CD-Review: Negura Bunget - Gînd A-Prins (Single)

Besetzung

Tibor Kati – Gesang, Gitarre, Keyboard, Programmierung
Adi "OQ" Neagoe – Gitarre, Gesang, Keyboard
Ovidiu Corodan – Bass
Negru – Schlagzeug, Percussions, Dulcimer, Xylophon, Horn
Vartan Garabedian – Percussions, Gesang
Petrica Ionutescu – Panflöte, Dudelsack, Horn

Tracklist

01. Curgerea Muntelui
02. Taul Fara Fund


Ein wenig Respekt ringt es mir doch ab: Während Hupogrammos und Sol Faur mit Dorededuh noch nicht zu alter Stärke zurück gefunden haben, scheint sich Negru auch von der Tatsache, dass der Name NEGURĂ BUNGET mittlerweile bei jedem Release für eine andere Besetzung steht, nicht unterkriegen zu lassen.

Mit der Single „Gînd A-Prins“ debütieren Negrus NEGURĂ BUNGET nicht nur bei ihrem neuen Label Prophecy Productions, sondern liefern gleich auch einen ersten Vorgeschmack auf ganze drei Alben: So entstammt „Curgerea Muntelui“ der geplanten „Transilvanian Trilogy“, einem drei Alben umfassenden Werk über die Heimat der Band, während man bei „Taul Fara Fund“ einen Song zu hören bekommt, welcher dieser Single exklusiv vorbehalten bleiben wird und als Vorgeschmack auf den Soundtrack der drei zu den Alben erscheinenden Filme zu verstehen ist.
Während „Curgerea Muntelui“ also in bester NEGURĂ-BUNGET-Manier die dichte Atmosphäre nebelverhangener Bergwelten heraufbeschwört, und dabei den „alten“ NEGURĂ BUNGET zu ihren Hochzeiten qualitativ in nichts nachsteht, bietet „Taul Fara Fund“ eher folkloristisch angehauchte Klänge mit viel Gewicht auf Flöten und schamanenhaften Gesängen. Auch wenn der Song atmosphärisch etwas anders ausgerichtet ist, erkennt man auch hier die Handschrift NEGURĂ BUNGETs wieder.

Wer noch Zweifel daran hegt, ob sich Negru der Namensrechte an NEGURĂ BUNGET würdig erweist, sollte sich „Gînd A-Prins“ definitiv anhören – denn wenn das für Frühjahr geplante Album „Tau“ wirklich auf dem hier versprochenen Niveau agiert, braucht es sich auch vor den stärksten Releases aus der bandeigenen Diskographie nicht zu verstecken. Ob sich deshalb freilich die Anschaffung einer 7″ Vinyl-Single rentiert steht auf einem anderen Blatt – immerhin ist das gute Stück jedoch auf 500 Exemplare limitiert.

Keine Wertung

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