Mit „Nielandsmann“ haben die Münchner Black Metaller NEBELKRÄHE die zweite Single ihres kommenden Albums „ephemer“ veröffentlicht. Als Gast ist dabei KANONENFIEBER-Sänger Noise zu hören. Der Song ist auf allen gängigen Streaming-Portalen verfügbar. „ephemer“ erscheint am 27. Oktober über Crawling Chaos Records. Ab sofort kann das Album in verschiedenen Versionen (CD/Vinyl) und Bundles über den Labelshop sowie Bandcamp vorbestellt werden.
Zu dem Song wurde zudem ein Musikvideo veröffentlicht. Für dieses ging die Band eine Kooperation mit der Reenactment-Video-Gruppe PARALIGHT WORX ein: Neben eigens gefilmten Szenen wird das Video in den „Retrospektiven“ um Material aus deren Kurzfilm „1916“ ergänzt.
NEBELKRÄHE-Gitarrist Morg kommentiert: „Szenen mit einem einzelnen Protagonisten zu produzieren, war aufwendig, aber lag im Rahmen des uns Möglichen – Krieg detailgetreu nachzustellen ist aber nochmal etwas anderes. Dass uns PARALIGHTWORX als Experten auf diesem Gebiet ihren Film zur Verfügung gestellt haben, hat unseren Clip in dieser Form erst möglich gemacht. Ein großes Dankeschön und maximalen Respekt für die Akribie und Professionalität, mit der die Jungs ihre Filme produzieren. Wer sich für Kriegs-Reenactment interessiert, sollte definitiv mal auf ihrem YouTube-Kanal vorbeischauen!
Du siehst gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicke auf die Schaltfläche unten. Bitte beachte, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Zu den Hintergründen von Song und Text erklärt Morg: „Der Text zu ‚Nielandsmann‘ ist 2015 entstanden – Grenzen und die immense Bedeutung des Zufalls, auf welcher Seite einer Grenze man geboren wurde, wurden uns allen damals im Kontext der Flüchtlingskrise vor Augen geführt. Dass der Text heute durch einen imperialistischen Kriegstreiber in gänzlich anderem Kontext aktueller wirkt denn je, war natürlich nicht abzusehen – zeigt aber einmal mehr, dass die Menschheit nicht dazulernt. Der Song war aber nie als ‚War-Black-Metal‘ gedacht, im Gegenteil. Mich hat das Konzept der ‚Grenze‘ fasziniert – und wie schnell dieser so klar definierte, harte Begriff jede Bedeutung verliert, sobald niemand mehr da ist, der eine solche Grenze ziehen kann. Wie rein hypothetisch dieses ganze Konstrukt ist, auf dem Patriotismus beruht – das ist die Kernaussage von ‚Nielandsmann‘.“
Zur offiziellen Website » Facebook

Da haben sich ja die richtigen gefunden