet ihre richtige Wirkung erst nach mehreren Durchläufen, schließlich gibt es viele Kleinode zu entdecken. Mit „Amoretum Vol. 2“ kann das Quintett die erste Dekade des Bestehens aber mehr als nur gebührlich unterstreichen. Für Rockfans ohne Scheuklappen ein Must-have des Jahres 2018.

Besvärjelsen – Vallmo

Über die Schönheit des Artwork des Debüts „Vallmo“ der Schweden BESVÄRJELSEN (zu Deutsch: buchstabieren) kann man sicherlich diskutieren. Eine wahre Augenweide ist dagegen Frontfrau und Sängerin Lea Amling Alazam, die aktuelle und ehemalige Mitglieder von Afgrund, V, Dozer, Greenleaf, Oak, Enemy Is Us oder The Mist Of Avalon für die 2014 gegründete Band um sich geschart hat. Musikalisch bewegt sich das Quintett im psychedelischen Stoner Rock, der in diesem Fall rund 53 Minuten in acht Songs umfasst.

DIese beginnen mit einem stumpf-wummernden Schlagzeug und dezenten Gitarren im Opener „Mara,“ der von Gesang mit viel Hall und einem sehr präsenten Bass komplettiert wird. Die langgezogenen Stücke, fast durchgängig über der Fünf-Minuten-Marke angesiedelt, warten zusätzlich mit einer schleppenden Gangart, die an Doom Metal erinnert und düsterer Atmosphäre auf. Die Produktion ist insgesamt sehr roh und ungeschliffen gehalten, was den Songs doch sehr zugutekommt. Der Stoner Rock ist daher eher reine Randnotiz, die sich vor allem durch das staubtrockene Endprodukt, dass hinter den Reglern entstanden ist, manifestiert. Der Psychedelic Rock dominiert das Geschehen nahezu komplett in den sphärischen Aufnahmen.

Sprachlich sind es aber eher die schwedischen Titel, die zu überzeugen wissen. Das tiefe Organ und die Aussprache von Frontfrau Lea Amling Alazam können sich hier intensiver entfalten. Auch die wabernden Gitarrensoli können überzeugen, heben sie sich doch mit schneidender Präzision von der einer ansonsten homogenen Masse ab. Leider haben sich wiederholt kleiner Fehler eingeschlichen, die wie das Knacken einer beschädigten Schallplatte klingen. Hier bleibt zu hoffen, dass dieser Mangel auf dem Endprodukt beseitigt wurde.

BESVÄRJELSEN machen mit „Vallmo“ einiges richtig, wenn auch nichts wirklich Spektakuläres geschieht. Die Songs ihres Debüts sind in sich schlüssig und bleiben einem gewissen Grundstil über weite Strecken treu. Der psychedelische Rock mit Stoner-Rock-Elementen ist wegen seiner vertrackten Ader sicher nichts für Jedermann, sollte aber für Genrefreunde durchaus interessant sein. Vor allem der ausdrucksstarke und zugleich wenig aufdringliche Gesang weiß zu überzeugen.

Black Rainbows streamen neues Album „Pandaemonium“

Die italienischen Stoner-Veteranen BLACK RAINBOWS haben ihr neues, fünftes Studio-Album „Pandaemonium“ zum Streamen online zur Verfügung gestellt. Ihr könnt es hier anhören.

 

Gozu zeigen neue Single ‚Manimal‘

Am 13. April wird das Bostoner Rock-/Metal-Outfit GOZU sein neues Album „Equilibrium“ über Blacklight Media Records veröffentlichen. Einen weiteren Ausblick auf „Equilibrium“ gibt die neue Single, „Manimal“, welche GOZU vor kurzem veröffentlicht haben. Viel Spaß damit!

 

Sundog – Where My Bones Lie (EP)

Gemeinhin hat man eine sehr genaue Vorstellung davon, was man sich als Hörer unter dem Genrebegriff Stoner Rock vorzustellen hat. Das Münchner Quartett SUNDOG arbeitet mit seiner zweiten EP – der ersten auf CD erschienenen Veröffentlichung – „Where My Bones Lie“ kräftig daran, derartige Klischees und Erwartungen durcheinanderzuwirbeln.

Denn so sehr das namensgebende Intro auch „southern Flair“ verströmt, so untypisch ist es zugleich: Mit Schellen und hypnotischem Summen kreieren SUNDOG hier eine fast schon schamanische Atmosphäre, die spontan an Neil Youngs Soundtrack zum Schwarz-Weiß-Klassiker „Dead Man“ (Jim Jarmush) denken lässt. Etwas genretypischer, aber lange nicht durchschnittlich, wird es im fließend daraus hervorgehenden „Blood“: SUNDOG experimentieren hier eifrig mit Sounds und Spielweisen der Gitarre und kreieren so mal ein luftig-leichtes, melodiöses Klanggewebe, mal klassisches, schweres Stoner-Riffing – Alice In Chains lassen grüßen.

Nicht zuletzt dank der melancholisch-weichen Stimme von Fronter Martin „Dok“ Tapparo, der sich mal vorsichtig, ja, fast zaghaft, mal energisch und eruptiv seinen Weg durch die Songs sucht, aber auch durch die versonnenen Melodien erinnert „Blood“ dabei stellenweise dezent an Ahabs „The Giant“. Diese unterschwellig doomige Note mag sich nicht ganz zufällig bei SUNDOG eingeschlichen haben, ist der „Dok“ doch auch als Gitarrist bei der Funderal-Doom-Instanz Worship aktiv.

Schnell ist also klar, dass SUNDOG sich so einfach nicht auf ein Genre festnageln lassen. Ganz im Gegenteil: Durch geschickt arrangierte kompositorische Wendungen überraschen die Münchner immer aufs neue. Auf das fast einen Tick zu brave „Monsters“ lassen SUNDOG mit „Black Black Train“ eine schmissige Mischung aus Blues- und Retro-Rock in der Tradition Led Zeppelins folgen, ehe sich die Münchner in „Bugs“ mit seinen verträumten Gitarren und dem verspieltem Bass noch klarer ihrer bluesigen Seite zuwenden.

Auffällig ist der – nicht nur für eine Newcomerband – rundum perfekte Sound der Platte: Akribisch dürften SUNDOG für jeden Song, jedes Instrument, jede Spur den passenden Sound, die passenden Effekte ertastet haben. Das Resultat ist ein dynamisches Klangbild, das in jedweder Hinsicht stimmig wirkt: im crunchig-weichen Zerrsound wie im vollen, cleanen Sound der Gitarren, im satten Bass und dem filigran differenzierten Drumsound. Keine Frage: Hier steckt in jedem Ton aus reiner Liebe zur Musik betriebener Perfektionismus.

Spätestens, wenn zum Abschluss im achtminütigen „Perpetual“ all diese Tugenden noch einmal im Zusammenspiel erklingen, ist klar: Mit SUNDOG hat die Stoner-Rock-Szene einen mehr als nur vielversprechenden Newcomer dazugewonnen. Wer schon bei seiner ersten physischen Veröffentlichung mit so viel Hingabe und Talent zu Werke geht, muss es eigentlich weit bringen. Alles andere wäre eine zum Himmel schreiende Ungerechtigkeit – nicht zuletzt all jenen gegenüber, denen die musikalische Größe dieser Band dann verborgen bliebe.

Kadavar – Rough Times

Nachdem KADAVAR 2015 das inzwischen legendäre Album „Berlin“ veröffentlicht hatten, waren auch die letzten kritischen Stimmen von der großen Klasse des Trios um Fronter Lupus überzeugt. Zu mitreißend und abwechslungsreich war das Songwriting. Zu stimmig war der Charme dieser Platte. Man denke nur an Überriffs der Marke „Lord Of The Sky“ oder „Last Living Dinosaur“, die sich auch live als absolute Stimmungsgaranten erwiesen haben. Die Messlatte für ein neues Album lag also enorm hoch.

Bereits das Artwork überzeugt erneut. Eine stimmige Collage, die laut der Band die Stimmung der Platte wiedergeben soll. Ein absolutes Highlight sind die Fotos im Booklet. Psychedelische Farben und eine Truppe mit viel Humor und Selbstironie, zwingender Kaufgrund der physischen Variante!

Das Album startet auch gleich mit dem Titelsong und der ist ein absolut fettes Brett! Sowas hat man von den Jungs bis dato noch nie gehört. Ein schweres malmendes Riff walzt sich durch den Song, der Bass röhrt, als ob er durch eine ganze Wand von Verstärkern gejagt wurde und Tiger prügelt auf sein Schlagzeug ein, als gäbe es kein Morgen. Eine leicht psychedelische Melodielinie liegt auf den schweren Riffs und verleiht dem Song etwas Abgehobenes, trotz der massiven Härte.

Ein perfekter Einstieg in dieses Werk, das (man mag es kaum glauben) gleich beim nächsten Song noch eine Tonne schwere Riffs draufpackt. „Into The Wormhole“ wurde bereits vorab veröffentlicht und sorgte bei den Fans für offene Münder. Ein schweres doomiges Riff, wie es auch Black Sabbath nicht besser hätten schreiben können, dominiert diesen langsamen Stampfer. Lupus‘ Stimme hat ordentlich Hall drauf und macht diesen Song zu einem regelrechten Acid-Trip. Großes Kino!

„Die Baby Die“ mindert den Härtegrad wieder und ist ein recht typischer KADAVAR-Song mit mitreißendem Refrain und herrlich trashigem Videoclip, unbedingt ansehen. Die Auflockerung durch diesen Song ist lediglich die Ruhe vor dem Sturm. Besonders „Tribulation Nation“ packt einen sofort, eine spannende Symbiose aus spacig-psychedelischen Synthiesounds und fetten Doom-Riffs machen diesen Song zu etwas Neuem und bis dato von KADAVAR noch nicht Gehörtem.

„The Lost Child“ wird häufig als klassische Hippie-Nummer beschrieben und tatsächlich passt der Song gut in die Zeit von Love, Peace & Rock ’n‘ Roll. Eine entspannte Nummer, die aber nicht an die Qualität der bisherigen Songs heranreicht. Auch  „You Found The Best In Me“ ist gefällig, aber im Vergleich etwas weniger packend. Wobei hier angemerkt sein muss, dass es sich um Kritik auf höchstem Niveau handelt. Viele Bands würden für Songs wie diese töten. Mit dem Abschluss-Track wird es noch einmal spannend. „A L’ombre Du Temps“ ist nämlich kein Song im eigentlichen Sinne, sondern eher eine Klanglandschaft, zu der Basser Dragon ein französisches Gedicht rezitiert. Ungewohnt, aber doch ziemlich gut.

Die Ankündigung von Lupus, dass mit dieser Platte die ganze Wut und Frustration über das momentane Weltgeschehen verarbeitet werden soll, erscheint nun mehr als plausibel. Mit „Rough Times“ erweitern KADAVAR ihren Klangkosmos und untermauern ihren Status als Deutschlands führende Band im Vintage-Sektor. Wer eine ordentliche Portion Doom und Härte in seinem Vintage-Rock mag, sollte hier unbedingt zugreifen! Fans sowieso.

Sons Of Death Valley – Fathers Of The Free

Es gibt Bandnamen, die nichts über das Genre, in dem sich die Band bewegt, verraten – und es gibt Namen wie SONS OF DEATH VALLEY. Der Southern-Metal-Flair tropft hier schon zwischen den Buchstaben durch. Kein Wunder also, dass deren „Fathers Of The Free“ den unbedarften Hörer stilistisch nicht mehr überrascht.

Von der Stoner-Attitüde ist der flotte Metal der SONS OF DEATH VALLEY aus dem dänischen Roskilde in der Tat durchdrungen: Bei kernigen Riffs wie dem Einstieg zu „Path Of The Righteous“ weht einem der Wüstenwind quasi ins Gesicht. Mit einer ordentlichen Portion Metal in den Gitarren und viel Rock ’n‘ Roll, aber auch einem unverkennbaren Hardcore-Einschlag im Gesang reihen sich SONS OF DEATH VALLEY ziemlich genau zwischen Black Tusk auf der Stoner-Metal-Seite und, Hardcore-seitig, Every Time I Die ein.

Die Straßen in den USA sind bekanntermaßen oft lang und gerade – kein Wunder also, dass das die SONS OF DEATH VALLEY das Gaspedal 40 Minuten durchgedrückt lassen. Verschnaufpausen gibt es höchstens im Rahmen des vergleichsweise gemäßigt-rockigen „Your God“. Alle anderen Nummern, vor allem die darauf folgenden Stücke „Unforgettable Hate“, „Redemption“ und „Devils Dance“ gehen voll nach vorne. Dass der Abwechslungsreichtum dabei etwas auf der Strecke bleibt? Zumindest auf kurze Sicht kein Problem.

Nachdem „Wars“ auch ein klassisches Stoner-Rock-Album einleiten könnte, lassen die SONS OF DEATH VALLEY im weiteren Verlauf der CD ihren Hardcore-Einschlag immer deutlicher durchkommen. „Fathers Of The Free“ profitiert davon enorm: Statt das Album hinten raus abflachen zu lassen, dreht die Band hier erst so richtig auf. Wenn der Stil der SONS OF DEATH VALLEY auch recht schnell definiert ist und sich nicht mehr gravierend ändert – langweilig wird einem mit „Fathers Of The Free“ so schnell nicht. Für das nächste Album sollten die Dänen aber die eine oder andere Variation ihres Stils in Erwägung ziehen, um nicht auf lange Sicht selbst Sand ins Getriebe zu streuen.

Black Magic Six – Choose Death

Nicht zuletzt aufgrund der horrenden Preise für Spirituosen verbindet man Finnland nicht als Erstes mit dreckigen Biker-Kneipen und staubigem Wüstensand. Das ist dem finnischen Duo BLACK MACIG SIX mit seiner Mischung aus Rock ’n’ Roll, Western, Surf, Stoner und dreckigem Rock allerdings herzlich egal. Mit ihrem vierten Album „Choose Death“ spielen sie die Kälte ihrer Heimat mit Anklängen an den Mittleren Westen der USA einfach weg. Dabei konzentrieren sie sich auf das Wesentliche und halten acht der zehn neuen Lieder auf „Choose Death“ kürzer als drei Minuten.

Lediglich zu zweit machen die beiden Finnen von BLACK MAGIC Six Rabatz wie eine ganze Biker-Gang. Mit reichlich Cowbell in den Strophen und fuzzigen Gitarrensound im Refrain fährt der Opener „Dance With Me Satan“ sofort in die Beine. „Shake Shake Shake“ lädt ebenfalls zum Tanzen ein, ist aber in der Surf-Ecke angesiedelt. Egal, wie unterschiedlich sich die einzelnen Nummern auch präsentieren, werden sie vom rotzigen Punk-Flair im kratzigen Gesang von Sänger Taskinen zusammengehalten. Dabei wecken BLACK MAGIC SIX sowohl Erinnerungen an Bands wie Eagles Of Death Metal („Grease The Machine“) als auch an The Picturebooks („Raw“) oder sogar an die neueren Nummern der Arctic Monkeys („Golden Jackal“).

Einige Songs enden, auch aufgrund ihrer Kürze, sehr plötzlich, sodass sie nicht so sehr wie Lieder, sondern wie Skizzen wirken. Ebenso ist „Choose Death“ insgesamt sehr simpel gehalten und repetitiv strukturiert. Das ist sicher auch Konzept, vermittelt aber den Eindruck, dass noch ein bisschen mehr gegangen wäre. Besonders klar wird das, wenn sich BLACK MAGIC SIX etwas trauen, wie im zum Banjo geflüsterten „All Night Long“ oder dem groovigen „Raw“.

Insgesamt liefern die beiden Finnen mit „Choose Death“ ein extrem kurzweiliges Album ab, das mit seiner Rock-’n’-Roll-Attitüde mitreißt, ohne innovativ oder neu zu klingen. Das ist allerdings nebensächlich, da „Choose Death“ einfach sehr viel Spaß macht und zum Tanzen im nächsten, biergetränkten Moshpit zwingt.