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Kreator, Dimmu Borgir, Hatebreed und Bloodbath zusammen auf Tour

Im Dezember kommt die „European Apocalypse“ über Deutschland, denn unter diesem Motto steht die gemeinsame Tour von KREATOR, DIMMU BORGIR, HATEBREED und BLOODBATH. Diese durchaus interessante Mischung wird acht Städte in Deutschland sowie einige weitere Stationen in Europa beehren. KREATOR-Fronter Mille freut sich schon sehr auf die Tour:

„Wir haben die größte Produktion der Bandgeschichte aufgefahren, um die ultimative KREATOR-Erfahrung in eine Halle in eurer Nähe zu bringen. „The European Apocalypse“ wird DIE Tour 2018 und ich kann es kaum erwarten, euch alle im Dezember zu sehen. Hail to the hordes!“

Die einzelnen Termine bei uns sind:

01.12.18 Hamburg – Stadthalle
02.12.18 Frankfurt – Jahrhunderthalle
07.12.18 München – Zenith
08.12.18 Ludwigsburg – MHP Arena
10.12.18 CH-Zürich – Halle 622
12.12.18 AT-Wien – Gasometer
14.12.18 Leipzig – Haus Auensee
15.12.18 Düsseldorf – Mitsubishi Electric Halle

Cro-Mags: Ex-Sänger verklagt Band wegen Namensrechten

Der ehemalige Sänger der New-York-Hardcore-Legenden CRO-MAGS hat vor einem Bundesgericht in Manhatton Klage gegen die aktuellen Bandmitglieder eingereicht, da sie angeblich den Bandnamen ohne seine Erlaubnis benutzten und daher sein geistiges Eigentum verletzten.

Nach eigenen Aussagen hat er den Bandnamen 2009, 2010 und 2017 als Marke für Aufnahmen und für Merchandise auf seinen Namen registrieren lassen.

Die CRO-MAGS werden im Juni einige Konzerte in Deutschland spielen. Wir halten euch über die Entwicklung des Rechtsstreits auf dem Laufenden.

Harm’s Way zeigen Musik-Video zu „Last Man“

Die bei Metal Blade Records unter Vertrag stehenden, amerikanischen Hardcore-Punker HARM’S WAY gehen in Kürze in Amerika auf Tour.

Teile der Liveshow der Band könnt ihr jetzt auch im neuen Videoclip „Last Man“ (gefilmt im Subterranean in Chicago, IL) bewundern. Der Song entstammt dem aktuellen Album der Band, „Posthuman“.

 

 

 

 

Cancer Bats mit animiertem Video

Zum Song „Gatekeeper“ haben CANCER BATS ein neues Animationsvideo rausgehauen. Der Track stammt vom jüngst überraschend veröffentlichten Album „The Spark That Moves“.

Casey – Where I Go When I Am Sleeping

Das eher durchwachsene Debüt „Love Is Not Enough“ der Briten CASEY drehte sich um die persönlichen Beziehungserfahrungen von Sänger Tom Weaver. Mit dem Zweitwerk „Where I Go When I Am Sleeping“ widmet sich die Band den physischen und seelischen Leiden ihres Frontmanns, der mit brüchigen Knochen geboren wurde, mit 15 an Colitis ulcerosa erkrankte oder im Alter 20 die Diagnose manische Depression erhielt. Auch im Artwork spiegelt sich diese düstere Seite seines Lebens wieder.

Neben den bereits genannten Gebrechen erlitt der Musiker einen Herzinfarkt, einen Schlaganfall und war Opfer eines Verkehrsunfalls, der sein halbes Gesicht zerquetschte. Bis heute quälen Weaver diese Erfahrungen, weshalb er beschloss diese musikalisch zu verarbeiten. Entsprechend melancholisch beginnt der Longplayer mit „Making Weights“, das hauptsächlich vom Gesang lebt und nur mit dezenten Gitarren und Synthie-Flächen unterlegt wurde. Im Anschluss folgen die Waliser aber wieder ihren bereits bewährten Strukturen aus melodischem Hardcore und Alternative Rock. Durch ihre Grundatmosphäre wirken die Songs authentischer und damit wesentlich durchdringender.

„Fluorescents“ ist zu Beginn eine rockige Power-Ballade, die im Mittelteil eine geradezu wütend-stumpfe Shout-Einlage liefert. Auch die Gitarrenarbeit des Titels ist nicht zu verachten, gerade die leisen Töne wissen zu überzeugen. Im Gesamtbild stehen die ruhigen Töne und die Melancholie, die derartige Schickssalsschläge mit sich bringen, doch deutlich im Vordergrund: „Flowers By The Bed“ erinnert stückweise an Atreyus „The Theft“ und „Needlework“ drückt stark auf die Tränendrüse. Gerade im Mittelteil des Albums ähneln sich die einzelnen Songs sehr stark, was den Hörgenuss doch eindeutig schmälert. „The Funeral“ trifft dabei den Nagel auf den Kopf – von dieser Machart hätte es gerne mehr sein können. Auch der instrumentale Titelsong im Post-Rock-Stil lässt aufhorchen.

Etwas mehr Mut zu den wütenden Momenten, die Krankheiten und Verletzungen in einem hervorrufen, hätten „Where I Go When I Am Sleeping“ gut getan. Trotzdem haben CASEY an ihrem musikalischen Schaffen geschraubt und erschaffen eine das Thema treffende wehmütige und intensivere Atmosphäre, als sie das Debüt bieten konnte. Trotzdem täten die Waliser gut daran die Shouts bzw. Screams und Klargesang noch ausgeklügelter zu vermischen, damit der Hörer auch über Albumlänge bei der Stange gehalten werden kann.

Beach Rats: Neue Allstar-Hardcore-Band

Mit BEACH RATS ist eine neue Hardcore-Truppe am Start, die einige bekannte Gesichter aufweisen kann. Das Line-Up setzt sich zusammen aus:

Ari Katz (Lifetime)
Brian Baker (Minor Threat, Bad Religion, Dag Nasty)
Peter Steinkopf (The Bouncing Souls)
Brian Kienlen (The Bouncing Souls)

Neben dem Line-Up ist bis jetzt nur bekannt, dass irgendwann in diesem Jahr eine EP mit fünf Tracks erscheinen soll. Man darf also gespannt sein.

Hier geht es zur Instagram-Seite der Band.

Feed The Rhino – The Silence

Dass England ein wahres Wunderland in Sachen Core ist, dürfte inzwischen allseits bekannt sein. Man denke nur an Bands wie Architects, Asking Alexandria oder While She Sleeps. Auch FEED THE RHINO stammen aus England, genauer gesagt aus Kent. Die Band veröffentlicht nun ihr viertes Album seit ihrer Gründung im Jahre 2008. Und wie die schon die Vorgänger, ist auch „The Silence“ ein nur schwer fassbares Album.

Der Grund dafür wird schon während des ersten Hördurchgangs klar: FEED THE RHINO mischen hier Hardcore, Post-Rock, Djent und Metalcore wild durcheinander. Das muss jetzt prinzipiell nichts Schlechtes sein, leben doch viele Bands genau von diesem speziellen Stilmix. Um wieder auf das Thema England zurückzukommen, seien hier nur Architects als Beispiel genannt. Bei FEED THE RHINO jedoch dauert es deutlich länger, bis man einen Zugang zu ihrer Musik findet.

Das liegt gar nicht mal so sehr an der Qualität der Songs, sondern eher daran, dass diese oftmals sehr zerstückelt wirken: „Heedless“ zum Beispiel startet mit einem für einen Hardcore-Song recht typischen Riff, das sofort Lust auf einen Mosh-Pit macht. Dann bricht aber plötzlich ein hochmelodischer Refrain mit Clean-Gesang durch und verpasst der Stimmung erstmal einen Dämpfer. Dieses Stilmittel wird bei fast allen Songs von „The Silence“ angewendet. Eigentlich ist man das inzwischen ja gewohnt, ist doch die Verbindung von harten Strophen und weichem Refrain das gängige Schema eines Metalcore-Songs –  und doch ist es im Falle von FEED THE RHINO oftmals unpassend. Denn gerade bei Songs, in denen nur einer der beiden Stile verwendet wird, zeigt sich die große Klasse der Band.

Man höre nur das brachiale „Nerve Of A Sinister Killer“, hier haben die Riffs Gelegenheit sich zu entfalten und Sänger Lee Tobin kann zeigen, was er stimmlich draufhat. Seine Growls entsprechen nicht dem gängigen Schema des Vokalisten einer Hardcore-Band, dafür ist seine Stimme zu kratzig und dünn. Aber hier sind wir wieder bei dem Punkt, dass FEED THE RHINO das auch gar nicht sein wollen, eine typische Hardcore-Band. Ansonsten würden sie auch nicht Songs wie „Losing Ground“ schreiben. Dieser weist nämlich besonders viele Post-Rock-Anteile auf und wird dadurch zu einer wirklichen Hymne. Auch der Refrain von „Fences“ schlägt in diese Kerbe und überzeugt durch eine mitreißende Melodie und eine tolle Gesangsleistung von Lee Tobin. In diesem Falle stören eher die harten Strophen als der melodische Refrain. Womit wir wieder bei der Achillesferse des Albums wären.

„The Silence“ ist also keine einfache Platte, das wird sie auch nach mehrmaligen Hören nicht. Es wäre aber nun falsch zu sagen, die Songs wären kopflos oder übertrieben kompliziert. FEED THE RHINO spielen einfach ihre ganz eigene Art von Musik. Zu verkopft für den Hardcore aber auch zu brachial für den Post-Rock. Und genau das macht FEED THE RHINO spannend. Fans von genreübergreifender Musik sollten hier also auf jeden Fall reinhören.

Alazka veröffentlichen Musikvideo zu „Everything“

Die Recklinghauser Post-Hardcore-Band ALAZKA hat soeben ein neues Musikvideo zum Song „Everything“ veröffentlicht. Der Song stammt von ihrem Debütalbum „Phoenix“, das am 1. September 2017 veröffentlicht wurde.
Die Band kommentiert: „Sometimes the words we don’t say can be even more harmful then the ones we speak. ‚Everything‘ is for everyone who knows the pain of regret when it’s too late to speak these words.“