Review Opeth – Morningrise

Dort sind wir nun angekommen. Im Jahre 1996, in dem Jahr als OPETH mit ihrer zweiten Veröffentlichung Morningrise die Augen und vor allem die Ohren vieler Metalheads für sich gewinnen konnten. „5 Tracks und 66 Minuten Spielzeit?“ denkt man sich als man zum ersten Mal auf das Back-Cover der CD Hülle schaut. Nein, das ist kein Druckfehler. Das ist OPETH.Die vier Schweden schaffen es tatsächlich dass ein Album, welches über eine Stunde geht, nicht ein einziges Mal langweilig wird.

Nach einem kleinen Intro taucht man mit „Advent“ ein, in die wunderbare Welt von OPETH.Was man zu hören bekommt ist ein Gewitter aus durchgehenden Riffs und einer starken Doublebass-Action. Wie man es schon von dem Vorgänger „Orchid“ kennt, erhalten die Lieder durch die schönen Akustik-Parts einen magischen Touch. Nach einigen sehr schönen und voller Power geladenen Riffs wird es ruhiger … immer ruhiger, und man kann schön entspannen. Nachdem der Puls gerade beginnt wieder „normal“ zu werden, geht es wieder richtig zur Sache! Doch ist das jetzt noch immer das gleiche Lied? Ja! Es folgen einige weitere schöne Momente, bei denen einem Manchmal der Mund offen stehen bleibt.„The Night And The Silent Water“ hat Sänger Mikael für seinen verstorbenen Großvater geschrieben, und bis 2006 wurde dieser Song nicht einmal live gespielt. Die Emotionen die Mikeal versucht in dieses Lied zu transportieren gehen wirklich unter die Haut. Man fühlt mit ihm mit, und der Hörer fühlt sich in eine andere Welt versetzt! Wunderschöne Akusik-Gitarren erklingen gegen Ende des Liedes, bevor es seinen Höhepunkt erreicht, und wer die Lyrics dazu liest kann noch ein Stück mehr im Bann dieses epischen Songs gezogen werden. Einer der besten Tracks dieser Band. Nach dem Song „Nectar“, welcher meiner Meinung nach nicht so fesselt wie die andern Tracks auf „Morningrise“, geht es los! Mit „Black Rose Immortal“ haben wir mit 20 Minuten den längsten Song der Bandgeschichte! (So lange gehen viele Grind/Death-Metal Alben nicht) Die Facetten von diesem Lied kann man in wenigen Sätzen nicht beschreiben. Man muss es einfach hören! Hier erwartet einen ein Meisterwerk der Metallischen Musik.Es ist so wie man es von OPETH erwartet; Sehr abwechslungsreich, unerwartet und trotzdem Heavy. Wie schon gesagt, ich will nicht 20 Minuten erklären, hört es euch einfach selber an, und seid begeistert. Nach diesem monumentalen Stück Musik geht es schön langsam und ruhig von Statten. „To bid you farewell“ leutet das Ende dieser Platte ein. Mit leisen Gitarren, und einer schönen ruhigen Stimme von Mikael Akerfeldt werden Melodien eingeleitet die als Finale nicht besser hätten sein können. In diesem Sinne; „Am I to bid you farewell?“ ….

Hier regiert OPETH. Eine Band die Progressive Musik mit den extremen Elementen des Metals vereint als wäre es ein Kinderspiel. Dieses Album ist weder langweilig, noch schlicht, oder einfach gestrickt. Und auch nach mehrmaligen Hören dieser CD kommt immer wieder Freude auf. So macht Musik spaß! Hört euch an was die Jungs aus Stockholm hier zaubern, es lohnt sich.

Redakteur: Maurice Gatz

Wertung: 10 / 10

Geschrieben am 6. April 2013 von Metal1.info

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