CD-Review: Airbourne - Boneshaker

Besetzung

Joel O'Keeffe - Gesang, Gitarre
Matt "Harri" Harrison - Gitarre
Justin Street - Bass
Ryan O'Keeffe - Schlagzeug

Tracklist

01. Boneshaker
02. Burnout The Nitro
03. This Is Our City
04. Sex To Go
05. Backstreet Boogie
06. Blood In The Water
07. She Gives Me Hell
08. Switchblade Angel
09. Weapon Of War
10. Rock 'N' Roll For Life


Um es kurz zu machen: Ja, AIRBOURNE huldigen immer noch AC/DC mit jeder Note auf dem neuen Album „Boneshaker“. Ja, jeder der zehn neuen Tracks ist ein absoluter Live-Kracher. Und ja, die Texte drehen sich immer noch um rocken, saufen und Frauen. Damit könnte man die Review zum neuesten Streich der australischen Hard-Rocker eigentlich auch schon beenden. Denn so umwerfend und energetisch AIRBOURNE live auch sind, so vorhersehbar und eintönig klingen sie auf Platte. Dabei machen die Jungs keineswegs etwas falsch und beherrschen definitiv ihr Handwerk, es fehlt halt nur irgendwo an Weiterentwicklung und Abwechslung.

Wer zumindest ein paar eher ungewohnte Töne im AIRBOURNE-Kosmos hören möchte, sollte daher direkt zum vorletzten Song „Weapon Of War“ springen. Hier treffen eine unfassbar packende Hookline, gezielte Temposteigerung und eine fast schon atmosphärische Bridge aufeinander und machen die Nummer zu einer der spannendsten im bisherigen Schaffen der Band. Der Rest des Albums bewegt sich durchgehend in hohem Tempo- und Energieniveau, weshalb die knapp 30 Minuten Laufzeit sehr kurzweilig sind. Danach ist aber auch wirklich alles gesagt. Egal ob extrem groovig („Backseat Boogie“), hymnisch („Boneshaker“) oder einfach nur schnell und wild („Rock ‚N‘ Roll For Life“), AIRBOURNE wissen wie man Hard Rock zockt und absolute Stimmungsgranaten schreibt.

Alles beim alten bei den Australiern. In ihrem Genre zählen AIRBOURNE nicht umsonst zu den ganz Großen und werden wohl nur noch von den Urvätern AC/DC getoppt, daher dürfte die Eindimensionalität der Studioalben wohl nur die wenigsten stören. Die Frische ihres Debüts erreichen die Jungs auch mit „Boneshaker“ nicht, haben aber auf jeden Fall für neues Live-Futter gesorgt. Und am Ende des Tages ist das ja bei einer Band wie AIRBOURNE eigentlich das einzige was zählt.

Bewertung: 7.5 / 10

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