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Guns ’n‘ Roses erreichen Meilenstein

Die Hard-Rock-Ikonen GUNS ‚N‘ ROSES haben einen weiteren Meilenstein erreicht. Mit ihrem Klassiker „Sweet Child O‘ Mine“ gelang es ihnen als erste Band aus den 80er-Jahren, eine Milliarde Klicks auf YouTube zu generieren. Wer von dem Song nach wie vor nicht genug bekommen kann, kann die Klickzahl hier gleich weiter in die Höhe schrauben:

Rockharz Open Air: Drei neue Bands

Für das Rockharz Open Air, das vom 1. bis 4. Juli 2020 in Ballenstedt stattfindet, wurden drei neue Bands angekündigt. Dabei handelt es sich um die Gothic-Metaller LORD OF THE LOST, die schwedischen Hard-Rockerinnen THUNDERMOTHER und die Piraten-Punk-Band PADDY AND THE RATS.

Das bisherige Line-Up besteht somit aus folgenden Bands:

ACCEPT
ASENBLUT
ASP
DARK FUNERAL
DARK TRANQUILLITY
DESTRUCTION
EKTOMORF
ELUVEITIE
ENSIFERUM
EVIL INVADERS
GERNOTSHAGEN
JINJER
KAMBRIUM
KNORKATOR
LORD OF THE LOST
MOONSORROW
OST + FRONT
PADDY AND THE RATS
RUNNING WILD
SEPULTURA
SUBWAY TO SALLY
TANKARD
THUNDERMOTHER
UNLEASHED

Lordi: Neues Album angekündigt

Die finnischen Monster LORDI haben ein neues Album angekündigt. Ihr bereits zehntes Studioalbum wird am 31. Januar 2020 erscheinen und den Namen „Killection“ tragen. Für ihr Jubiläumsalbum haben sich die Hard-Rocker ein ganz besonderes Konzept überlegt: Das neue Werk soll eine Art Compilation darstellen und präsentieren, wie die Band in den 70ern bis Mitte der 90er-Jahre geklungen hätte. Eine musikalische Kostprobe bleibt Fans der Band bislang verwehrt.

Die Tracklist und das Cover sieht folgendermaßen aus:
01. Radio SCG 10
02. Horror For Hire
03. Shake The Baby Silent
04. Like A Bee To The Honey
05. Apollyon
06. SCG10 The Last Hour
07. Blow My Fuse
08. I Dug A Hole In The Yard For You
09. Zombimbo
10. Up To No Good
11. SCG10 Demonic Semitones
12. Cutterfly
13. Evil
14. Scream Demon
15. SCG10 I Am Here

The Darkness mit neuem Song „Live ‚Till I Die“

Angesichts der heutigen (4. Oktober 2019)  Veröffentlichung ihres neuen Albums „Easter Is Cancelled“ haben die britischen Rocker THE DARKNESS mit „Live ‚Till I Die“ einen weiteren neuen Song ins Netz gestellt.

THE DARKENSS-Frontmann Justin Hawkins erklärt: „Am Ende aller Tage muss die Menschheit über die essentiellen Wahrheiten ihrer Existenz nachdenken. THE DARKNESS, Eure Vorhut auf der Reise durch das Leben, haben in den Abgrund gestarrt. Die Erkenntnisse, die wir vom Rande des Abgrunds mitbringen, legen wir in einem neuen Album namens ‚Easter Is Cancelled‘ dar.“

 

Das Cover des The Darkness-Albums "Easter Is Cancelled"

Blackrain – Dying Breed

Mit BLACKRAIN hat es der Hörer mit einer Sleaze-Rock- bzw. Glam-Metal-Band aus einem Teil der Welt zu tun, der sich bisher weniger in diesem Genre profilieren konnte: Frankreich. Eher für extremere Metal-Spielarten bekannt ist die Haarspray- und Spandexhosen-Fraktion westlich des Rheins sträflich unterrepräsentiert. Genau diese Nische füllt das Quartett aus Paris nun schon seit 13 Jahren aus, um auch die Grande Nation näher an den Sunset Strip zu rücken. In dieser Zeit haben die Herren einen durchaus beachtlichen Arbeitsethos bewiesen, brachte es die Truppe doch bereits auf stolze sechs Alben. Der neueste Output aus dem Hause BLACKRAIN hört auf den Namen „Dying Breed“, wobei es durchaus wahrscheinlich ist, dass die Band im Titel mit ihrem erwähnten Einzelkämpfer-Status kokettiert.

Wie jede Glam-Metal-Band, die etwas auf sich hält, eifern BLACKRAIN optisch wie inhaltlich den jungen Mötley Crüe oder W.A.S.P. nach. Damit begibt sich die Formation ins gleiche Fahrwasser wie ihre skandinavischen Kollegen Crazy Lixx, Toxicrose oder Crashdïet, um nur wenige zu nennen. Tatsächlich unterscheidet sich das Schaffen der Franzosen minimal bis überhaupt nicht von der Musik der zuvor Genannten, wobei anzunehmen ist, dass es auch gar nicht ihr Anspruch ist, das Genre zu revolutionieren. Vielmehr setzen BLACKRAIN auf traditionellen Sleaze- bzw. Glam Rock mit nicht zu überhörender Metal-Schlagseite. Das klingt in der Theorie schon ziemlich gut und klappt in der Praxis mal mehr und mal weniger.

Auf der Haben-Seite finden sich auf „Dying Breed“ druckvolle Glam-Metal-Songs wie etwa der schiebende Titeltrack oder auch „We Are The Mayhem“, das hymnische „Public Enemy“ oder das Mötley-Crüe-Zitat „Hellfire“. Hier fahren BLACKRAIN alles auf, was ihr Genre groß macht und begeistern mit kraftvollen, headbang-tauglichen Riffs, gelungenen Leads und großen Refrains. Mag sein, dass sich die Truppe mit diesen Nummern zu keiner Zeit von anderen Vertretern ihrer Sparte abhebt, Spaß machen diese Songs aber allemal – nicht zuletzt, weil Leadgitarrist Max 2 ein Whiskey-getränktes Gänsehaut-Solo nach dem anderen vom Stapel lässt, was jeden der enthaltenen Songs enorm aufwertet.

In schwächeren Momenten gewinnt der Hörer leider den Eindruck, BLACKRAIN arbeiteten lediglich die Eckdaten typischer Glam-Metal-Songs ab, ohne wirklich ins Songwriting investiert zu haben. Nummern wie etwa das abschließende „A Call From The Inside“ oder das an sich schmissige „Rock Radio“, welches obendrein eine recht spaßige Anspielung auf die Ramones beinhaltet, plätschern etwas belanglos aus den Boxen, ohne wirklich mitreißen zu können. Teils mag das daran liegen, dass die Pariser trotz druckvollen Auftretens ab und an arg poppig daherkommen, teils ist für die mangelnde Durchschlagskraft und Authentizität von „Dying Breed“ aber auch der glatte Sound der Platte verantwortlich.

Sound ist auf „Dying Breed“ generell ein zweischneidiges Schwert: Einerseits punktet die Platte mit fetten, ausgewogenem Klang und starkem Gitarrensound. Andererseits wurden im Studio die meisten Ecken und Kanten soweit glattgebügelt, dass es mit der Rock-n-Roll-Attitüde trotz oft gelungener Songs nicht mehr weit her ist. Das ist schade, denn würden BLACKRAIN etwas rotziger klingen, als es hier der Fall ist, ihr neuestes Album wäre deutlich glaubwürdiger. Zudem haben sich die Franzosen für den Mix ihrer Platte zwar mit Profi-Produzent Chris Laney zusammengetan, unerklärlicherweise jedoch drei der Songs auf „Dying Breed“ an anderer Stelle abmischen lassen. Das ist leider deutlich hörbar, weshalb sich „Nobody Can Change“, „Like Me“ und „All Angels Have Gone“ klanglich deutlich vom übrigen Material abheben. Das verhindert, dass „Dying Breed“ wie aus einem Guss klingt und sollte bei einem professionell produzierten Album einer etablierten Band nicht passieren.

Mit „Dying Breed“ machen es BLACKRAIN ihrer Hörerschaft nicht leicht: In ihren stärksten Momenten sind die Franzosen richtig gut und liefern starken Glam Metal aus dem Bilderbuch ab. Auch das ist dann nicht innovativ, aber es reißt mit und macht Spaß. Dem gegenüber stehen relativ belanglose Genre-Versatzstücke, an denen nichts grundlegend verkehrt ist, die es aber anderswo schon weitaus spannender gab. Somit haben BLACKRAIN hier ein solides wenn auch nicht weltbewegendes sechstes Album gemacht, dem trotz einiger großer Momente die Seele fehlt. Ihren Platz im Mittelfeld hat sich die Truppe definitiv verdient, Genre-Spitzenreiter wie Crashdïet bleiben jedoch weiterhin unerreicht.

 

Auch The Who mit neuem Song

Nach knapp 13 Jahren werden THE WHO am 22.11.2019 ihr neues Album „Who“ veröffentlichen und haben bereits jetzt „Ball And Chain“ im Stream.

Gitarrist und Songschreiber Pete Townshend sagt über das neue Album:

„Das Album enthält fast nur neue Songs, die im vergangenen Jahr geschrieben wurden, mit lediglich zwei Ausnahmen. Es gibt kein Thema, kein Konzept, keine Geschichte, nur ein paar Songs, die ich (und mein Bruder Simon) geschrieben haben, um Roger Daltrey Inspiration, Herausforderungen und Ziele für seine neu belebte Singstimme zu geben. Roger und ich sind jetzt beide alte Männer, also habe ich versucht, mich von Romantik und Nostalgie fernzuhalten. Ich wollte nicht, dass sich jemand deswegen unbehaglich fühlt. Erinnerungen sind okay, und einige der Songs beziehen sich auf den heutigen explosiven Stand der Dinge.“

Die „Who“-Tracklist:

01. All This Music Must Fade
02. Ball And Chain
03. I Don’t Wanna Get Wise
04. Detour
05. Beads On One String
06. Hero Ground Zero
07. Street Song
08. I’ll Be Back
09. Break The News
10. Rockin‘ In Rage
11. She Rocked My World

Kissin‘ Dynamite und The Baseballs machen gemeinsame Sache

Was passiert, wenn man sleazigen Hard Rock mit Rock ’n‘ Roll paart? Das klingt dann so wie „Cadillac Maniac“, der neue gemeinsame Song von KISSIN‘ DYNAMITE und THE BASEBALLS.

Zur Entsehung dieser Zusammenarbeit sagt KISSIN‘ DYNAMITE-Frontmann Hannes Braun:

„Es begann als ein Projekt, das unseren Sound vermischte. Das Ergebnis ist ein energiegeladener Ohrwurm, der den Gehörgang nicht so schnell verlässt.“

Stinger präsentieren neues Video

Die Hard-Rock-Kapelle STINGER hat ein neues Video veröffentlicht. Der neueste Clip wurde für den Song „From Heaven Above“ gedreht und ist bereits die fünfte Auskopplung aus dem aktuellen Album „Colourblind“.