Tuomas Holopainen – Der letzte Mann bei Nightwish?

Mit Floor Jansen verlässt nach Tarja Turunen und Anette Olzon bereits die dritte Sängerin NIGHTWISH. Wieder einmal steht die finnische Symphonic-Metal-Institution vor einem personellen Neuanfang. Wieder einmal bleibt Tuomas Holopainen zurück. Und wieder einmal stellt sich die Frage, ob der Mann, ohne dessen musikalische Vision es NIGHTWISH nicht gäbe, inzwischen selbst zum größten Problem seiner Band geworden ist.

Offiziell haben sich NIGHTWISH und Floor Jansen im gegenseitigen Einvernehmen getrennt. Beide Seiten wollen unterschiedliche musikalische Ziele verfolgen. So weit, so diplomatisch. Das klingt nach einem respektvollen Abschied und muss keineswegs falsch sein. Nur hat man ähnliche Formulierungen aus dem Hause NIGHTWISH schon einmal gehört. Und spätestens beim dritten Wechsel am Mikrofon sollte es erlaubt sein, hinter die sorgfältig formulierten Abschiedsworte zu blicken.

Ein Genie, das keine Widerworte verträgt?

Dass Tuomas Holopainen ein außergewöhnlicher Songwriter ist, steht außer Frage. Er hat NIGHTWISH gegründet, ihren Sound maßgeblich geprägt und den Symphonic Metal mit Werken wie „Oceanborn“, „Wishmaster“ und „Once“ nachhaltig beeinflusst. Sein Gespür für Melodien, Atmosphäre und große Emotionen machte aus einer finnischen Metalband ein internationales Phänomen. Aber musikalische Genialität ist nicht gleichbedeutend mit der Fähigkeit, eine Band aus starken Persönlichkeiten zusammenzuhalten. Und wer über Jahrzehnte hinweg als kreativer Kopf sämtliche Fäden in der Hand hält, muss sich irgendwann auch die Frage gefallen lassen, welche Verantwortung er für die personellen Brüche trägt.

2005 wurde Tarja Turunen nach dem letzten Konzert der „Once“-Tour in Helsinki mit einem offenen Brief vor die Tür gesetzt. Ein Brief, den Holopainen verfasst hatte und den die übrigen Bandmitglieder unterzeichneten. Die Art und Weise der Trennung war nicht nur öffentlichkeitswirksam, sondern aus menschlicher Sicht mindestens fragwürdig. Im Mittelpunkt der Anschuldigungen stand neben Turunen selbst ihr Ehemann und Manager Marcelo Cabuli. Holopainen warf ihm vor, die Sängerin negativ beeinflusst und ihre Einstellung zur Band grundlegend verändert zu haben. Geld und geschäftliche Interessen seien für das Paar wichtiger geworden als die Musik. Auch unangemessene finanzielle Forderungen wurden ihnen vorgehalten.

TARJA im Oktober 2026 in München
TARJA im Oktober 2026 in München

Turunen wies die Vorwürfe zurück. Sie fühlte sich von ihren langjährigen Kollegen unfair behandelt und kritisierte insbesondere, dass diese ihren Ehemann öffentlich angegriffen hatten. Cabuli wiederum warf Holopainen vor, über Jahre hinweg Gelegenheiten für persönliche Gespräche ungenutzt gelassen zu haben, um seine Kritik schließlich vor der gesamten Öffentlichkeit auszubreiten. Statt einer konstruktiven Lösung folgte eine Eskalation vor den Augen der Metalwelt. Wie zerrüttet das Verhältnis zwischen der Sängerin und ihren Bandkollegen bereits vor dem endgültigen Bruch war, lässt sich sogar in einer offiziellen NIGHTWISH-Veröffentlichung beobachten. Die Bonusdokumentation „A Day Before Tomorrow“ auf der DVD „End Of An Era“ zeigt eine Band, die längst nicht mehr gemeinsam unterwegs ist. Während ihre männlichen Kollegen backstage feiern, sitzt Turunen allein in ihrer Garderobe. Sie reist sogar getrennt vom Rest der Gruppe.

Was damals vielleicht noch als Ausdruck angeblicher Diva-Allüren der Sängerin verstanden werden konnte, wirkt im Rückblick deutlich weniger eindeutig. Denn warum sollte eine klassisch ausgebildete Sängerin, die Abend für Abend Höchstleistungen erbringen muss, verpflichtet sein, mit ihren Kollegen zu feiern? Und was sagt es über das Betriebsklima aus, wenn aus unterschiedlichen Vorstellungen vom Touralltag eine derartige Distanz entsteht? Natürlich ist nicht auszuschließen, dass Turunen und Cabuli durch ihr Verhalten selbst zur Eskalation beigetragen haben. Die tatsächlichen Hintergründe lassen sich von außen kaum abschließend beurteilen. Doch selbst wenn sämtliche Vorwürfe Holopainens zuträfen, bliebe die Frage, weshalb man eine langjährige Weggefährtin nach dem letzten Konzert einer erfolgreichen Welttournee mit einem öffentlichen Brief verabschieden musste.

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Und Holopainen setzte zwei Jahre später noch einen drauf: Auf „Dark Passion Play“ verarbeitete er seinen Frust über die ehemalige Sängerin und deren Ehemann musikalisch. Gleich zwei Songs gerieten dabei zur öffentlichen Abrechnung. „Bye Bye Beautiful“ richtet sich unüberhörbar an Tarja Turunen. Bemerkenswert ist dabei, dass Holopainen die besonders anklagenden Passagen ausgerechnet von Marko Hietala singen lässt. Auch Turunens Nachfolgerin Anette Olzon ist an dem Stück beteiligt. Man muss sich diese Konstellation auf der Zunge zergehen lassen: Der Keyboarder verarbeitet seinen persönlichen Konflikt mit der ehemaligen Sängerin und lässt andere Bandmitglieder die Botschaft vortragen.

Noch eine ganze Ecke weiter geht „Master Passion Greed“. Das außergewöhnlich aggressive Stück richtet sich ausdrücklich gegen Turunens Ehemann und Manager Marcelo Cabuli. Holopainen bestätigte seinerzeit selbst, dass der Song eine Botschaft an Cabuli enthält. Der Text zeichnet das Bild eines von Gier getriebenen Manipulators, der eine Frau für seine Zwecke vereinnahmt. Ein ziemlich schwerer Vorwurf, insbesondere angesichts der Tatsache, dass Cabuli die gegen ihn erhobenen Anschuldigungen entschieden zurückwies. Gesungen wird „Master Passion Greed“ ausschließlich von Hietala. Holopainen erklärte damals, man habe Anette Olzon nicht mit einem Konflikt belasten wollen, an dem sie überhaupt nicht beteiligt gewesen war. Immerhin. Dass stattdessen Hietala die persönliche Abrechnung seines Bandchefs vortragen durfte, macht die Angelegenheit allerdings nicht wesentlich sympathischer. Bezeichnend ist zudem, dass Holopainen bereits vor Veröffentlichung des Albums ankündigte, „Master Passion Greed“ niemals live spielen zu wollen. Für eine öffentliche musikalische Abrechnung war die Wut offenbar groß genug, für eine dauerhafte Auseinandersetzung mit dem eigenen Werk dagegen nicht.

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Natürlich darf ein Künstler persönliche Enttäuschungen in Musik verwandeln. Aber zwischen emotionaler Verarbeitung und öffentlichem Nachtreten liegt ein Unterschied. Besonders dann, wenn reale Personen erkennbar adressiert und mit schwerwiegenden Anschuldigungen konfrontiert werden. Erst der offene Brief, dann zwei Songs gegen die ehemalige Sängerin und ihren Ehemann: Holopainens Umgang mit diesem Konflikt lässt jedenfalls wenig von jener Sensibilität erkennen, die seine Musik sonst so eindringlich vermittelt.

Die unterschätzte Anette Olzon

Auch die Geschichte von Anette Olzon verdient in diesem Zusammenhang einen zweiten Blick. 2012 wurde ihre Trennung zunächst als einvernehmlich kommuniziert. Später erklärte Olzon ausdrücklich, sie sei entlassen worden, und erhob schwere Vorwürfe gegen die Band. NIGHTWISH widersprachen ihrer Darstellung. Wer in diesem Konflikt tatsächlich welche Verantwortung trägt, lässt sich von außen kaum abschließend beurteilen.

Anette OlzonWas sich dagegen sehr wohl beurteilen lässt, sind die musikalischen Ergebnisse dieser Zusammenarbeit. Und die fallen bemerkenswert positiv aus. Mit „Dark Passion Play“ und „Imaginaerum“ entstanden zwei der kreativsten und abwechslungsreichsten Alben der Bandgeschichte. Gerade „Imaginaerum“ demonstriert eindrucksvoll, was NIGHTWISH einmal auszeichnete: die Bereitschaft, musikalische Grenzen auszuloten, ohne dabei das Gespür für große Melodien zu verlieren. Vom jazzigen „Slow, Love, Slow“ über das düstere „Scaretale“ bis zum mitreißenden „Storytime“ reicht eine stilistische Vielfalt, die man auf den späteren Alben zunehmend vermisst.

Olzon war dabei weit mehr als die vermeintliche Übergangslösung zwischen zwei technisch versierteren Sängerinnen. Ihre warme, vergleichsweise natürliche Stimme verlieh NIGHTWISH eine neue Identität. Sie versuchte gar nicht erst, Tarja Turunen zu kopieren, sondern brachte andere Qualitäten in die Musik ein. Gerade „Imaginaerum“ profitierte davon, dass Holopainen hörbar für diese Stimme komponierte, statt lediglich einen Ersatz für seine frühere Sängerin zu suchen. Umso bedauerlicher ist es, dass Olzons Zeit bei NIGHTWISH bis heute häufig auf ihre Schwierigkeiten mit dem älteren Live-Material und den spektakulären Einstieg ihrer Nachfolgerin reduziert wird. Ausgerechnet jene beiden Alben, auf denen Holopainen seine kompositorischen Möglichkeiten besonders vielseitig ausspielte, entstanden mit einer Sängerin, deren Bedeutung für die Bandgeschichte regelmäßig unterschätzt wird. Dass auch diese Zusammenarbeit schließlich in einem öffentlich ausgetragenen Konflikt endete, fügt sich allerdings nahtlos in ein zunehmend unerfreuliches Muster.

Floor Jansen: Viel Stimme, wenig Entfaltung

Mit Floor Jansen schien Holopainen schließlich die ideale Sängerin gefunden zu haben: technisch überragend, im Metal verwurzelt, mit einer Bühnenpräsenz gesegnet, die selbst aus längst bekannten NIGHTWISH-Klassikern neue Höhepunkte machen konnte.

Ihr Wacken-Auftritt 2013 gilt nicht ohne Grund als einer der großen Momente der Bandgeschichte. Jansen konnte die opernhafte Dramatik der Tarja-Ära ebenso überzeugend transportieren wie die zugänglicheren Melodien der Olzon-Jahre. Mehr noch: Sie brachte eine eigene Persönlichkeit mit, die NIGHTWISH live auf ein neues Niveau hob. Doch was machte Holopainen aus diesem Geschenk?

Drei Studioalben später lässt sich zumindest darüber streiten, ob er die Möglichkeiten dieser Ausnahmesängerin jemals vollständig ausgeschöpft hat. Das beste Beispiel ist das letzte NIGHTWISH-Album “Yesterwynde”. Immer ausladender wurden die Kompositionen, immer größer die orchestralen Arrangements, immer stärker der Eindruck, dass die Musik vor allem einem Zweck dient: Holopainens Vorstellungen möglichst vollständig umzusetzen. Die anderen Musiker dürfen diese Vision anschließend mit Leben füllen. Eigene Akzente? Gerne, solange sie ins Gesamtkonzept passen. Ausgerechnet Floor Jansen, eine der vielseitigsten Stimmen des Genres, wirkte auf diesem Album über weite Strecken wie ein weiteres Instrument in einem zunehmend überladenen Orchester. Man könnte fast meinen, Holopainen brauche keine Sängerin mit Persönlichkeit, sondern eine möglichst vielseitige Stimme, die seine Partituren zuverlässig umsetzt.

Dabei ist bemerkenswert, wie sehr sich die Entwicklung der Band seit „Imaginaerum“ verändert hat. Während damals hinter nahezu jeder Ecke eine neue musikalische Idee wartete, setzen NIGHTWISH inzwischen verstärkt auf große Konzepte, philosophische Themen und orchestrale Opulenz. Was einst verspielt und überraschend klang, wirkt zunehmend durchkalkuliert. Nicht jeder Song braucht einen Chor, ein Orchester oder eine weltanschauliche Botschaft. Manchmal würde eine gute Melodie reichen.

Und dann war da noch Marko Hietala

Mit Marko Hietala verlor NIGHTWISH 2021 einen weiteren Musiker, der weit mehr war als ein austauschbarer Bassist. Seine markante Stimme, seine Bühnenpräsenz und seine musikalische Persönlichkeit bildeten über Jahre einen entscheidenden Gegenpol zur symphonischen Opulenz der Band. Hietala begründete seinen Abschied zunächst mit persönlichen Belastungen und seiner Desillusionierung über das Musikgeschäft. Er verwahrte sich ausdrücklich dagegen, Holopainen persönlich dafür verantwortlich zu machen. Das sollte man respektieren. Später kritisierte er allerdings auch die geschäftlichen Strukturen im Umfeld von NIGHTWISH. Der Blick auf diese Bandgeschichte wird dadurch nicht einfacher.

Schon auf „Dark Passion Play“ und „Imaginaerum“ zeigte sich, wie wertvoll Hietalas Beteiligung für die musikalische Vielfalt war. Seine rauen Gesangsparts verliehen Songs wie „The Islander“ oder „Rest Calm“ eine zusätzliche Dimension. Gerade im Wechselspiel mit Olzons Stimme entstanden Kontraste, die in der späteren Diskografie häufig fehlen. Denn inzwischen haben mit Turunen, Olzon, Hietala und Jansen gleich mehrere Musiker die Band verlassen, deren Stimmen einen wesentlichen Anteil an ihrer Identität hatten. Jeder dieser Abschiede hat seine eigene Geschichte. Sie alle auf Holopainen zurückzuführen, wäre unseriös. Sie als vollkommen unabhängig voneinander zu betrachten, wirkt allerdings zunehmend bequem.

Der Kaiser und seine musikalischen Kleider

Besonders interessant wird die Frage nach Holopainens Bedeutung, wenn man seine Projekte außerhalb von NIGHTWISH betrachtet. Mit „The Life And Times Of Scrooge“ veröffentlichte er 2014 einen orchestralen Soundtrack zu Don Rosas Dagobert-Duck-Geschichten. Ein ambitioniertes Werk, das durchaus Anerkennung fand. Es zeigte aber auch, wie sehr Holopainen in einer musikalischen Welt aus Pathos, Sehnsucht und märchenhafter Überhöhung zu Hause ist. Mit AURI verfolgt er gemeinsam mit Johanna Kurkela und Troy Donockley eine ähnliche Richtung, nur weitgehend ohne Metal. Schöne Melodien, verträumte Klanglandschaften, viel Atmosphäre. Dasselbe ästhetische Universum, nur mit weniger Gitarren und Schlagzeug. Das ist legitim und kann durchaus reizvoll sein. Ein kommerzieller oder kultureller Erfolg von der Größenordnung NIGHTWISH ist daraus allerdings nicht geworden. Auch seine Mitwirkung bei DARKWOODS MY BETROTHED ändert daran wenig.

Natürlich muss nicht jedes Nebenprojekt die Erfolge einer international etablierten Metalband erreichen. Aber gerade deshalb drängt sich eine andere Frage auf: Wie viel vom Erfolg von NIGHTWISH ist tatsächlich allein Holopainens kompositorischem Talent zuzuschreiben? Und wie viel verdankt er den Persönlichkeiten, die seine Musik über Jahrzehnte interpretiert, geprägt und auf der Bühne zum Leben erweckt haben?

Eine großartige Komposition ist eben nicht automatisch ein großartiger Song. Dafür braucht es Musiker, die ihm eine eigene Identität verleihen. Tarja Turunen gab NIGHTWISH ihre unverwechselbare opernhafte Dramatik. Anette Olzon brachte eine ganz andere stimmliche Farbe ein und prägte mit „Dark Passion Play“ und insbesondere „Imaginaerum“ zwei Alben, die sich durch Ideenreichtum, stilistische Vielfalt und einen Mut zum Ungewöhnlichen auszeichneten, den man auf den späteren Veröffentlichungen zunehmend vermisst. Marko Hietala steuerte nicht nur seine markante Stimme bei, sondern setzte auch musikalische Kontrapunkte. Und Floor Jansen konnte all diese Facetten auf der Bühne zusammenführen, ohne dabei ihre eigene Persönlichkeit aufzugeben.

Gerade der Vergleich zwischen den beiden Olzon-Alben und der späteren Schaffensphase ist bemerkenswert. Während NIGHTWISH damals zwischen eingängigen Melodien, düsteren Metal-Momenten, Folk, Musical und geradezu verspielten Arrangements wechselten, scheint Holopainen seine musikalische Vision inzwischen immer häufiger mit möglichst großen Orchestern und ausufernden Kompositionen zu verwechseln. Mehr Aufwand bedeutet aber nicht zwangsläufig mehr Einfallsreichtum.

Bye Bye Beautiful – schon wieder

Mit Floor Jansen verliert NIGHTWISH nun ausgerechnet jene Sängerin, die nach zwei schwierigen Trennungen für Stabilität gesorgt hatte. Eine Künstlerin, bei der man sich jahrelang kaum vorstellen konnte, dass die Band noch einmal eine Nachfolgerin suchen müsste. Über die tatsächlichen Hintergründe des Abschieds wissen wir bislang wenig. Die offizielle Erklärung lässt jedenfalls keinen belastbaren Schluss auf einen persönlichen Konflikt zu. Doch die Häufung personeller Brüche wirft eine grundsätzliche Frage auf: Wie viel Raum lässt Holopainen neben seiner eigenen musikalischen Vision überhaupt für andere starke Persönlichkeiten?

KI-generiertes Meme (Netzfund)

Tarja Turunen, Anette Olzon, Marko Hietala und Floor Jansen haben NIGHTWISH auf unterschiedliche Weise geprägt. Ihre Beiträge gingen weit über die Interpretation von Holopainens Kompositionen hinaus. Und gerade die beiden Alben mit Olzon zeigen, wie sehr die Band davon profitieren konnte, wenn unterschiedliche musikalische Qualitäten zusammenkamen. Vielleicht sollte sich Holopainen deshalb diesmal weniger Gedanken darüber machen, wer als Nächstes hinter dem Mikrofon steht, sondern darüber, was NIGHTWISH mit jedem dieser Abschiede verloren haben.

Denn so unersetzlich Tuomas Holopainen als Komponist für NIGHTWISH sein mag: Die Geschichte dieser Band zeigt vor allem, dass er ihre größten Momente niemals allein geschaffen hat.

Sigi Maier

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