Satyricon w/ Keep Of Kalessin, Insomnium

  • München, Georg-Elser-Hallen
  • 14. Oktober 2006

Wieder sind wir etwas spät dran, da wir die Georg-Elser-Hallen in München zuerst nicht finden konnten.

Die Vorbands Insomnium (Fin) und Keep Of Kalessin (Nor) haben bereits ihre Pflicht erfüllt und für den Headliner aus Norwegen die Bühne geräumt.Mitten im dritten Song, den die norwegischen SATYRICON zum Besten geben, kommen wir an und stellen uns in die Menge. Doch die anfängliche Freude soll einem schon bald vergehen, denn Satyr startet vor der Performance des Party-Hits „K.I.N.G.“ ein kleines Spiel, welches vorab auch geschlagene vier Male geübt werden muss. Es wird laut gezählt und die Menge schreit „KING“. So vielsprechend wie das Aufwärmspiel werden auch die nächsten Songs. Man hat leider durchaus das Gefühl, dass Satyricon ab heute erstrecht in zwei Sparten untergebracht werden sollten; die alten und die neuen Satyricon. Hier auf der Bühne der Georg-Elser-Hallen in der Landeshauptstadt München stehen zweifelsohne die neuen Satyricon, die es nicht schaffen, den Sound der alten Scheiben wiederzugeben.
Eine katastrophale Darbietung des legendären „Mother North“ aus dem Jahr 1996 wird geboten und eingestimmt mit den Worten „Munich, if you don’t sing now, there will be no Mother North“. Das Konzert neigt sich bereits dem Ende zu, dennoch ist die bunt gemischte Menge vor der Bühne kaum zu bändigen. Ebenfalls nicht überzeugend ist das Slayer-Cover „Reign In Blood“, es wirkte doch eher sehr fehl am Platz.

Eigentlich bleibt bei diesem kurzen Bericht nicht viel zu sagen, weil es nicht viel zu berichten gibt. Die Show war nervtötend, die musikalische Darbietung abgesehen von der des Schlagwerkmeisters Frost langweilig und falsch, außerdem wirkte Satyr eher unmotiviert und apathisch als euphorisch. Was ich ab heute auf jeden Fall unterstreichen kann: Satyricon ist und bleibt in Zukunft bestenfalls eine gute Studioband.

Desweiteren wurden folgende Stücke gespielt:
– Walk The Path Of Sorrow
– To The Mountains
– Dum Som Hater Gud
– Now, Diabolical
– Fuel For Hatred
– Repined Bastard Nation


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